Secret Stories

>the untold past of Jasper and Alice<
 
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 Once upon a time...

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Alice
Euphorische Elfe mit dem Blick in die Zunkunft
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BeitragThema: Once upon a time...   Fr 24 Apr 2009 - 21:27

Sie hatte bereits gewusst, dass sie alleine war, bevor sie überhaupt die Augen aufschlug. Was sie in dieser Annahme so sicher machte, konnte sie nicht sagen, aber sie hatte Recht: Als sie sich von dem harten Boden, hier, irgendwo im nirgendwo erhob, war sie allein. Und die Einsamkeit sollte für die nächste Zeit die größte Last für sie darstellen. Vielleicht wäre sie verrückt geworden, wenn da nicht eine Sache wäre, die sie schnell herausfand und die ihr unheimlich half: Die Bilder in ihrem Kopf. Sie kamen und gingen ganz plötzlich und unbewusst, aber sie zeigten ihr, was ihre Handlungen zur Folge haben würde und was sie tun sollte. Die bilder in ihrem Kopf waren ihr Halt und sie war froh, dass ihr zumindest das geblieben war, in solch einer unbekannten und schrecklichen Welt. Sie konnte sich an nichts erinnern, noch nicht einmal daran, wer sie war. Nur die ganz grundlegenden Dinge hatte sie nicht vergessen, wie Laufen und Sprechen. Und ein Name war ihr schwach in Erinnerung geblieben, und das war alles, woran sie sich halte konnte. Alice, flüsterte der Wind in den Bäumen, zwitscherten die Vögel, rauschten die Flüsse. Sie war nicht komplett, das war klar. Aber sie wusste nicht, was fehlte. Oder sollte sie besser sagen: Wer fehlte?...
Mithilfe ihrer Gabe lernte sie schnell und sie wusste, dass sie kein normales Wesen war. Sie vergeudete Jahre damit, sich selbst wieder kennenzulernen und herauszufinden, wozu sie fähig war. Und dann, eines Tages, traf es sie wie ein Blitzschlag. Sie sah ihn.
Die Bilde rkamen so überraschend und unvorbereitet wie immer und er öffnete die Tür eines kleinen Diners und trat ein. Dort stand er, ihr gegenüber, und seine Schönheit und perfektion ließ sie leise keuchen. Sie musste nicht lange überlegen, sie wusste es einfach: Er war wie sie. und er war das, wonach sie all die Jahre gesucht hatte.
Krampfhaft klammerte sie sich an das Bild in ihrem kopf, konnte nicht genug bekommen von seinen anmutigen Bewegungen, seinen markellosen Zügen, seinen ausdrucksollen Augen, seinen sinnlichen lippen. Doch als sie die Hände ausstreckte, um ihn zu berühren, verschwand er und sie hatte nur noch die Erinnerung.
Trotzdem wusste sie: Sie musste ihn finden. Es war keine Liebe, die sie bereits jetzt empfand. Es war mehr, es war tiefste Verbundenheit zu diesem Wesen. Alles, woran sie sich halten konnte, war der Ort. Sie kannte die Zeit nicht. Also begab sie sich zu dem kleinen Lokal...
Sie achtete weder auf die zeit, noch auf die neugierigen Blicke. Sie setzte sich auf einen Stuhl und schwor sich, diesen erst dann wieder zu verlassen, wenn er durch diese Tür getreten war. Und dann begann sie zu warten...
Keiner wagte zu schätzen, wie lange die kleine, elfenhafte Gestalt dort ausharrte, ohne wirklich etwas zu tun. Nur ihr Blick war die ganze Zeit über an das beschlagene, stumpfe Fenster oder auf die alte Holzür gerichtet. Aber niemand kümmerte sich um sie, denn obwohl sie so schön war, dass einige Männer sicherlich Gefallen an ihr gefunden hätten, strahlte sie etwas aus, dass sie zurückschrecken ließ. Und so ignorierte man sie weitestgehend. Aber nur sie wusste, dass diese Einsamkeit bald ein Ende finden würde, nach all der Zeit, in der sie ihr steter Begleiter geworden war. Und in diesem Fall war sie nicht traurig, Ade zu sagen...
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Jasper
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Fr 24 Apr 2009 - 22:24

Es war viel geschehen seit Jasper sich von Maria und der Armee der Neugeborenden getrennt hatte.
Und er hatte so sehr gehofft das die Trostlosigkeit und die Schuldgefühle in seinem Kopf verschwinden würden. Zwar war die Zeit mit seinen Freunden Peter und Charlotte sehr viel friedlicher gewesen als die letzten Jahrzehnte.Aber immer noch fühlte er sich nach jeder Jagd schlechter.
Jasper merkte das seine Fähigkeit die Gefühle anderer spüren zu können immer häufiger auch ein Fluch war. Tägliche prasselten abertausende Gefühle auf ihn ein. Und gerade die Angst und der Schrecken,den seine Opfer spürten,bevor er sie tötete machten ihn immer mehr fertig.
Aber was sollte er tun? Er war nun einmal was er war. Und ein Vampir konnte nicht in den nächsten Supermarkt gehen und sich ein paar Liter Blut kaufen. Als blieb ihm nichts anderes übrig als weiter zu jagen und zu töten. Zwar konnte er versuchen es seltener zu tun. Aber irgendwann besiegten seine Instinkte auf die er sich so viele Jahre verlassen hatte ,all seine Vernunft und er musste töten um zu überleben.
Er hatte beschlossen sich erstmal von seinen Freunden zu trennen und zog nun schon einige Monate alleine im Land umher.
Ohne ein Ziel und ohne einen Plan wie es weitergehen könnte.
Er hielt sich meist von den Städten fern und besuchte sie nur wenn er jagen musste.
Seinesgleichen hatte er schon seit der Trennung von Peter und Charlotte nicht mehr getroffen.
Er vermisste es nicht wirklich.Da ein Treffen mit anderen Vampiren meistens Stress bedeutete.Jasper war es gewohnt das die meisten Vampire die ihn sahen,mit Furcht oder gar Angriff reagierten.
Für Menschen waren sie kaum sichtbar,aber jeder Vampir erkannte sofort die vielen Narben die er von den Kämpfen davongetragen hatte.Und dies wirkte auf andere Vampire immer gefährlich.Im Grunde war er es ja auch. Unzählige Vampire hatten durch Jasper schon den tot gefunden. Nicht nur seine Feinde sonder auch alle Neugeborenen seiner eigenen Armee. Sobald sie nicht mehr kräftig genug waren,wurden sie einfach ausgetauscht.Und das war meist seine Aufgabe gewesen.Er hatte sie vernichtet.
Da sein Durst schon wieder recht stark war näherte er sich einmal wieder einer Stadt.Er wusste das er Nachts jagen sollte.Schließlich galt es möglichst wenige aufzufallen. Es dauerte nicht lange,bis er einen Menschen fand.Der Mann stand an einem Zigarettenautomaten und bemerkte Jasper nicht bis dieser genau hinter ihm stand.Menschen hatte ein mieses Gehör,fand Jasper wieder einmal.Auf seine Instinkte konnte er sich verlassen. Es ging wie immer sehr schnell,bis Jasper den Mann erledigt hatte. Trotzdem war es lang genug um seine Gefühle aufzunehmen. Die Angst ,die Furcht und das Grauen vor dem was passierte.Jasper spürte wie sich den Mann fühlte als er in die roten Augen sah und wusste das Jazz nicht nach der Uhrzeit fragen wollte.Es dauerte nur Sekunden bis Jasper die Kehle des Menschen erreicht hatte und er sich nicht mehr versuchte zu wehren.
Er betrachtete die Menschen schon lange nur noch als Nahrung ,aber trotzdem fühlte er sich nach der Jagd zwar satt aber nicht zufrieden.Was sollte er machen,er brauchte die Menschen zum überleben.
Nachdem er sich satt getrunken hatte,ließ er den Körper einfach liegen.Ihm war es egal wer ihn fand oder was die Polizei unternehmen würde.Bis dahin wäre er schon wieder weit genug weg und würde sich in den Wäldern rund um die Stadt aufhalten.
Zulange konnte er die Jagd nie hinauszuzögern. Durch die letzten Jahrzehnte seiner Lebensart war er es einfach nicht gewohnt seinen Durst auszuhalten. Sobald er Hunger gehabt hat,hatte er gejagt. Und so war es sehr schwer für Jasper nun einige Tage oder gar Wochen zu warten.
Die Stadt war recht groß und er war sich sicher das er hier noch einmal zuschlagen konnte ohne aufsehen zu erregen.Er beschloss in der Nähe zu bleiben und vor dem weiter ziehen noch einmal zu töten.
Da das Wetter immer schlechter wurde, beschloss er das es vielleicht eine gute Idee wäre sich ein Hotelzimmer zunehmen.Zwar machte ihm das Wetter nicht so viel aus,aber auch eine Dusche könnte er langsam gebrauchen. Und so änderte er langsam wieder seinen Weg und ging ruhig Richtung Stadt.Er erreichte die ersten Häuser als der Regen und der Wind noch stärker wurde.
Er blieb kurz stehen und sah sich in der Straße um. Die meisten Cafés waren schon geschlossen und Jasper überlegte wohin er gehen sollte. Da erinnerte er sich an eine etwas heruntergekommene Gaststätte an der er bei seinem letzten Besuch in der Stadt vorbei gekommen war .Nicht besonders einladend aber wenigstens sollte man dort seine Ruhe haben,dachte Jasper als er sich auf den Weg zur dem Lokal machte. Ein Zimmer sollte man dort auch bekommen ,dachte er und ging ruhig weiter.
Schließlich wollte man so wenig wie möglich auffallen und Menschen reagierten etwas panisch wenn man sich zu schnell bewegte.
Plötzlich witterte Jasper einen Geruch.Vertraut da er wusste das es sich um einen Vampir handelte aber doch fremd da er diesen nicht kannte.Er war also nicht allein in der Stadt. Gut zu wissen,dachte Jasper sich.Bevor er seinen Weg fortsetzte .
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Fr 24 Apr 2009 - 22:43

