Secret Stories

>the untold past of Jasper and Alice<
 
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 Wohnzimmer der Cullens

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Chelsea
Melodramatischer Musiker dem deine Gedanken nicht verborgen bleiben
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Fr 10 Jul 2009 - 12:06

Erleichtert sah Edward, dass Rosalie sich setzte und scheinbar, den Neuankömmlingen eine Chance einräumte um ihre Geschichte zu erzählen. Langsam schien sich die angespannte Situation zu entspannen, wenn auch nicht vollkommen. Alice, kämpfte in ihrem Innern mit der Ablehnung von Rose, dass war sie nicht gewohnt, doch so schnell die Gedanken sie trafen, so schnell faste sie auch den Gedanken, nicht aufzugeben und Rose von sich und Jasper überzeugen zu wollen, Edward musste schmunzeln. Alice setzte sich und schaute in die Runde, dann begann sie ihre Geschichte zu erzählen. Als sie fertig war, strahlte sie mit ihren Goldenen Augen zu Jasper und er begann. Edward hörte aufmerksam zu. Jasper begann von seiner Vergangenheit in den Vampirtruppen der Südstaaten zu berichten, dann fing er an von seiner Gabe zu sprechen. Er schaute Edward an und berichtete von den Gefühlen, die Tag täglich auf ihn ein rauschten und ihn in eine Art Depression fallen ließen. Edward nickte, er konnte sehr gut nachvollziehen wie sich das anfühlen musste, ähnlich wie es bei Jasper die Gefühle der anderen waren, schlugen bei ihm die Gedanken der anderen ein. Edward richtete sein Blick wieder auf Jasper, der mit seiner Geschichte fortfuhr. Er berichtete wie Alice in sein Leben trat und ihn aus seiner Depression riss. Edward konnte Jasper sehr gut verstehen, auch er fühlt sich von seinem Dasein erschlagen, findet keine Ruhe! Als Jasper voller Liebe von seiner Alice erzählte, die ihn scheinbar von allen Qualen befreite, konnte Edward nicht anders als Jasper für dieses Glück zu beneiden, ob auch er jemals die Frau finden würde, die seinem apathischen Dasein ein Ende machen würde? Nein ! Edward glaubte nicht daran, er würde verdammt sein, seine Seele verloren in den Weiten seiner ganz persönlichen Hölle. Schnell versuchte er diesen Gedanken und das beklemmende Gefühl abzuschütteln, in der Hoffnung das Jasper so vertieft in die seine Geschichte es nicht bemerken würde. Er schenkte seine volle Aufmerksamkeit wieder der Geschichte von Jasper. Als dieser Endete ergriff Carlisle das Wort, er erläuterte die Motive der Lebensweise seiner Familie. Dann räumte er ein, sie gern aufzunehmen, dass es jedoch wie immer eine Entscheidung der ganzen Familie sein müsste. Edward hörte die Gedanken von Carlisle, er hatte die beiden Fremden sofort in sein Herz geschlossen und hoffte dass der Rest seiner Familie ebenso entscheiden würde. Edward ergriff das Wort: „ Also ich möchte das ihr bleibt!“ ,sagte er und schaute erst verständnisvoll zu Carlisle und Esme und dann zu den Neuankömmlingen. „ Ich denke“, fuhr er fort, „dass ihr eine große Bereicherung für unsere Familie sein würdet!“ Er lächelte Alice und Jasper sanft an und fügte hinzu: „ Doch Alice, bitte wie genau hast du uns gefunden, keiner von euch ist uns je begegnet. Wie konntest du dir so sicher sein, wer wir sind und wo du uns finden kannst!“ Ihm brannten noch viele weite Fragen auf der Zunge, doch wollte auch er es lieber langsam angehen, sie hatten Zeit, alles zu besprechen und sicher hatten auch alle anderen Familienmitglieder Fragen die sie gern stellen würden, denn jedem von ihnen schwebte etwas im Kopf herum, was ihn brennend interessierte.
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Esme Cullen
Aufopferungsvolle Mutter mit unendlicher Liebe für ihre Familie
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Fr 10 Jul 2009 - 19:15

