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>the untold past of Jasper and Alice<
 
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 In den Wäldern

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Carlisle Cullen
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BeitragThema: In den Wäldern   Mo 28 Dez 2009 - 18:41

Schließlich hatten sie alle das Haus verlassen. Er, Emmett, und Jasper, sein neuer Sohn. Carlisle merkte die Vorfreude auf die jagt bei Emmett, der es kaum erwarten konnte, endlich loszulegen und sich sofort vorweg an die Spitze setzte. Im Gegensatz zu Jasper. Natürlich gehörte keine geheime Fähigkeit dazu, um zu bemerken, was ihn bedrückte: Er hatte seine Gefährtin Alice nicht verlassen wollen. Und der Doktor konnte das sehr gut nachvollziehen. Im Krieg wurde so oft deutlich, dass selbst Vampire nicht unsterblich waren und dass sie – mit etwas Pech – auch ganz schnell ausgelöscht werden konnten. Er hatte diese Zeit überlebt. Er war gezeichnet, aber wohlauf. Alice hingegen hätte wohl wenige Chancen gehabt, so fragil und zerbrechlich wie sie war. Falls man einen Vampir so bezeichnen konnte. Aber im Kreis der Familie Cullen würden die beiden nicht länger mit Gefahr rechnen müssen. Und falls doch tatsächlich welche drohen sollte, wäre die ganze Familie bereit, Alice und Jasper den Schutz zu geben, den sie sich erhofften.
Carlisle schritt neben Jasper, die beiden blieben hinter Emmett. Er hatte den Kopf leicht zu Jasper gewandt und wie immer ein offenes und ehrliches Lächeln auf den Lippen. Seine Gefühle waren absolut rein. Er freute sich sehr, gleich mit seinem Sohn jagen gehen zu können, um ihm den Weg zu einem neuen Leben zu weisen. Gleichzeitig war er nun auch unheimlich stolz, denn er hatte zwei Hilfesuchende aufnehmen können, die genau wie er selbst der Meinung waren, dass es eine gute Alternative war, sich von Tierblut statt von Menschenblut zu ernähren. Das war schon immer seine oberste Philosophie gewesen. Er wollte keinem Menschen das von Gott gegebene Leben nehmen. Und er wollte all das wieder gutmachen, was andere, unzivilisierte Vampire der Menschheit angetan hatten. Allein ging es nicht, er konnte nicht so viele retten, wie täglich starben. Doch wenn immer mehr so dachten wie er, dann würden sie irgendwann vielleicht eine bessere Welt haben. Das war sein Ziel, und egal, wie viel Zeit es kosten würde, er hatte sie zur Verfügung und würde geduldig sein.
„Du musst dir keine Sorgen um Alice machen“, erhob Carlisle nach einigen Augenblicken das Wort, in denen sie durch die kalte Luft geschritten waren. Es war eisig draußen, aber das störte die Vampire ja nicht. Der Boden lag unter einer Schicht aus Schnee und Eis, von der Carlisle nicht zu sagen vermochte, wie dick sie war. In dem sanften Sonnenlicht, das von der Winterlandschaft fast schon blendend grell reflektiert wurde, war die Haut der Vampire von einem fantastischen Funkeln und Schimmern eingehüllt. Aber hier würden sie niemanden treffen. Und es würde auch nicht mehr lange dauern, bis sie die großen, dunkeln Tannen des weitläufigen Waldgebietes verschlucken würden, und mit ihnen all das funkelnde Sonnenlicht. Dann würde sie keiner mehr sehen können.
„Alice ist wirklich bestens beim uns aufgehoben. Meine Frau Esme wird sich schon um sie kümmern und ihr erst mal alles zeigen.“ Er sprach sehr sanft mit Jasper, fast als würde er sich ein wenig bei ihm entschuldigen. Der Arzt hatte großes Mitleid mit dem schlanken Blonden, der offenbar so viel Leid hinter sich hatte.