Jasper hatte es nicht anders gelernt und kannte keinerlei Alternative. Auch seine Freunde, nicht einmal Peter und Charlotte, schienen in der Lage gewesen zu sein, him einer Alternative zu bieten. Alice hatte mehrere Wege gesehen, hatte sich selbst gesehen wie sie einmal menschen angriff und einmal Tiere - und sie hatte sich instinktiv für die zweite Methode entschieden, die ihr weitaus besser vereinbar mit ihren Grundsätzen schien. Was nicht hieß, dass sie Menschen nicht abgeneigt war. Sie schien nur in der Lage, das Monster zu ügeln und sein Verlangen auf etwas anderes zu produzieren.
Das war wohl auch der Grund, weshalb ihre Augen eine sltsam ungewöhnliche, bernsteinähnliche Farbtönung hatten, die zwar sehr durchstrichen von Schwarz und teilweise rotschimmernd war, aber doch: Die Iris hatte die Farbe von flüssigem Gold...
Die ungewöhnlichen Seelenspiegel huschten nervös durch das kleine Lokal und schnell wieder zu dem stumpfen Fenster, als bedeute die matte Scheibe alles für sie auf dieser Welt. Ihre kleinen, zierlichen Hände hatten sich sichtbar verkrampft und sie saß auch sonst ganz steif. Noch nicht mal Atembewegungen waren zu erkennen.Hätte sie sich nicht ab und an bewegt, hätte man sie nicht für ein lebeniges Wesen gehalten. Viel eher für eine Porzellanpuppe. Ihre zierliche Gestalt, der schlanke Körper, das filigrane Gesicht und der alabasterarbene Teint unterstützen diesen Eindruck. Einzig und allein ihr Haar wollte nicht zu dem markellosen Anblick passen, denn es war unkonventionell kurz gehalten und unabstreitbar widerspänstig. Frech standen die dunkeln Strähnen von ihren perfekten Zügen ab und der Kontrast zwischen ihrer fast wißen haut und dem dunklen Haar war atemberaubend.
Der Blick wurde trüb, als er aus dem hier und jetzt fortglitt, doch niemand schenkte dem beachtung. Sie jedoch wusste nun: Das Warten schien nicht vergeblich, er war auf dem Weg...
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Jasper
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Sa 25 Apr 2009 - 0:44

Zwar wurde der Regen immer schlimmer,aber Jasper hatte keine Eile.Längst hätte er jagen müssen,aber er wusste das er bei diesem Wetter keinen Menschen finden würde.Und auch er war sich der Gefahr bewusst,wenn er nun dieses kleine Lokal betreten würde.Durstig wie er war,reagierte er noch sehr viel stärker auf den Geruch von Menschen.Und die Gesellschaft von vielen Menschen in einem kleinen,stickigen Raum war keine sehr verlockende Vorstellung.Es durfte ihm einfach nicht passieren das er in dem Raum seine Kontrolle verlor.Zu viele Zeugen!....Und auch konnte er den Tot von so vielen Zivilisten nicht als Kollateralschaden ansehen.Er ertappte sich immer wieder das er sich anhörte wie zu seiner Militärzeit.Bei dem Gedanken an diese längst vergangene Zeit musste Jazz unwillkürlich lächeln.Diese kleinen Erinnerungen kamen ihm so unwirklich vor.
Aber schließlich wollte er nicht auffallen...und das war kaum möglich wenn er von seinem natürlichen Instinkt geleiten werden würde.In den letzten Jahren war er immer mehr zu einer leeren Hülle geworden.All die Hoffnung und die einstige sensible Ader waren aus seinem Körper verschwunden. Er wusste weder wo er hinsollte noch was für einen Sinn das ganze hatte.
Ruhig näherte er sich der Gaststätte.Schon von weitem hörte er einige Menschen,die sich laut unterhielten .Seine Augen waren bereits sehr dunkel aber er war sich sicher das es keinem auffallen würde.Er öffnete die Tür und es war als würde er gegen eine Wand laufen.Der Gestank der auf dem Lokal kam war eine erbarmungslose Mischung aus dem Geruch von Menschen,Alkohol und Zigarettenrauch. Jasper zwang sich sofort dazu nicht mehr zu atmen.Er brauchte den Sauerstoff ja nun nicht. Und so war es sehr viel leichter zu ertragen. Aber einen Nachteil hatte diese Taktik.
Er nahm auch keine anderen Gerüche mehr war.Und so bemerkte er ersteinmal nicht,das er nicht der einzigste Vampir in diesem Raum war.Langsam näherte er sich dem Tresen und wollte sich so schnell als möglich ein Zimmer nehmen um aus dieser Situation entfliehen zu können.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Sa 25 Apr 2009 - 20:41

Endlich. Endlich war der Augenblick gekommen. Sie konnte es kaum fassen, aber das Warten sollte nun wohl ein Ende finden. Ein Teilabschnitt ihrer Existenz sollte ein Ende finden. Die Einsamkeit, die Trauer, die Furcht. All diese Gefühle wollte sie hinter sich lassen. Er war nur ein Schatten, als er an dem blinden Glas vorbeihuschte, aber sie wusste, dass er es war. Und dann öffnete sich langsam, langsam die Tür und die Zeit schien zu gefrieren ud immer langsamer zu ticken, bis sich endlich die Tür geöffnet hatte und er eintrat...
Sie war eine Blinde, die zum ersten Mal die Augen aufschlug und sah, wirklich sah. Der Raum verlor an Konturen und verschwamm, wurde Dunkel und es war, als leuchte er in der Dunkelheit und er war alles, was sie sehen konnte. Und nie, niemals hatte sie etwas gesehen, das seine Schönheit auch nur hätte antasten können. Der moment war so überwältigend, dass sie weinen wollte, aber ihre letzten Tränen waren schon vor so langer zeit gefallen und sie konnte es nicht mehr.
Sein honigblondes Haar war tropfnass vom schweren Regen und das Wasser stand wie schimmernde perlen auf seiner alabasterfarbenen Haut. Sie hätte sich kein vollkommeneres Wesen vorstellen können. Seine dunklen, tiefen Augen hatten sie nicht erfasst. Sie wirkten irgendwie traurig. und sie wusste auch warum: Auch er konnte nicht vollkommen sein, so wie sie. Denn sie gehörten zusammen. Er musste es einfach auch spüren...
Fast wie in Trance erhob sich die kleine Elfe zum ersten Mal für so lange Zeit. Tanzend, schwebend fanden ihre Füße den Weg durch den Raum und sie ging auf ihn zu. Er sollte nicht so traurig aussehen. Sie wollte, musste ihn trösten, ihn sanft berühren, wissen, ob er es auch spürte. Ihre zierlichen Hände zitterten und sie versteckte sie hinter ihrem Rücken, während sie darauf warteet, dass er sie auch sah. Es war ein schrecklicher, quälender Moment und sie wusste für diesen Augenblick nicht, wie es weitergehen würde. Würde er es auch spüren? Oder würde er einfach gehen?...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Sa 25 Apr 2009 - 21:37

Jasper war in das etwas heruntergekommenes Lokal getreten und schaute sich in dem kleinen schmutzigen Raum um.Langsam ging er Richtung Tresen,als er aus dem Augenwinkel eine Bewegung aus machete. Menschen hielten sich im Normalfall von ihm fern und so wendete er den Blick um zu sehen was dort so schnell auf ihn zu kam. Kaum hatte er es erblickt schossen ihm zig Gedanken durch den Kopf. Die Fremde war eindeutig ein Vampir.Und sie lief...nein tanzte fast in schnellen Bewegungen auf ihn zu.Jasper hatte kaum Zeit zu überlegen wie er sich in diesem Raum am besten verteidigen sollte.Es waren zu viele Menschen hier,als das er es zu einem Kampf kommen lassen wollte.Aber plötzlich war da etwas,was er sich nicht erklären konnte.Er schaute die elfengleiche Vampirdame an und spürte ihre Gefühle.Und sie war keineswegs auf Streit aus.Nein ..sie war voller Hoffnung als sie weiter auf ihn zu kam.Jasper hatte schon oft gemerkt das die meisten Vampire die ihn das erste mal sahen,mit Furcht oder Aggression reagierten.Aber so was sie diese kleine Schönheit hatte er in all den Jahren noch nie erlebt. Es war ein Gefühl das plötzlich in ihm brannte.Eine Hoffnung und ein Glücksgefühl das er so lange vermisst hatte.Er schaute in ihre Augen und würde bei ihrer Farbe sofort stutzig. Noch nie hatte er einen Vampir gesehen dessen Augen golden waren. Er konnte sich die Färbung nicht erklären und doch waren es die wunderschönsten Augen die er je erblickt hatte.In ihnen war so viel wärme und liebevolles,wie er es noch nie bei einem Vampir gesehen hatte. In all den Jahren hatte er nie ein solches Gefühl für einen Vampir empfunden. Sie wirkte so klein und zerbrechlich wie er es bei einem Vampir nie für möglich gehalten hatte. Er machte einen ruhigen Schritt auf sie zu und sein vorher recht ausdrucksloses Gesicht veränderte sich schlagartig. Langsam wurden seine Züge so viel weicher als er es jemals seit seiner Verwandlung zugelassen hatte.So lange Zeit war es ihm wichtig das andere Vampire sich vor ihm fürchteten.Und nun das...ein fremdes Mädchen hüpfte auf ihn zu und er fing an zu lächeln.Er hatte nicht ein Wort mit ihr gewechselt und trotzdem fühle er sich,als würden sie sich schon Jahre kennen.Niemals hatte er so was für jemanden empfunden.Auch nicht für Maria die ihm in den letzten Jahrzehnten schon wichtig geworden war.Er hatte seinen Freund Peter nie verstanden und hatte sich sehr darüber gewundert das er damals sein Leben für Charlotte opfern wollte...Aber plötzlich verstand er ihn.Kein Wort hatten sie gesprochen und trotzdem hätte Jasper sie mit seinem Leben verteidigt.Sie stand nun direkt vor ihm und er schaute ihr einfach nur in die Augen.Langsam nahm er ihre Hand und ihm war klar das er für immer ihr gehören würde.
Er fühlte sich als wäre er nach einer sehr langen Reise endlich zu hause angekommen....
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 10:16

Und dann drehte er sich um wannte sich von dem Tresen ab und ihr zu und ihre Blicke trafen sich.
Es war ein Wunder, er war ein Wunder. Sie hatte es schon dir ganze Zeit gespürt, aber jetzt übermannte es sie förmlich. Sie fühlte sich plötzlich vollkommen und sie fand keine andere Erklärung dafür als ihn, denn sie gehörten zusammen. Er war der zweite Teil ihrer Seele.
Seine wunderschönen Augen blickten zuerst verwirrt, erschrocken. Aber auf ihre elfenhaften Züge legte sich das liebevollste, schönste Lächeln das sie jemals gelächelt hatte, in all dieser Zeit. Hab keine Angst. ühlst du es nicht?, sprachen ihre Augen während sie weiter näher kam...
Und er schien es verstanden zu haben. Seine Gesichtsüge entspannten sich, wurden geschmeidig und er lächelte. So war er noch viel schöner als bereits vorher, so perfekt, so markellos. Und er hate verstanden und ihr viel ein Stein vom Herzen.
Es war Magie, aber sie spürte schon jetzt, wie sehr sie ihn brauchte - ja, sogar wie sehr sie ihn liebte - und er würde es auch spüren. Es war eine reine, pure Liebe, die sich niemals durch irgendwas würde trüben lassen. Und auch ihr erging es so: Sie würde ihn mit ihrem Leben schützen und verteidigen und ihm niemals etwas zustoßen lassen.
Schließlich kam sie vor ihm zum stehen. Er war gut drei Köpfe größer, aber das machte nichts. Nichts konnte sie aufhalten. sie strahlte zu ihm auf: "YOu've kept me waiting a long time.." Ihre Stimme war glockenhell und zart...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 10:36

Jetzt wo sie direkt vor ihm stand kam sie ihm noch kleiner und zerbrechlicher vor und er konnte sich nicht erklären was sie dazu veranlasste so offen auf ihn zu zugehen.Er betrachtete ihr Gesicht und er wusste das er noch nie etwas zarteres erblickt hatte.Noch immer verzauberten ihre Augen ihn,es war ein strahlen in ihr Gesicht getreten das er so nie bei einem Vampir für möglich gehalten hatte.Niemals hätte er so reagiert wenn er andere Vampire traf.Aber sie war einfach anders.Ihre Gefühle waren so rein und er spürte durch seine Gabe das sie einfach nur Hoffnungsvoll in seine Augen schaute.Er wusste nicht wie lang sie dort standen und sich einfach nur in die Augen sahen.Er hielt noch immer ihre Hände und konnte seine Gefühle fast nicht begreifen.Die viele Jahre im Krieg hatten ihn hart und verbittert werden lassen.Und nun das....er fühlte Hoffnung und eine tiefe Verbundenheit zu diesem Vampir.Es traf ihn völlig unvorbereitet und auch konnte er es sich nicht erklären aber alles in ihm schrie danach sie kennen lernen zu wollen...
Als sie die Stille mit ihrer zarten Stimme unterbrach war es für ihn als wären alle Worte die er bis jetzt gehört hatte nur ein dumpfes Nebengeräusch.Ihre Stimme,so hell und erleichtert,fesselte ihn sofort an ihre Lippen.Als sie zu ihm sprach" You've kept me waiting a long time" ,überlegte er nicht lang.Auch wenn er sich nicht vorstellen konnte warum dieses bezaubernde,reine Wesen auf jemanden wie ihn gewartet haben könnte.Er senkt den Kopf und erwiderte “I'm sorry ma'am.”
Und er erwischte sich bei dem Gedanken das es ihm wirklich Leid tat...warum hatte er diesen Engel nicht schon viel früher gefunden?!
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 15:06