Als Emmett schließlich stoppte, hielt auch Carlisle an, um noch ein paar Worte zu sagen, bevor sie sich auf die Jagt begaben. „Wenn wir jagen, würde ich gerne, dass wir zusammenbleiben. Wir suchen uns geeignete Beute, erlegen sie gemeinsam und trinken auch gemeinsam. Es hat oberste Priorität, dass wir uns gegenseitig nicht behindern oder gar verletzen. Gebt euch nicht einfach euren Instinkten hin, sonder überlegt euer Handeln, so gut es euch möglich ist. Wenn es euch hilft, können wir uns während der Jagt auch verbal absprechen. Das ist hilfreich, denn dann schaltet man seinen Instinkt nicht sofort komplett aus.“ Er lächelte in die Runde. „Ich erwarte nicht, dass die erste Jagt gleich perfekt abläuft. Aber manchmal ist auch zuerst der Weg das Ziel. Und es ist der Wille, der zählt.“ Er hielt einen Moment lang den Blick seines neuen Sohnes. Ganz sicher hatte Jasper den Willen. Er würde es für seine Alice tun. Und einen schöneren Ansporn als die Liebe gab es doch eigentlich nicht…
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Jasper
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Sa 9 Jan 2010 - 12:53

Jaspers Blick glitt immer wieder zurück zum Haus von dem sie sich langsam entfernten.Und in dem er seine geliebte Alice zurück gelassen hatte.Ein flüchtiger Kuss war alles was er ihr noch gegeben hatte.Ihre Worte hallten noch immer in seinem Kopf.Sie glaubte an ihn,wusste das er es schaffen würde.Und sie meinte er solle sich keine Sorgen machen.Keine Sorgen...das ließ sich so einfach sagen...
Jasper hatte oft gesehen wie schnell das Leben eines so unsterblichen Wesens wie einem Vampir beendet sein konnte.Und auch seine Alice könnte bei einem Wimpern schlag noch mit ihrem strahlenden Blick zu ihm aufsehen und eine Empfindungen bis in die letzte Faser seines Körpers ansprechen.Und im nächsten Augenblick diese Welt für immer verlassen haben.Und das war seine größte Sorge.Mit ansehen zu müssen wie jemand ihr weh tat.Oder noch schlimmer...Zu spät zu kommen...
Und diese Gedanken kreisten in seinem Kopf...Er würde zurück kommen und die zierliche Elfe wäre verschwunden.Alles wäre nur ein Traum gewesen und verwandelte sich mit ihrem Verschwinden zu dem schlimmsten Alptraum den er sich ausmalen konnte. Jaspers Gesichtsausdruck sprach Bände und selbst wenn Emmett oder Carlisle nicht die Gabe des Gedankenlesens beherrschten,würde grade der blonde Anführer wissen was in ihm vorging.Die Gefühle die von ihm ausstrahlten waren für Jasper noch immer kaum zu fassen. Carlisle erschien ihm so friedvoll und weise wie er es noch niemals von einem Vampir erlebt hatte.Carlisle imponierte ihm schon jetzt sehr.Er hatte sie in seine Familie aufgenommen,obwohl er wissen musste wie gefährlich Jasper gewesen war.Und vielleicht auch noch immer war.Familie...ein für den jungen Soldaten noch immer unfassbarer Begriff.Niemals hatte er seine Gruppe als Familie gesehen. Jasper war schon als Mensch sehr jung ausgezogen und hatte das Leben in der Militärtruppe gesucht.Und so hatte er auch nach seiner Verwandlung gelebt.Er hatte immer einen Vorgesetzen gehabt und einige Rekruten unter sich.Hatte seine Aufgaben immer korrekt erfüllt und war immer ein vorbildlicher Soldat gewesen.
Nur dies war nun zu ende.Er wollte nicht mehr kämpfen,nicht verletzen oder töten. Jasper suchte nichts mehr als den Frieden.Nur sein größter Gegner war sein eigenes Gewissen.Er machte sich zu viele Gedanken und schreckliche Vorwürfe wegen der unbeschreiblichen Dinge die er getan hatte .Mit keiner Tat konnte er es wieder gut machen oder auch nur ansatzweise ausgleichen.Aber er wollte wenigstens nun "richtig" Handeln...
"Richtig",schoss Jasper durch den Kopf.Wer entschied schon was richtig wäre.Als plötzlich Carlisle das Wort ergriff wurde es Jasper schlagartig klar.Wenn einer wusste und selbst danach handelte,dann wohl Carlisle. Und er hatte mehrfach angeboten Jasper zu zeigen wie auch er es schaffen konnte sein Leben umzustellen. Jasper war nun einfach klar an wen er sich halten sollte.Und so hörte er den Worten des Anführers zu.Seinem neuen..."Vater"...auch wenn ein solches Wort sicher niemals über seine Lippen kommen würde.