Sie war so gefesselt gewesen, dass sie seine Berührung zuerst nur kaum wahrnahm. Aber als er schließlich ihre Hände beide in den seinen hielt, war es fast wie ein Stromschlag, der sie durchfuhr, und sie spürte, wie sie gemeinsam eins wurden, und dass sie vorher beide niemals komplett gewesen waren. Ihre Seele war zum ersten Mal in ihrer Existenz heil und unversehrt und ihr Lächeln wurde beinahe seelig, während sie dort standen, Hand in Hand.
Natürlich achtete keiner auf die neugierigen und verwirrten Blicke der anderen Menschen, die Zeugen dieses ungewöhnlichen Zusammentreffens wurden. Man sah sowas nicht alle tage. Und von Anfang an waren allein ihre Blicke so intensiv und intim, dass bald auch wieder alle beschämt die Köpfe abwannten und dem vermeindlichen Paar ihre Privatsphäre ließen, soweit es eben möglich war an diesem öffentlichen Ort.
Auf ihre Worte hin sah er sie an, erst leicht überrascht, natürlich. Er konnte nicht wissen, dass sie ihn in der Zukunft bereits gesehen und hier ewig auf ihn gewartet hatte. Aber er würde verstehen und sie würde ihm alles erklären. hier war nur nicht der richtige Ort und Zeitpunkt. Sie sollten zusammen weggehen. und jetzt hatte Alice auch keine Zweifel mehr daran, dass er ihr folgen würde. Auch sie wäre ihm leibend gern bis ans Ende der Welt gefolgt.
In vollendeter Höflichkeit neigte er leicht seinen Kopf und antwortete. "I'm sorry, ma'am." Seine Stimme war so weich wie sammt und sie wollte mehr von seinen betörenden Worten vernehmen, ganz egal, was er sagte. Doch sie standen noch immer hier, in dem schmutigen, kleinen Lokal und sollten sich etwas anderes suchen. einen Ort, an dem sie ganz ungestört zusammen sein konnten.
Und ohne weiter zu sprechen, ihn noch immer an der Hand haltend, begann die kleine Fee zum Ausgang zu tanzen, ihre Schritte beflügelt von ihrem berauschenden Glück, welches sie dank seiner Anwesenheit verspürte. Es war wie ein rausch, in dem sie sich befand, und sie hoffte, es würde nicht aufhören. Es war so ein wundervolles und mächtiges Gefühl und sie genoss es in vollen Zügen. Und alles nur, weil er bei ihr war und ihre Hände hielt...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 16:14

Jasper konnte den Blick nicht von diesem wundervollen Geschöpf abwenden.Das Vampire ,an menschlichen Kriterien gemessen,sehr schön waren wusste Jasper.Aber bei dieser Dame war es etwas ganz anderes.Ihre Ausstrahlung hielt ihn gefesselt und als sie sich mit tanzenden Bewegungen zum Ausgang lief ,folgte er ihr ohne zu zögern.
Hätte sie ihm jetzt gesagt das sie gern zum Mond fliegen wollte...er wäre ihr gefolgt!Ohne nur einmal nach dem Grund zu fragen.
Noch nie in seinem Vampir-Dasein hatte er das Bedürfnis gehabt sich mit anderen seiner Art groß zu unterhalten.Und jetzt konnte er es kaum abwarten alles von ihr zu erfahren.Natürlich war dieser Ort hier nicht der richtige und so hielt er ihre Idee diese "Absteige" zu verlassen für sehr gut.Mit einigen schnellen Schritten folgte er ihr hinaus aus der GaststätteDer Regen hatte nachgelassen und es wirkte als hätte sich das Wetter zusammen mit einer Laune verbessert.Erst vor der Tür fiel ihm auf das alles Menschen dort drinnen und der Geruch der von ihnen kam ,ihm seit sie bei ihm war völlig egal war.Noch immer konnte er sich nicht erklären woher sie wusste das er kommen würde.Schließlich hatte er selbst es bis vor wenigen Minuten nicht gewusst.Sie meinte das sie bereits gewartet hätte...Auf ihn?!Noch nie hatte ein fremder Vampir ihn erwartet.Sie hatten Angst vor ihm,sobald sie seine Narben sahen.Aber sie wurden nicht hoffnungsvoll.Er übelegte ob diese elfengleiche Dame vielleicht das Ziel war...das was er die letzten Jahre so sehr gesucht hatte..Ohne das er wusste was er überhaupt suchte.Sollte die Zeit der Depressionen und Niedergeschlagenheit ein Ende haben?!Und das alles nur weil er Sie getroffen hatte?Natürlich wusste Jasper das es sehr starke Bindungen zwischen Vampiren gab.Aber nie hätte er es für möglich gehalten das es ihn so treffen sollte.Aber für ihn war es einfach klar...Ohne zu wissen wer sie war oder was sie vorhatte.Er würde sie begleiten,solange auch sie es wollte.Er erinnerte sich an sein Leben als Mensch...und das war schon lange nicht mehr passiert.Er würde mit ihr gehen und sie beschützen.Niemand würde an ihm vorbei kommen!
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 16:59

Sie selbst hatte keine Ahnung on anderen Vampiren und hatte auch nie einen anderen kennengelernt, soweit sie sich erinnern konnte. Seitdem sie alleine aufgewacht war, war sie auch alleine geblieben und hatte nie Kontakt zu anderen gehabt. Sie selbst war ihr einziger Begleiter gewesen, obwohl sie die Einsamkeit hasste und sie ihr Angst gemacht hatte. Erst die Vision von ihm hatte sie auf die Idee gebracht, das zu ändern. Und es schien, als hätte sie die ganze zeit nur auf diese eine Gelegenheit gewartet. Und obwohl sie nicht wusste, wie es unter Vampiren üblich war, wenn sie einen Partner haten, war ihr klar, dass sie beide etwas besonderes sein mussten. Es war dieses unerschüttlerliche Vertrauen, dass sie schon jetzt zu ihm hatte, obwohl sie noch nicht einmal seinen Namen kannte. Es war das Bedürfnis, ihm so nahe wie möglich zu sein, obwohl sie ihn erst vor einer Minute zum ersten Mal gesehen hatte. Doch es war, als sei es eine Ewigkeit nd als kenne sie ihn schon viel, viel länger.
Sie stieß die Tür auf und sie traten aus der Gaststätte an die kühle Abendluft. Es regente kaum noch, nieselte nur noch leicht und siewusste, dass das in einigen Minuten auch aufhören würde. Beim Wetter wusste sie immer ganz genau bescheid und hatte sie sich auch noch nie geirrt.Wenn es um andere Personen ging, war das meist nicht so gewiss, doch bei ihm war sie sich auch ganz sicher. Er war der Richtige.
Sie zog ihn nur mit sich nach draußen und gleich in eine angrenzende, dunkle Seitengasse. um diese uhrzeit kam hier niemand mehr her. Es war zu gefährlich, in diesem Stadtteil angegriffen und ausgeraubb zu werden. Niemand würde sie stören.
Ihre Hände noch immer in den seinen blieb sie stehen. Das Bedürfnis, ihn zu spüren, noch enger, war überwältigend. Sie löste eine hand aus seinem Griff und schob sie sanft in seinen nacken, um ihn zu sich zu ziehen. Im dumpfen Licht konnte sie nun die Narben auf seiner Haut erkennen, die sie besonders im Bereich seines Nackens und seiner Kehle häuften. Vorsichtig strich sie über einen der unzähligen, halbmondförmigen Striemen. So viel Schmerz hatte man ihm zugefügt, und das machte sie traurig. Hoffentlich würde sie ihm wenigstens etwas von diesem Schmerz nehmen können...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 18:34

Kaum waren sie aus der Gaststätte getreten,tanzte die anmutige Fremde in eine Seitengasse.Noch nie hatte er einen Vampir erlebt der sich so grazil bewegte.Und Jasper folgte ihr ohne zu fragen wohin sie wollte oder was sie vorhatte.Es war als hätte es die letzten Jahrzehnte nicht gegeben und all die schlechten Erfahrungen wären nie geschehen.So leichtsinnig wie er ihr folgte.Aber alles in ihm vertraute ihr.Er wusste nicht wer sie war,wo sie herkam oder was sie von ihm wollte.Und trotzdem empfand er ein so tiefes Gefühl für sie,wie er es noch nie gehabt hatte.
Kaum waren sie abseits von der Straße,löste sie ihre Hand aus seiner und berührte zärtlich seinen Nacken.Es war als würde ihn ein Blitz treffen als ihre Fingerspitzen seine Haut berührten.
Noch nie hatte ihn ein anderer Vampir so berührt.So oft hatten sie ihn versucht zu töten.Und so achtet er immer sehr genau darauf das ihm keiner so nah kam.Aber mit ihr schien alles anders.Erst hatte er gezögert und überlegt was er tun sollte,aber nur Sekunden später senkte er seinen Kopf und kam ihr so ganz nah.Jasper schloß für einen Augenblick die Augen und genoss diese Berührung.Ihr Duft durchflutete seinen Körper und er konnte sich nicht vorstellen je etwas vergleichbares für einen anderen Vampir empfunden zu haben.Es dauerte eine ganze Zeit bis er sich wieder so weit unter Kontrolle hatte und er fragte sie leise
"Verrätst du mir deinen Namen?....und vielleicht könntest du mir erklären,woher du wusstest das ich kommen würde"?Die Frage brannte ihm die ganze Zeit auf der Seele.Denn selbst Peter und Charlotte hatten es nicht gewusst,wohin er gehen würde.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 18:59