Seine Worte über den Schutz seiner Alice sprachen genau das aus wovor Jasper eine solche Angst hatte.Niemals hatte er sich um sein eigenes Leben Sorgen gemacht.Nein sein eigenes Leben war ihm grade in den letzten Jahren nicht viel wert.So hatte er sogar oft gehofft einen feindseligen Vampir zu treffen der es einfach beendet.Peter hatte er damit nicht belasten wollen.Und sicher hätte sein friedlicher Bruder ihm diesen Wunsch verwehrt.Aber hatte Jasper einen fremden Vampir getroffen der ihn angegriffen hätte,so hätte Jasper keine Kraft in seine Verteidigung gelegt und gehofft das er es endlich beendete.Aber nun hatte er einen Grund zu kämpfen.Einen ganz wundervollen und zarten Grund.Einen Grund der auf den Namen Alice hörte und nun in diesem Augenblick wohl zusammen mit ihrer neuen Familie das Haus begutachtete.Das Haus das sie bis jetzt aus ihren Visionen genau kannte und nun endlich auch real sehen durfte.
Als Emmett stoppte,wendet Jasper das erste mal seinen Blick wieder zu ihm.Er schien wirklich sehr begeistert von der bevorstehenden Jagd und voller Vorfreude war er Richtung Wald geschritten.Er schien sich in keiner Weise Sorgen zu machen oder gar ein schlechtes Gefühl in sich zu tragen.Man könnte ihn wohl einfach als sehr optimistisch beschreiben,was Jasper selbst eher fern lag.
Jasper hatte ebenfalls angehalten und sein Blick lag nun auf Carlisle. Er schenkte seinen Worten seine volle Aufmerksamkeit und war fest entschlossen sich genau an seine Regeln zu halten.Er nickte kurz und sah ihm in seine gütigen Augen. Er vertraute ihm schon jetzt und wollte alles daran setzen das auch Carlisle das Vertrauen das er in Jasper legte,nicht verlor oder durch eine achtlose Handlung von ihm in seinem glauben gestört werden würde.

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Emmett
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Di 12 Jan 2010 - 22:24

Die beruhigenden Worte Carlisle's, mit denen er Jasper die vollkommene Sicherheit von Alice versprach, hörte Emmett nur leise im Hintergrund, während er schon einmal alle möglichen Spuren, Gerüchen und Regungen im Wald innerlich aufnahm.
Auch die väterlichen Anweisungen, immer zusammen zubleiben, sich jedoch nicht gegenseitig zu behindern oder zu verletzen, kannte er schon längst, also nickte er als Bestätigung ebenso wie Jasper nur leicht. Als er in dessen Gesicht sah, stockte ihm fast der Atem. Jasper schien sich wirklich sehr, sehr, sehr viel Sorgen über irgendetwas zu machen und Emmett war sich sicher, dass dies nicht die neue Ernährungsform als Grund hatte, sondern Alice.
Natürlich kannte Emmett das unbarmherzige Gefühl, das einen beschlich, wenn man seine Geliebte zurücklies, wenn auch nur zum Jagen oder in der Schule. Bei Rose war sich Emmett jedoch sicher, dass sie sehr gut auf sich selbst aufpassen konnte. Einem kleiner Sturkopf wie ihr durfte sich einfach keiner widersetzen, zumindest nach ihrer Meinung. Oft wirkte sie deswegen nach außen hin Arrogant oder Eingebildet, doch Emmett war ziemlich egal, was Fremde über Rose dachten, denn er wusste schließlich alles über sie. Bei dem Gedanken musste Emmett ein bisschen Grinsen. Natürlich würde er am Liebsten seine gesamte Zeit mit ihrer Anwesenheit verbringen, doch wenn sie getrennt waren, machte er sich nicht verrückt, denn sie war unter den anderen Familienmitgliedern genauso in Sicherheit wie bei ihm und ..sie war schließlich ein Vampir!
So langsam kam Emmett wieder aus einen Gedanken heraus und schaute in die in der Sonne glitzernden Gesichter Jaspers und Carlisles. Ein mildes Schmunzeln hatte sich über sein Gesicht gelegt und er wartete auf Carlisles 'Startschuss'. Die strahlende Wintersonne schien ihm genau in das Gesicht, er schirmte mit einer Hand sein Gesicht ab und murmelte grinsend:" ...Die Sonne bringt mich noch um!"
Er machte einen kleinen Schritt auf Jasper zu, klopfte ihm kurz auf die Schulter und sagte schmunzelnd: " Hey, entspann dich, Alice wird es blendend gehen. Ich wette die drei Damen werden ihren Spaß haben...Wir müssen ja schließlich nicht immer dabei sein. " Emmett zwinkerte Jasper kurz zu und schielte dann wieder zu Calrisle.
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Carlisle Cullen
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Sa 16 Jan 2010 - 0:41

Nachdem er die volle Aufmerksamkeit beider seiner Jungs erlangt hatte und Jasper – so hoffte er zumindest – ein wenig von seinen trüben Gedanken hatte abbringen können, konnte es eigentlich los gehen. Aber es war äußerst wichtig, nicht zu überstürzt zu handeln und immer dafür zu sorgen, dass sich die Vampire zuerst mental auf das Vorhaben einstellten, und dann, nachdem sie sich Gedanken gemacht hatten, erst handelten. So konnte man am Anfang am aller besten garantieren, dass es nicht nur die Instinkte waren, die handelten, sondern dass auch noch immer das Gehirn eingeschaltet war. Der Doktor räusperte sich leicht, um sicherzugehen, dass man ihm noch immer lauschte. „In Ordnung, dann wollen wir jetzt los. Wir werden uns absprechen, was wir erlegen. Wenn ihr etwas wittert, teilt es den anderen mit, und wir entscheiden gemeinsam, ob es unsere Beute sein soll. Ich denke, weil es seine erste Jagt ist, darf Jasper gerne wählen.“ Er nickte leicht in dessen Richtung und lächelte noch immer. „ich hoffe, du verzeihst mir, Emmett, aber du darfst gerne beim nächsten Mal wieder wählen. Und vielleicht findet Jasper ja auch Geschmack an Grizzlybären.“ Erneut musste er leise lachen, und es schien ein kleiner Familienscherz zu sein, den Jasper wohl noch nicht ganz begreifen konnte. Mit Sicherheit würde er aber noch schnell genug herausfinden, was genau es damit auf sich hatte. Wenn erst einmal der Durst gestillt war und sie wieder zu Hause waren, würden sie sich bestimmt alle gegenseitig noch in aller Ruhe ihre Geschichten erzählen können. Besonders gespannt war er noch auf die von Alice. Weil der neugierige Wissenschaftler sich fragte, welche Eigenschaft bei ihr als Mensch so dominant gewesen sein mochte, dass nun ihre Fähigkeit war, dass sie in die Zukunft blicken konnte. Und das war sicher nicht die einzige Frage, die dem Mann mit dem unstillbaren Wissensdurst auf dem Herzen lag…
Nun galt es aber erst einmal, die Jagt durchzuziehen. Sie hatten sich nun genug gesammelt und Carlisle wertete es bereits als positiv, dass niemand vorher losgestürmt war, aus Ungeduld, oder weil er keine Lust auf lange Reden hatte. Er nickte nun knapp und setzte sich dann sofort in Bewegung. Innerhalb des Bruchteils einer Sekunde war sein Körper vom Dunkel des Waldes verschluckt. Er lief trotzdem noch nicht in voller Geschwindigkeit. Er wollte erst warten, bis die beiden Jungen gleichauf mit ihm im selben Tempo liefen. Tief atmete er ein, um bereits Witterung aufzunehmen. Sie würden sicher etwas finden, und Jasper mit Gewissheit auch eine Entscheidung treffen. Ihm persönlich war es ohnehin gleich, was er trank. Die Hauptsache war nun, Jasper zufriedenzustellen. Er fühlte sich gut, als er so durch den Wald rannte, den Wind im Gesicht und mit der Gewissheit, dass zu Hause seine wunderbare Familie auf ihn wartete – und dass diese nun um zwei wundervolle Personen gewachsen war.