Sie selbst hatte all diese schlechten erfahrungen nicht und noch wusste sie auch nicht über seine Vergangenheit bescheid. Aber sie sah, dass er schon oft verletzt worden sein musste und es bereitete ihr fast selbst physische Schmerzen, diese Gewissheit zu haben. Er hatte es nicht verdient, dass man ihm so weh tat. Er war das edelste und wundervollste Wesen auf der ganzen Welt und er sollte unberührt sein...
Gleichzeitig war das aber auch ein Vertrauensbeweis: Dieser Moment, indem sie ihre Hand hob und ihn auf seinen Nacken legte - Er wehrte sich nicht, zuckte noch nicht einmal zurück. Dort, wo so viele ihn verletzt hatten, mit der Absicht ihn zu töten. Dort ließ er sie so einfach hin und vertraute ihr schon jetzt genauso stark, wie sie auch ihm vertraute. Sie hätte ohne Bedenken ihr lebenin seine Hände gelegt und gewusst, sie wäre nie so behütet gewesen.
Schließlich senkte er seinen Kopf zu ihr hinab. Sie legte nur ihre Stirn an die seine, ihre Augen direkt aufeinander gerichtet. Ihre Blicke verharkten sich, ihre Nasenspitzen berührten sich leicht, für einen Augenblik lang waren sie ganz nahe beieinander. Zögerlich, fast scon andächtig wanderte ihre Hand von seinem Nacken zu seiner Wange und sie strich nur mit zwei Finger zärtlich darüber, so leicht dass sie seine weiche Haut nur kaum berührte. Wie lange hatte sie auf diesen augenblick gewartet, ihn herbeigesehnt. und nun war er endlich gekommen und es war noch viel schöner, als sie es sich in ihren kühnsten träumen jemals hätte ausmalen können. Dann schloss auch sie für einen Moment die augen, und sie merkte, dass sich all ihre Snne auf ihn eingestellt hatten. Sie hörte, spürte, fühlte, roch ihn. Vor allem sein Geruch war umwerfend. Noch nicht einmal ein Mensch hätte so verlockend für sie riechen können. Sie hätte ihn blind und taub unter tausenden erkannt, soviel war jetzt schon sicher.
Auf seine Worte hin schlug sie ihre Augen auf. Das lächeln war die ganze zeit nicht von ihren zügen gewichen und sie fragte sich, ob sie in seiner Gegenwart überhaupt etwas anderes spüren konnte als tiefstes und reinstes Glück. Seine Fragen waren natürlich wichtig und es waren sicher nicht die einzigen. Sie würde viel zu erklären haben. Aber sie haten Zeit und sie war bereit, ihm alles zu offenbaren, was er wissen wollte.
"Alice..", erhob sie erneut ihre helle Stimme, dann wurde ihr Lächeln eine winzige Spur breiter. "Nun, ich habe dich in der Zukunft gesehen, wie du in siese Gaststätte kommst und seitdem dort auf dich gewartet." Ihr Blick wurde leicht trüb und ihr Blick schien abwesend, fixierte sich auf irgendwas hinter ihm, sie schien durch ihn hindurchzustarren. Leicht spannten sich ihre Muskeln an, während sie sah, was kommen sollte. Sie musste nicht mehr nach seinem Namen fragen, denn nun wusste sie ihn bereits...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 20:37

"Alice",hauchte er und war sich sicher das sie das war,worauf er immer gewartet hatte.Die vielen Jahre hatten ihn in ein grausames Monster verwandelt.Und alle seine menschlichen Züge waren mit seiner Verwandlung verschwunden.
Und er konnte sich nicht wehren das sich ein Gedanke in seinen Kopf drängte.Wie konnte sich eine solcher Engel für ein Monster wie ihn interessieren?
"Du hast uns also gesehen?",fragte er etwas verwundert.Nicht die Tatsache das sie in die Zukunft sehen konnte wunderte ihn,schließlich gab es die unterschiedlichsten Fähigkeiten unter ihresgleichen.Sondern eher das sie eine Zukunft für sie sah.Konnte es wirklich möglich sein,fragte er sich.Und er ertappte sich dabei das er sich fast nichts schöneres vorstellen konnte als seine Zukunft mit ihr..Alice.. zu planen.
Noch immer schaute er ihr in die Augen und überlegte woher wohl diese wunderschöne goldene Färbung kam.Noch nie war ihm etwas vergleichbares untergekommen.Und er mochte seine Augen nicht von den ihren lösen.
Langsam hob er seine Hand und strich ihr zärtlich über die Wange.Ihre Haut war so zart unter seinen Fingern ,das jede Seide dagegen wie ein alter Lumpen gewirkt hätte.Ihre perfekten Gesichtszüge strahlten eine solche Fröhlichkeit aus,wie er es nie bei einem Vampir für möglich gehalten hatte.Zärtlich strich er ihr eine ihrer wilden Haarsträhnen aus dem Gesicht und bewunderte noch immer ihre Ausstrahlung.Zwar wirkte sie so zierlich und zerbrechlich,aber doch gleichzeitig so selbstbewusst und glücklich.Er spürte ein Gefühl in sich aufflammen das er nicht mehr für möglich gehalten hatte,seit der Nacht in der Maria ihn verwandelt hatte.Er fühlte sich für sie verantwortlich.Jasper würde sie schützen und niemals zulassen das jemand sie verletzte.So wie er tausende Male verletzt worden war.Niemals durfte es jemand wagen "seiner" Alice diese unbeschwerte Fröhlichkeit zu rauben.
Plötzlich änderte sich ihr Blick,ihre Augen wirkten abwesend und ihr Gesichtsausdruck verlor sein strahlen.
"Alice?!...Alles in Ordnung mit dir?",in seiner Stimme lag soviel Sorge wie er noch nie für jemanden empfunden hatte.
Er hatte Angst das sie jeden Moment umkippen konnte und schloss sie in seine Arme um sie zu halten
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 21:10

Seine unsicherheit ließ sie schmunzeln. In ihren Augen ließ sich kein funke von zweifel an ihren Worten erkennen.
"Ja, ich kann uns sehen, klar und deutlich..", hauchte sie leise, und natürlich war es die Warheit. Sie sah, dass sie zusammengehörten und dass sie einander niemals wieder verlassen würden. Sie waren eins und würden es auch auf ewig sein. Sie zweifelte nicht daran, dass er sie nicht verdient haben konnte. Sie war viel zu dankbar dafür, dass er sie nahm und nicht einfach wieder wegschickte.
Sie merkte, wie neugierig er ihre Augen begutachtete und wie sich eine Frage in seinem kopf bildete. Seine Augen waren auch wunderschön, aber sie waren von einem dunklen, durchdringenden Rotton. Dieser Unterschied in ihrer Ernährung wäre sicher eine große Hürde, die sie noch zu nehmen hatten, aber um bei ihm bleiben zu können war ihr nichts zu mühsam, keine Anstrengung zu groß. Solange sie zusammenhielten, konnten sie alles schaffen, nach den Sternen greifen, so schien es ihr.
Sie beschloss, darauf nu einzugehen, wenn er wirklich fragte, um ihn nicht unnötig beunruhigen zu müssen. Sie würde gerne alles Schlechte und jegliche Probleme auf dieser Welt von ihm fernhalten, wenn es ging.
Seine Berührung war das schönste, das sie jeh gespürt hatte, und sie schmiegte sich sachte an seine weiche Hand, wärend er mit dieser ihre Wange liebkoste. Ihr Blick glitt in die Zukunf und sie sah sich und ihn, er hielt sie in den Armen. Es war solch ein fr0eidliches und schönes Bild, dass sie verharrte und sich darauf konzentrierte, damit es nicht gleich wieder verschwand. Kein zweifel, sie würden zusammenbleiben, egal was geschah.
Seine besorgte Stimme riss sie aus der Zukunft zurück in die Gegenwart und sie blinzelte etwas, bevor sich ihr Blick wieder auf sein besorgtes Gesicht konzentrierte. in seiner offensichtlichen Angst und Überraschung hatte er behütend die Arme um sie geschlossen, um sie zu halten, obwohl sie keine Sekunde in Gefahr geschwebt hatte. Aber plötzlich begriff sie, was ihn in panik versetzt hatte ... und lächelte. Beruhigend legte sie ihre zierliche Hand an seine Brust.
"Ich hatte nur eine Vision. Mach dir doch bitte keine Sorgen, Jasper."
Seinen Namen ahuchte sie voller anmut und es klang fast wie ein kleines Gebet. Natürlich kannte sie ihn mittlerweile, und sie wusste so viel, dass sie immer für solche Überraschungen gut war. er würde sich schnell daran gewöhnen...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   So 26 Apr 2009 - 22:00