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   So 24 Jan 2010 - 1:57

Jasper schenkte all seine Aufmerksamkeit dem erfahrenen Carlisle. Schon jetzt war für ihn völlig klar das Oberhaupt dieser außergewöhnlichen Familie ihm die Hilfestellung geben konnte,die er sonst von niemanden erwarten konnte.Wie viele Jahre Erfahrung er in dieser Art des Lebens wohl hatte?Dies war nur eine von den Fragen die Jasper interessierte.Und doch würde er die Frage nicht so bald stellen.Es war nicht seine Art offen auf andere zuzugehen.Er selbst stand nicht gern im Mittelpunkt und war meist recht zufrieden wenn andere ihn in Ruhe ließen.Und so wollte er auch niemand anderen durch Fragen löchern. Jasper war sich zwar sicher das Carlisle es ihm nicht übel,nein sogar wohl eher glücklich darüber wäre wenn Jasper auf ihn zu gehen würde.Aber dafür war das Vertrauen des ehemaligen Rekruten noch lange nicht stark genug.Im Moment benötigte er noch all seine Konzentration einen Moment seine Gedanken von Alice zu lösen und sich auf die bevorstehende Jagd zu fokussieren.
Auch ohne seine Gabe konnte jeder Emmett ansehen das er sich sehr darauf freute,es wohl sogar kaum erwarten konnte sich endlich auf die Jagd nach einem Tier zu machen.Und für Jasper war es schwer vorstellbar das es bei ihm einmal genauso sein würde.Das Tierblut ,welches er für Alice zu sich genommen hatte,war alles andere als sein Geschmack gewesen. Jasper wusste wie das Blut eines Menschen das brennen in seiner Kehle beenden konnte.Und er liebte den Geschmack des süßen Lebenssaft,der durch die Adern der Menschen floss. Und doch wollte Jasper es nicht mehr tun.Töten um sich zu ernähren.Die Gefühle spüren und die Worte hören die ein Mensch in dem Moment von sich gab,indem er wusste das er sterben würde.Die Todesangst war etwas der schlimmsten Dinge die Jasper erfühlen musste.Es gab nur eins was ihn noch tiefer berührte.Und seid er Alice getroffen hatte,verstand er es noch weit besser.Wie oft hatten sie gemeinsam mehrere Menschen angegriffen.Und ihre Gefühle,waren so ausdrucksstark gewesen,wenn sie sich nicht nur um ihr eigenes Leben fürchteten.Wenn sie sahen wie ihre Kinder oder Freunde starben.Und Jasper verstand nun wegen Alice wie schrecklich dies in dem Moment sein musste.Er wollte niemanden mehr dieses Leid zufügen,nur weil ihm das Blut besser schmeckte.Und so stellte er sich dieser neuen Herausforderung. Er wollte die Stärke beweisen und zeigen das sein Wille mächtig genug war,diesen neuen Weg zu meistern.
Als die beiden von verschieden Geschmäckern sprachen,keimte eine kleine Hoffnung in Jasper auf.Vielleicht war nur das Reh neulich nichts für ihn gewesen.Und das Blut eines anderen Tieres könnte ihm besser gefallen.
Jasper nickte nur kurz als Carlisle ihm die Wahl überließ und sah ihm in die golden Augen ."Mir wird es recht gleichgültig sein,Sir....Ich werde mich anpassen",sprach er recht kurz und knapp.Denn so war es schließlich auch.Er kannte noch keinen großen Unterschied und er würde einfach folgen und von der Erfahrung der anderen lernen. Zumindest war dies Jaspers Plan.Und die Hoffnung das nichts gegen diesen Wunsch verstoßen würde,brannte noch immer leicht in ihm.Er wollte keinen Fehler begehen der sie später vor die Wahl stellen würde ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.Sie nicht bei sich aufzunehmen,weil sie bemerkten,das Jasper gefährlicher war,als sie vielleicht eingeschätzt hatten.Und wenn es jemanden gab der dies wusste,dann Jasper selbst.Er machte sich genug Vorwürfe für das was er getan hatte.Aber dies musste in diesem Moment hinter ihm liegen.Er hatte keine Zeit sich auf diese Gedanken zu konzentrieren.Denn er würde all seine Kraft brauchen um diese Jagd sicher zu überstehen und als sich Carlisle in Bewegung setzte,folgte Jasper ihm.Wenn auch noch etwas zögernd durch die kühle Luft des Waldes.Die Gerüche die dort auf ihn einströmten,waren sehr unterschiedlich und er konnte verschiedene Tiere wahrnehmen.Und auch Menschen waren hier gewesen...Natürlich roch Jasper dies sehr viel deutlicher als ein Tier.Er war auf der Jagd und seine Sinne waren geschärft.Viele Jahre in einem der gefährlichsten Gebieten dieses Planeten hatten Jaspers Instinkt sehr viel stärker als den vieler anderer Vampire gemacht.Sein Sinn war geschult und in einem Moment der Jagd gab es für ihn nur einen Geruch der jede Faser seines Körper ansprach.Und dies war der verlockende Geruch des süßen Blutes eines Menschen.Und auch wenn dies sicher der natürlichste Weg für ihn gewesen wäre,so folgte er Carlisle tiefer in den Wald.Und weg von dem Geruch der ihn so lockte...

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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Fr 29 Jan 2010 - 18:08

Mit vorgeschobener Unterlippe und verschränkten Armen schaute Emmett Carlisle kurz ein bisschen übertrieben gespielt gekränkt an. "Och mennooo", murmelte er gerade laut genug, dass es die anderen beiden gehört haben musste, fing dann aber gleich wieder an zu grinsen, als das Wort 'Grizzlybären' fiel.
" Jasper, ich denke dir werden meine Freunde auch schmecken! Ich meine, ...warum fade Hirsche trinken, wenns auch besser geht?!" Schmunzelnd blinzelte er kurz, als er bemerkte, dass Carlisle und Jasper bereits losgerannt waren. Sofort spannte auch er seine Muskeln an und rannt los. Es kostete ihm nicht viel Mühe, auf Höhe der beiden zu kommen und schon die ersten Witterungen aufzunehmen.
Zum Glück waren hier in der Gegend nur allzu selten Wanderer, denn dieser Teil war so unerschlossen und verwildert, dass nur Tiere hier leben konnten, was es Jasper nur einfacher machen konnte. Natürlich war Tierblut nicht annähernd so aufregend wie Menschenblut, doch wenn man sich daran gewöhnte, wurde es nicht nur immer leckerer, sondern man fühlte sich auch mental besser. Jetzt noch einmal umzusteigen auf Menschenblut war für Emmett nicht wirklich eine Verlockung, denn die Jahrzentelange Unterdrückung der Sehnsucht nach Menschenblut hatte Früchte getragen.
Anscheinend hatte Jasper kein Interesse daran, die Entscheidung für heute zu übernehmen, was Emmett mit einem Husten in Carlisle's Richtung kichernd kommentierte. "Also ich meine, wenn Jasper nicht will....", fing er an und leckte sich über den Mund, immer noch grinsend.
Bei jeder Jagd setzte sich Emmett jedesmal auf Neue verstärkt dafür ein, Grizzlys zu Jagen, weil das für ihn so spaßig war, mit ihnen zu Kämpfen, bis er entweder vor Hunger einfach zubaß oder sie vor Erschöpfung zusammenbrachen.
Jasper würde er garantiert auch noch auf den Geschmack bringen!
Mit dem überzeugendsten 'Engelsblick', den er zustande brachte, schaute er Carlisle an und lächelte.
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   So 31 Jan 2010 - 1:22

Noch einmal wandte sich Carlisle an Jasper und lächelte ihn an, ohne in seinem Tempo abzustoppen. Seine Gefühle waren wirklich sehr tiefgründig und verscheiden, und er war sogar einen Moment lang fast traurig. Trotzdem blieb sein Lächeln unerschütterlich und aufrichtig. „Aber bitte, Jasper. Du musst mich doch nicht mit ‚Sir‘ ansprechen. Nenn mich doch einfach Carlisle, ja? Und wenn du nichts aussuchen möchtest, dann werden wir einfach mal sehen, was wir so erbeuten können.“ Vielleicht war es für Jasper eine seltsame Reaktion, dass Carlisle traurig war, aber für diesen war das eine absolut logische Reaktion. Es stimmte ihn traurig, dass Jasper ganz offensichtlich so lange beim Militär hatte leiden müssen, dass er nun die Umgangsformen sicher nicht so schnell wieder würde ablegen können. Das war ihm mit Sicherheit auch alles schmerzhaft eingetrichtert worden. Aber er hoffte, dass Jasper bald erfahren würde, dass es nicht überall so raue Sitten gab und dass er bei ihnen in der Familie nicht ständig auf so etwas würde achten müssen.