Alice "erwachte" so schnell aus ihrer Vision wie sie daran verschwunden war.Also sie ihre Hand auf seine Brust legte,beruhigte er sich augenblicklich und war erleichtert das es scheinbar normal war.Trotzdem lächelte er verwundert als sie seinen Namen nannte.Er war sich sicher das er ihn noch nicht genannt hatte.Aber scheinbar wusste sie aus ihren Visionen schon so einiges über ihn.Und er wollte alles über sie erfahren.Einfach ihre zauberhafte Stimme hören und an ihren sinnlichen Lippen hängen.Es erschien ihm unhöflich sie sofort auszufragen und wer er etwas nicht war,dann unhöflich zu einer Dame.
"Dann ist ja gut,ich habe mir schon Gedanken gemacht.Daran sollte ich mich scheinbar schnell gewöhnen,oder?"fragte er sie und lächelte sie zärtlich an.Der Blick in die Zukunft schien ihm schon eine sehr praktische Fähigkeit und da sie Alice scheinbar zu ihm geführt hatte war er sehr dankbar das es so war.
Aber ob sie auch wusste was er bisher gemacht hatte?Oder ob es sie vielleicht abschrecken würde?
Aber egal was in den letzten Jahren gewesen war,ab jetzt würde alles anders werden.Er war sich so sicher das mit Alice an seiner Seite sein Leben wieder einen Sinn haben würde.So oft hatte er darüber nachgedacht und jetzt schien das Glück so nah.Noch immer hatte er einen Arm um sie gelegt.Zwar hatte er seinen Griff gelockert,als er merkte das sie wieder da war.Aber ganz wollte er sie nicht loslassen.Er spürte ihren Körper unter seinem kräftigen Arm und konnte es kaum fassen das er jemanden wie sie gefunden haben sollte.Alles in ihm verlangte nach ihrer Nähe.Niemals wollte er sie und dieses Gefühl das er für sie empfand wieder verlieren.Auch wenn er nicht wusste wohin er gehen würde oder was er machen wollte.Mit Alice an seiner Seite erschien ihm ihre Zukunft perfekt.Noch vor einigen Stunden hatte er darüber nachgedacht,wozu er das alles noch weiter erleben wollte und nun kostete er jeden Moment in dem Alice so bei ihm stand.
"Und woher kommst du,Alice",fragte er sich mit seiner melodischen Stimme
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 12:22

Seine starken Arme um sie herum entfachten in ihr ein Gefühl von Geborgenheit und unbeschwertheit. Sie konnte es kaum beschreiebn, aber es war, als nähme man ihr eine zentnerschwere last von den Schultern, die sie bereits die ganze Zeit zu erdrücken gedroht hatte. Allein dadurch, dass er nun bei ihr war, war es so leicht zu lachen und an schöne Dinge zu denken. Es war ihr Glück, sie wusste es. All die Zeit, die einsamen jahre bevor sie ihn jetzt endlich, endlich gefunden hatte - sie war still gewesen, in sich gekehrt, hatte Kontakt gemieden und einfach vor sich hin existiert. und jetzt, plötzlich erschien ihr alles in einem ganz andern Licht. Das leben war wundervoll und sie wollte mehr davon kosten, mit ihm gemeinsam. Sie wollte auf ewig mit ihm zusammen sein und ihn für keine Sekunde missen.
Sie lachte leise, als er ihren Gedanken nun aussprach. Es war ein helles, zärtliches Geräusch. In ihrer Umarmung legte sie leicht ihren kopf an seine Brust. Es war so leicht, sich zu vergessen, wenn man sich so wohl fühlte. Konnte es nicht einfach für alle Zeit genauso bleiben wie gerade jetzt? "Ja, du gewöhnst dich daran. Aber trotzdem werde ich dich immer wieder überraschen.." Sie sah zu ihm auf und zwinkerte leicht. Man konnte sich ganz einfach von ihrer unbeschwerten, lockeren Art mitreißen lassen. eine Art, die sie erst gefunden hatte, seit sie ihn gesehen hatte.
Ihre eine Hand verharrte noch immer beruhigend an seiner Brust und sie konnte ihn einfach nicht loslassen. Sie wollte ihn so nahe bei sich spüren wie nur möglich. Tief atmete sie erneut seinen süßen Duft ein. Schade, dass sie nicht einfach hier stehen bleiben konnten. Aber in wenigen Stunden würde die Nacht dem Tag weichen und sie Sonne aufgehen, und bis dahin würden sie über alle Berge sein müssen. Sonst würde sie die flammende Glut der Morgenröte verraten und ihr Glück wäre nur von kurzer Dauer...
Seine Frage ließ ihr Lächeln erblassen, aber er konnte es nicht sehen, weil sie ihr Gesicht an seiner Brust verborgen hatte. Vorher. Es war eine Zeit der Suche und der Einsamkeit, und keine schöne Erinnerung. aber ihre einzige Erinnerung. Sie war alleine aufgewacht und alleine geblieben. Ein leises, kaum hörbares Seufzen entglitt ihren Lippen und schließlich zuckte sie sachte mit den Schultern. "Ich kann mich nicht wirklich erinnern. Ich... bin aufgewacht und war alleine. Und ich bin auch alleine geblieben, bis ich dich fand." Bei dem letzten Satz kehrte das Lächeln zurück. Das war eine Zusammenfassung ihrer Vergangenheit, über die es auch im Detail nicht wesentlich mehr zu sagen gab. Aber der Blick in ihre Zukunft war schon wesentlich vielversprechender.
Leicht neugierig sah sie zu ihm auf und sagte dann, ohne ihn zu irgendwas zu drängen: "Du kannst mir erzählen, wo du herkommst, wenn du magst und dich dazu bereit fühlst. Du kannst mir ohnehin alles erzählen, was du möchtest. Aber ich könnte auch nie böse sein, wenn du es nicht tust."
Sie sah zu ihm auf und stellte sich auf ihre Zehenspitzen, zog ihn leicht zu sich und hauchte - insofern er sich nicht wehrte - einen sanften Kuss auf seine Kehle...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 18:00

Jasper genoss die Situation und keine Worte konnten beschreiben wie unsagbar glücklich er sich fühlte.Sie war der Lichtblick der ihm so viele Jahre nicht erschienen war.Langsam überlegte er wie es nun weitergehen sollte.Ob sie sich ein Zimmer in einem Hotel suchen sollten und den nahenden Sonnenlicht zu entgehen,oder einfach dem kleinen Weg , hoch zu dem Wald folgen sollten.Dort hatte er sich die letzten Wochen versteckt und er kannte sich dort schon aus.Bliebe nur das Problem der Nahrungssuche,denn selbst Jäger oder Wanderer verirrten sich recht selten dort hinauf.
Aber mit ihr an seiner Seite kam es ihm nicht so schwer vor noch einen oder zwei Tage zu warten.
Noch immer ruhte sein seliger Blick auf dem zarten Wesen vor sich.Sie war für ihn das vollkommenste Geschöpft das er je erblickt hatte.
Als sie von ihrer Geschichte erzählte spürte er sofort wieviel Trauer und Einsamkeit in ihren Worten lag.Als sie ihm davon erzählte strich er zärtlich ,ja fast vorsichtig er über ihren Körper.Er wollte sie spüren und wissen das sie dort vor ihm war.Und auch sie sollte wissen das er nun bei ihr war und sie niemals wieder in solcher Einsamkeit zurücklassen würde.Die Frage nach seiner Vergangenheit zog ihn kurz in einen Sog der Verzweiflung der ihn so viele Jahre gefangen hatte.
„Ja...bei mir dauert es sehr viel länger.Ich werde dir davon erzählen.Aber besser wenn wir mehr ruhe haben als es in dieser Straße möglich ist.Nun sollten wir uns vielleicht überlegen wohin wir nun gehen wollen.Oder hast du dies auch schon in deiner Vision gesehen“?Bei dem letzten Satz lächelte er sie fast amüsiert an.Und das war nun schon seit sehr langer Zeit nicht mehr vorgekommen.Sie hatte ihn in so kurzer Zeit aus seinen schlechten Gefühlen geholt das er es kaum glauben konnte.
Also sie sich mit ihren Lippen seiner Kehle näherte schreckte er kurz zurück.Zu oft wurde er schon verletzt und immer wieder hatten andere Vampire versucht ihn so zu töten.Aber „seiner“ Alice vertraute er und so näherte er sich nach kurzem zögern und beugte sich zu ihr herunter.
Die Berührung war so zart das sich sein ganzer Körper darauf konzentrierte.Er seufzte leise und wusste nicht wann er sich das letzte mal so verstanden gefühlt hatte.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 18:48

Ein verständnisvolles Lächeln hatte sich auf ihre lippen gelegt und sie nickte. Sie hatte sich schon gedacht, dass es da einfach zu viel gab und dass er noch Zeit brauchte. Sie würde ihn zu nichts drängen oder zwingen, wenn er nicht wollte. Sie hatten ab jetzt ja alle Zeit der Welt. Sie ging nicht weiter darauf ein, denn das Thema war ihm offensichtlich unangenehm und sie wollte ihn nicht in verlegenheit bringen oder ähnliches. er würde schon von alleine wieder auf sie zukommen, und seine Narben verrieten ihr ja, dass es bei ihm bestimmt wesentlich mehr zu erzählen gab als bei ihr, denn von sich konnte sie nicht wirklich viel mehr erzählen als das, was er nun bereits wusste. Sie konnte sich einfach an nichts weiter erinnern...
"Nun..", setzte sie dann auf die Frage mit seiner Unterkunft an und kurz wurden ihre Augen wieder trüb.." Du kannst dich nicht entscheiden, Wald oder Hotelzimmer, die Zukunft schwankt noch..." Ihre Stimme klang leicht abwesend während sie sich mit starrem Blick auf die bilder konzentrierte, die nur sie in ihrem Kopf sehen konnte. Dann blinzelte sie einige Male und sah ihn wieder an. "Mir ist beides Recht, aber wir sollten und entscheiden, denn lange können wir nicht mehr hier bleiben." Sie warf einen Blick die Gasse hinunter, obwohl sie selbstverständlich wissen würde, wenn jemand kam. "Lass uns doch den einen Tag in einem Zimmer verbringen und dann können wir, sobald es dämmert, in den Wald gehen. Es ist heute Nachmittag bewölkt und wir können schon zwischen vier und fünf Uhr rausgehen..:" Ihr Blick schien zwischen Zukunft und Geggenwart hin- und herzuschwanken und nur ihr mal trüber, mal klarer und wacher Blick ließen vermuten, wo sie sich geistig gerade aufhielt. Es ging so schnell, dass Jasper es vermutlich garnicht bemerkt hätte, wenn er es nicht gewusst hätte. Sie hatte mittlerweile schon sehr viel Übung mit ihrer Fähigkeit und konnte sich auf bestimmte Dinge konzentrieren oder die Visionen auch einige Zeit lang ignorieren. Nur abstellen ließ es sich nicht und wenn etwas wichtiges geschah, drängten sich die Bilder in ihrem Geist von ganz alleine in den Fordergrund und forderten Aufmerksamkeit. Teilweise auch mit Kopfschmerzen, wenn sie sich weigerte, sie anzusehen und zu beachten. Sie hoffte, sie würde das auch noch unter Kontrolle bekommen...
Als sie schließlich wieder ganz ind er Gegenwart war, ließ er tatsächlich zu, dass sich ihre weichen Lippen ganz sanft auf seine geschundene kehle legten.Sie berührte mit ihren Lippen seine Haut kaum und es war mehr ihr kühler atem, der sanft über die Stelle strich, nur einen Augenblick lang. Dann glitt sie wieder zurück auf ihre Füße und nahm seine Hand in die ihre. "Lass uns gehen..."
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 19:32

Ein lächeln legte sich auf seine Lippen als Alice scheinbar immer wieder von der Zukunft in die Gegenwart "schaltete".Später würde er ihr einige Fragen dazu stellen wollen.Es schien schließlich eine sehr starke Gabe zu sein und er hatte noch von keinem zweiten Vampir gehört der ähnliches konnte.
Langsam löste er sich von ihr,hielt aber noch immer ihre Hand als er langsam aus der Gasse auf die Straße trat.
"Dann lass uns in ein Hotel gehen ,dort hätten wir ruhe und könnten uns unterhalten",antwortete er ihr.
Ein paar Straßen weiter war ein Hotel und sicher wäre es ein besserer Ort zum kennenlernen als die kleine verdreckte Gaststätte in der sie sich getroffen hatten.
Er verließ sich darauf das sie mit ihrer Wettervorhersage für den morgen Tag recht hatte und so könnten sie sich morgen Nachmittag auf den Weg machen.Zu dieser Zeit war auch die Jagd deutlich leichter.Da Nachts nur wenig Menschen auf den Straßen unterwegs waren.Kaum hatten sie sie Gasse verlassen,stach ihm ein Geruch in die Nase.Ein anderer Vampir.Sie waren also nicht die einzigsten in der Stadt.Jasper hatte seinen Arm um Alice gelegt und seufzte zufrieden als sie gemeinsam die Straße herunter gingen.Noch immer konnte er es kaum fassen das er jemanden gefunden haben sollte der ihn soviel Glück fühlen ließ.Er hätte es nie für möglich gehalten das sich seine Laune so schnell ändern würde und seine fast depressiven Züge verschwanden.Damit wäre das Problem mit der Ernährung noch nicht erledigt,aber mit Alice an seiner Seite erschien ihm dies auch nur noch nebensächlich.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 19:57

Nun konnte sie es klar und deutlich sehen: Das Hotel sollte es sein. Sie würden dort bis morgen bleiben und dann, sobald die Sonne um kurz nach Vier hinter den Wolken verschluckt wurde, gemeinsam aufbrechen. Ja, sie hatte wirklich eine sehr starke und seltene Gabe, auch wenn ihr das selbst garnicht so bewusst war. Sie hatte sie angenommen und wusste ihre Fähigkeiten zu schätzen, aber wie einzigartig sie in dieser Beziehung war, konnte sie doch noch nicht ahnen. Aber sie würde das alles ja noch schnell genug herausfinden...
Mit Jsaper an der Hand tanzte sie zielsicher in richtung des Hotels. Sie achtete kaum auf ihre umgebung, war nur froh dass sie gleich endlich ganz ungestört mit ihm sein würde und sie ein wenig Zeit für sich hatten. Dann konnte er ihr auch endlich all die Fragen stellen, die ihm schon auf der zunge brannten und die er nur nicht stellte, weil er einfach viel zu gut erzogen war. Sie grinste. Ihr kleiner Gentleman. Wie sie diese Art schon jetzt an ihm liebte...
Sie waren halb über die Straße, als die Vision so unmittelbar auf sie einprasselte, dass sie urplötzlich anhielt. Wie immer bei so heftigen und plötzlichen Visionen zuckte ihr zierlicher Körper leicht zusammen und sie schloss die Augen...
Sie sah einen mann, einen anderen Vampir mit roten Augen, er lachte und dann...war es bereits vorbei. Erschrocken blinzelte sie und sah Jasper an. Was sollte das? Seltsam. Sie beschloss, die Vision zu ignorieren. "Keine Angst, nur wieder eine Vision, aber ich war nicht vorbereitet", entschuldigte sie sich sofort, um ihn zu beruhigen, und zog ihn weiter...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 20:32