„Wir werden nach einem Tier suchen, das sich von Fleisch ernährt. Ich habe schon von vielen Vegetariern gehört, dass deren Blut süßer schmecken soll als das von Pflanzenfressern. Ich selbst kann das nicht ganz bestätigen, aber vielleicht kannst du daran ja erst mal Geschmack finden, Jasper. Ich möchte dir den Start so gut erleichtern wie es mir möglich ist.“ Es war offensichtlich, dass Carlisle sich gut auskannte und sich auch schon seine Gedanken gemacht hatte. Man konnte schon sagen, dass er eine Strategie bzw. einen Trainingsplan für seine vegetarische Erziehung entwickelt hatte. Immerhin hatte er nun ja auch einige Gelegenheiten zum Üben gehabt. Bis jetzt auch mit vollem Erfolg, und der Doktor rechnete fest damit, dass es auch bei Jasper so werden würde.
Emmetts Reaktion ließ Carlisle nun aber gleich wieder fröhlich werden und er musste über seinen Sohn lachen. „Oh, Emmett. Wenn wir einen Grizzlybären finden, werden wir ihn natürlich jagen. Und nun hör auf zu quengeln, du bist doch kein kleiner Junge mehr. Geh doch einfach voran, und wenn du einen Grizzlybär witterst, folgen wir dir. Aber sei so gut und lass Jasper dann den Vortritt. Es ist immerhin seine erste jagt mit uns!“ Damit ließ der Doktor Emmett den Vortritt, allerdings darauf bedacht, ihm dicht auf den Fersen zu bleiben und dafür zu sorgen, dass er nicht ganz seinen Instinkt von sich Besitz ergreifen ließ. Jasper allerdings konnte ruhig etwas nachfolgen, denn solange er sich darauf konzentrierte, jemandem zu folgen, konnte man ihn noch immer leiten. So viele Dinge, auf die man achten musste, es war schon fast harte Arbeit! Aber Carlisle tat es ja immer wieder gern, denn es war ja für das wichtigste in seinem Leben: seine Familie…
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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Mi 3 Feb 2010 - 1:01

Jasper hielt sich dicht an Carlisle und versuchte sich nur auf den blonden Anführer dieser doch so ungewöhnlichen Familie zu halten.Er hatte schon jetzt das Vertrauen das er ihm zeigen konnte wie man diesen neuen Weg beschreiten konnte.Und darum fiel Jasper auch sofort auf das sich seine Gefühle veränderten.Die eben noch Grund zufriedenen Schwingungen die von dem Vampir ausgingen schlugen plötzlich um und Jasper konnte sich nicht erklären was der Grund dafür war. Jasper spürte keine Wut oder Aggression mit der man auf der Jagd rechnen würde.Sondern war es eher eine Mischung aus tiefer Trauer und ehrlichen Mitleid.Und seine Worte erklärten Jasper dann auch schnell den Grund für seine Gedanken.Der Grund für die Veränderung war Jasper selbst.Scheinbar tat es diesem ungewöhnlichen Wesen so unbeschreiblich Leid was Jasper erfahren hatte und das er auch Carlisle selbst respektvoll und vielleicht gar militärisch entgegen trat ,das Jazz sich zum ersten mal dafür fast schämte jemanden durch ein einfaches "Sir" verletzt zu haben. Carlisle war für Jasper schon jetzt ein so unantastbarer und zugleich warmherziger Anführer wie er es nie erlebt hatte.Und er wollte ihn für sein Vertrauen nicht noch enttäuschen.
Aber doch war es für Jasper sehr schwer gewisse Verhaltensweisen abzulegen.Er hatte fast ein Jahrhundert bei der Armee verbracht.Und für Maria zählte neben Gehorsam immer ein absolut respektvoller Umgang.Maria wünschte keine zu tiefen Freundschaften.Man war Kamerad,aber nicht mehr.Grade bei Jasper achtete sie sehr darauf,da er sonst viele seine Aufgaben nicht so hätte erledigen können.Er war ihr zweiter Mann und die anderen sollten Respekt und Gehorsam ihm gegenüber haben.Und dies war am besten möglich wenn sie nicht der Meinung waren das sie durch Freundschaften Sonderposten hätten.Und damit hatte Jasper sich abgefunden.Er war gehorsam gewesen und hatte Marias Wünsche erfüllt.Doch waren dabei viele Sachen auf der Strecke geblieben.Er hatte in seinem Leben als Vampir fast nur nach dem Rang gelebt.Und es war für ihn nicht leicht das alles auf einmal umzustellen.Aber er wusste das Carlisle ihn nicht drängen würde.