Jasper ertappte sich dabei,das er schon wieder über Alice lächelte.Sie lief nicht,sie tanzte neben ihm her.Er wusste nicht wie lang er sich nicht mehr so frei und fröhlich gefühlt hatte wie in den wenigen Momenten mit Alice.Sie gab ihm die Hoffnung die ihm so sehr gefehlt hatte.Er hatte sogar darüber nachgedacht das alles zu beenden und jetzt hatte er jemanden gefunden für den es sich lohnte für immer weiter zu existieren.Aber er fühlte noch mehr.Obwohl sie sich erst kurz kannten,wusste er das sie für einander geschaffen waren.Und er fühlte sich für sie Verantwortlich.Sicher war es ein Erbe seiner Erziehung das er sich für eine Dame verantwortlich fühlte.Aber es war viel mehr.Er würde es niemals zulassen das ihr jemand weh tat.Aber er ahnte nicht wie bald sich dieses Versprechen an sich selbst,auf eine harte Probe stellen würde!
Sie erreichten das kleine Hotel und Jasper öffnete die Tür.Wie selbstverständlich hielt er sie für Alice auf und wartete bis sie eingetreten war,bevor er ihr zur Rezeption folgte.Es war spät geworden und hinter dem Tresen stand niemand mehr.Jasper drückte auf die Klingel und wartete nur wenige Sekunden bis er es noch einmal tat.Vielleicht war er zu der späten Stunde zu ungeduldig aber er konnte er kaum erwarten mit Alice allein zu sein.
Nach einer für Jasper gefühlten Ewigkeit trat ein älterer Herr aus der Küche und fragte nach ihrem verlangen.
Jasper orderte mit selbstsicheren Ton ein Zimmer und wirkte nicht so als würde er sich auf morgen vertrösten lassen.
Der Hotelier schaute etwas erschrocken zu Jasper und machte sich schnell an ein paar Zetteln zu schaffen die er zum ausfüllen über den Tresen reichte.Jasper schaute kurz zu Alice und schenkte ihr ein bezauberndes Lächeln,eher er sich an die Formulare machte.Nachdem er diese über den Tisch schob,nahm er sich selbstverständlich den Schlüssel und wendete sich wieder Alice zu. "Wollen wir,schöne Frau"?fragte er und neigte kurz seinen Kopf ,bevor er sich langsam zu der Treppe bewegte die zu den Zimmern führte.Noch immer betrachtete er Alice und lächelte glücklich.Noch nie hatte er sich so sehr gefreut mit jemandem anderen allein reden zu können.Sie kamen an die Zimmertür 198 und Jasper öffnete diese.Wieder hielt er sie für Alice auf und ließ ihr den Vortritt in den Raum.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 20:57

Alice entfuhr ein leises kichern. Das war so passend, sie hätte nichtmal ihre Gabe benötigt um das Vorauszusehen. Er war so schrecklich öflich und hielt ihr in perfekter Übung die Tür auf, um sie zuerst eintreten zu lassen. Sie war noch nie so liebevoll behandelt worde und sie konnte es nur genießen. Bei all dem Glück verdrängte sie das schaurige Bild des unbekannten Vampirs und schenkte der Vision keine weitere Beachtung. Sie machte einen eleganten und anmutigen knicks vor Jasper, so perfekt als hätte sie ih ganzes leben nichts anderes gemacht, und hätte damit vermutlich jeder Tänzerin das herz gebrochen. Dann schwebte sie förmlich mit ihrem Liebsten in die Hotelhalle.
Als jasper bereits nach wenigen Sekunden das zweite Mal klingelte, legte sie ihm nur für eine Sekunde beschwichtigend eine hand auf den oberarm. " Er kommt schon."
Und tatsäclich: Kaum hatte sie ihre hand wieder weggenommen, trat ein älterer Herr aus einem Nebenzimmer, um sich um sie zu kümmern. jaspers Auftreten ließ ihn sich doppelt beeilen und sie schmunzelte, während sie das Treiben beobachtete. Sowas hatte noch nie jemand für sie getan und sie war so stolz und glücklich, dass sie sich ernsthaft fragte wo in ihren winzigen körper so viele, große Gefühle Platz finden konnten.
Kaum hatte Jasper den Schlüssel, ließen sie den aremn Mann auch schon steehn. Alice schenkte ihm noch ein höfliches und leicht entschuldigendes Lächeln. "Haben sie vielen Dank." Dann wannte sie sich mit dem strahlensten Lächeln an ihren Liebsten. "Selbstverständlich, mein Herr", eiferte sie seiner perfekten Höflichkeit nach und harkte sich frech bei ihm unter. Er führte sie über die Treppe zu ihrem Stock und auch dort ließ er sie wieder zuerst eintreten. Obwohl es noch dunkel war, betäigte sie keinen lichtschalter, denn das war nicht nötig. Ihr Blick glitt kurz umher, dann lächelte sie zu Jasper. Es war ein kleiner Raum, aber sauber, mit einem Tisch, zwei Stühlen, einem ehebett und einem angrenzenden Badezimmer. Ihre tanzenden Schritte führten kurz zu dem einzigen, kleinen Fenster in dem Raum und sie zog die Vorhänge zu, als habe sie Angst, dass sie jemand sehen konnte. Dann wannte sie sich wieder zu Jasper und sah ihn leicht abwartend an...
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 21:18

Kaum hatten sie den Raum betreten schloss Jasper die Tür hinter sich.Alice war bereits durch den Raum getanzt und hatte die Vorhänge geschlossen.Er konnte sich zwar nicht vorstellen das jemand in den 2.Stock schauen könnte aber wenn sie sich damit wohler fühlte,sollte es ihm recht sein.
Langsam bewegte er sich auf das Bett zu und setzte sich auf dieses.Seine Augen ruhten noch immer auf der kleinen Elfe und er lächelte noch immer zufrieden.Noch immer konnte er es nicht begreifen ,wieviel Glück er plötzlich fühlte.Alice war das beste was ihm geschehen konnte.Da war er sich ganz sicher.
Noch immer brannten so viele Fragen in ihm und er war sich sicher das es bei ihr ähnlich war.Und so eröffnete er die "Fragerunde".
"Deine Gabe scheint wirklich einzigartig.Magst du mir etwas mehr davon erzählen? Was genau siehst du und passiert immer das was die erscheint"?.Er überlegte ob es wohl sehr unhöflich war so direkt zu fragen.Schließlich hatte er noch keine ihren Fragen beantwortet.Aber im Moment wollte er ungern über seine Vergangenheit sprechen.Allein durch seine Narben musste ihr klar sein,das er nicht friedlich gelebt hatte.Aber er mochte ihre eventuellen Befürchtungen nicht bestätigen.Was wäre wenn sie sich dann von ihm abwenden würde?Ein Leben ohne dieses Glück erschien ihm nicht mehr möglich.Noch immer schaute er zu Alice die noch immer am Fenster stand.Er klopfte leicht neben sich auf das Polster um sie zu animieren sich zu ihm zu setzen.
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BeitragThema: Re: Once upon a time...   Mo 27 Apr 2009 - 21:40

Kaum war sie eingetreten, tat es ihr auch jasper gleich und schloss die Tür hinter ihnen. Warum sie das Bedürfnis hatte, im zweiten Stock die Gardinen vor dem Fenster zuzuziehen, konnte sie sich selbst nicht wirklich erklären. Vielleicht hatte sie die Einsamkeit leicht paranoid gemacht. Sie zögerte schon, ob sie nicht wieder aufziehen sollte, als sie wieder den fremaden Vampir aus ihrer Vision vor sich sah und leicht schauderte. Nein, es war besser, wenn sie verschlossen blieben Auch, wenn sie sich neben Jasper nicht hätte sicherer fühlen können.
Dieser deutete ihr nun auch an, sich zu ihr zu setzen. Aber anstatt mit dem Platz neben ihm Vorliebe zu nehmen, schob sie sich frech auf dessen Schoß, so, dass sie ihn anschauen konnte. Sie verspürte noch imemr dieses unstillbare Verlangen danach, ihm nahe zu sein, ihn zu berühren, ihn mit all ihren Sinnen wahrzunehmen.
Dass er nun wohl die Fragerunde eröffent hatte, störte sie nicht im geringsten. Sie würde ihm keine Fragen stellen, oder nicht wirklich viele. Sie wusste schon jetzt, dass seine Vergangenheit für ihn ein heikles Thema war und wollte ihn nicht mit irgendwas belasten. Sie wusste, wenn etwas wichtig war, würde er es ihr erzählen. Und nichts auf der Welt hätte sie davon überzeugen können, dass er ein schlechtes Wesen war. Keine noch so schreckliche Geschichte...
Ihre goldenen Augen glühten und pulsierten leicht in der dunkelheit des Raumes. Schließlich setzte sie zu einer wohlbemessenen Antwort an "Die zukunft ist keine greifbare Geschichte. Sie ändert sich ständig, mit jeder Entscheidung, die getroffen wird. Aber ich kann sehen, was welche Entscheidung in der zukunft zur Folge hätte. Oft trifft es zu, aber nicht immer. Entscheidet sich jemand um, kann alles ganz anders kommen."
Sie hatte viel Zeit gehabt und sich eng mit ihrer Fähigkeit auseinander gestezt und dies war die beste Erklärung, die sie ihm dazu abgeben konnte. Sie hätte ihn gerne daran teilhaben gelassen, damit er es selbst erleben konnte, aber das war ihr leider nicht möglich. Geuldig wartete sienun, ob er noch eine weitere Frage hatte...
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