Er folge ihm tiefer in den Wald und der verlocken Geruch der Menschen wurde langsam schwächer.Hier oben verirrten sich selten Menschen her und es würde wohl deutlich leichter werden.Die Spuren verschiedeneren Tiere wurden dafür stärker und er wurde sich dem Wunsch von Emmett beugen...Vielleicht sollte ein Bär wirklich besser schmecken als das Reh neulich.Auch wenn sicher kaum etwas ein Vergleich darstellen würde zu dem süßen Blut das Jasper gewohnt war.Er spürte nun schon deutlich ein brennen im Hals und sein Körper arbeite fast von selbst.Er war auf der Jagd und auch wenn es ein anderes Ziel geben würde,so war doch seine Jagd erst beenden wenn warmes Blut seine Kehle löschen würde.Die eben noch so zähen Gedanken und seine noch immer nicht schwindende Sorge um Alice schien sich nun nur noch in einem kleinen Teil seines Unterbewusstseins abzuspielen.Seine Instinkte übernahmen das handeln.Und aus dem eben noch nachdenklich Mann war ein gefährliches Raubtier geworden. Jasper versuchte sich ruhig zu halten und dem Wunsch nach menschlichen Blut nicht nach zu geben.Er nahm Carlisle als ranghöher an und es war für ihn leichter es in einer solchen Situation so zu sehen.Er hätte ohne Maria ´s Erlaubnis niemals angegriffen und so versuchte er sich nun auch an Carlisle zu orientieren.Und doch suchte sich ein kehliges Knurren seinen Weg und ließ die Vögel im Wald verstummen. Jasper war auf der Jagd

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BeitragThema: Re: In den Wäldern   Di 1 Jun 2010 - 19:12

Natürlich hatte Emmett die plötzliche Betroffenheit von Carlisle nicht übersehen, deswegen hielt er mal ausnahmsweise seinen Mund und gab seinen Senf diesmal nicht dazu. Hier ging es um Grundlagen, und da wollte er nicht dazwischenfunken. Jasper hatte nun so lange beim Militär zugebracht, dass er einfach automatisch die selbstverständlichsten Dinge von dort, jetzt auch hier noch anwendete.
Doch nach kurzer Zeit wurde Emmett wieder euphorisiert von dem Gedanken, gleich Grizzlys zu jagen. Auch bei Jasper konnte man jetzt die deutliche Bereitschaft und Anspannung bemerken. Super!
Schnell erhöhte er das Tempo und konzentrierte sich jetzt nurnoch auf die verschiedensten Gerüche im Wald, jede Bewegung wurde registriert, jedes Geräusch analysiert. Trotz der hohen Geschwindigkeit, bleib alles haargenau zu erkennen. Eine Weile lang kreuzten nur ein paar interessante Gerüche von anderen Tieren den Weg, doch DER Geruch war noch nicht zu finden. Immer weiter rannte Emmett voran, immer höchst konzentriert. Und plötzlich! Der schwache Geruch eines Grizzlys! "Nach Rechts!", rief er den anderen in 'Vampirlautstärke' zu, nur um auf Nummer Sicher zu gehen und die Bären nicht zu verjagen. Der Geruch nahm zu, 2 etwas schwächere Düfte kamen dazu. Jungtiere vielleicht!
Immer stärker wurde der Geruch, je näher sie den Grizzlys kamen. Hinter einem Gebüsch, unweit von einer kleinen Lichtung, machte Emmett Halt, so wie Carlisle es ihm vorhin aufgetragen hatte und drehte sich zu den beiden anderen um.
"Also, da hinten! Eine Mutter mit ihren 2 Jungen...das wären genau drei!", schloss er grinsend.
Mit verschränkten Armen und abwartendem Blick schaute er zu Carlilse, und wartete...
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