Und schon war es geschehen. Natürlich konnte Alice sich wie vermutet nicht zurückhalten und schloss die aufgekratzte Rosalie sofort in die Arme. Der kleine Funken Hoffnung von Esme, dass Rosalie vielleicht nicht gleich wieder aufbrausend reagierte, erlosch sofort. Mit einer abweisenden Geste akzeptierte Rose die Umarmung nicht. Es schien so, als würde sie alles gerade nicht akzeptieren, außer Emmett. Mit soviel Verachtung von Rosalie's Seite hatte Esme nicht gerechnet gegenüber den beiden. Um Rosalie's letzte Frage zu beantworten, erklärte Edward es in einem ruhigen Ton. Emmett versuchte ebenso Rosalie's nächsten Gefühlsausbruch zu unterdrücken und beruhigte sie mit seiner Liebe. Sie gab den beiden doch noch eine Chance, dafür war Esme ihr sehr dankbar. Da sie nun alle versammelt waren, konnten Alice und Jasper anfangen, sich vorzustellen. Esme lauschte der Geschichte von Alice mit voller Aufmerksamkeit. Sie war Alice sehr verbunden, dass sie nicht böse auf Rosalie war. Es war die Art der hübschen Vampirin, doch irgendwann würde Alice auch die liebenswürdigere Seite von ihr kennen lernen. Alice erzählte darüber, dass sie ihre Vergangenheit nicht mehr wusste und etwas über ihre Gabe. Trotz ihrer nicht hunderprotzentigen Vorhersehungen, traf Alice auf Jasper und die Familie; sie hatte sich sogar schon an die Ernährungsweise angepasst. Esme hatte natürlich fragen, doch wartete sie auf Jasper, da Alice ihm ein erwartungsvollen Blick zu warf. Sie wollte die beiden nicht unterbrechen und hörte seiner Geschichte ebenso interessiert zu wie der von Alice. Esme konnte gut verstehen, wieso er floh. Esme's Körper war voller Verständnis und Mitleid für ihn gefüllt. Am Ende kam Carlisle's Frage für sie schon fast rethorisch vor. "Ich hätte nie Einwände, ich freue mich über jedes neue Mitglied, und gerade über zwei wie euch", ein einfühlsames Lächeln zierte Esme's Gesicht. Ihr tiefster Wunsch war, dass ihre Familie die beiden nun aufnehmen würde - gerade Rosalie. Sie wollte niemanden unglücklich machen.
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Emmett
Humorvoller Grizzly-Wrestler mit großem Herzen
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 12 Jul 2009 - 22:05

Die Magie zwischen Alice und Jasper konnte man fast schon "anfassen". Nur ein kleiner Blick reichte aus und die beiden verstanden sich sofort. Nun begann Alice, von ihrer außergewöhnlichen Gabe zu erzählen und Emmett achtete darauf, Rosalie immer nah bei sich zu haben, denn er konnte ihre Nervösität und ihre Ablehnung nur zu gut spüren.
Das Zukunftssehen, mit dem Alice "beschenkt" war, bestaunte er. Auch wenn ihre Vorraussagen angeblich subjektiv waren, musst er sich zwingen, vor Begeisterung nicht gleich wieder zu grinsen. ALice wirkte so zerbrechlich, aber wenn man sie so erlebte, merkte man, dass sie es "faustdick hinter den Ohren hatte". Als die Elfe geendet hatte, warf sie Jasper einen liebevollen Blick zu, um ihm zu signaliesieren, er könnte fortfahren. Und damit begann Jasper, von seiner anfangs düsteren Vergangenheit zu erzählen. Seine Kämpge im Süden des Landes, seine schweren Depressionen wegen der manchmal doch nicht so angenehmen Fähigkeit. Doch dann kam sein persönlicher Lichtblick.Alice. Das Geschehen in der Bar entlockte Emmett ein Kichern, denn er war sich nicht sicher, wie er reagiert hätte, wenn eine wildfremde Dame ihn SO angesprochen hätte.
Viele Fragen schwirrten in EMmetts Kopf, aber er wollte die beiden jetzt nicht "nerven". Jetzt tat ihm besonders Edward Leid, der die Gedanken aller Familienmitglieder hören musste und Emmett war sich ziemlich sicher, dass Carlisle und Esme noch viel merh Fragen hatten, als er selbst. Die Aussage, dass Jasper viele Kämpfe hatte, belustigte Emmett, denn dann hätte er endlich mal einen geeigneten "Gegner im freundschaftlichen Sinne", der nicht so wie Edward schon jeden Kampfzug vorher sehen konnte. Spätestens jetzt war Emmett davon überzeugt, dass er nichts dagegen haben würde, wenn es zwei neue Familienmitglieder geben würde. Alice und Jasper. Bestimmt würde es eine sehr schöne Zeit werden. Noch nicht so ganz überzeugt war er, als er in Rosalies Gesicht schaute, doch Emmett würde abwarten, bis sie sich zu der Geschichte geäußert hatte. Zur Bestätigung und "Annahme" schenkte er Alice und Jasper, die sich immer wieder verliebte Blicke zuwarfen, ein offenes Lächeln.
"...DAS ist mal eine Geschichte..." setzte er leicht grinsend noch dazu und wartete auf die Reaktion seiner Familie.
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Alice
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Mo 13 Jul 2009 - 21:13

Jaspers und Alice Blicke trafen sich, als sie ihn voller Erwartung ansah. Und sie brauchte keine Gabe der Welt um aus diesem Blick zu lesen. Sie wusste, dass er sich unbedingt darum bemühen wollte, bei seiner neuen Familie gut anzukommen. Und er wollte wohl gleich mit offenen Karten spielen. Es machte Alice überglücklich, dass nun auch Jasper so aufging.
Genaugenommen hatte sie nicht damit gerechnet, dass er seine Geschichte gleich jetzt erzählen würde, da nun auch noch Rosalie dabei war, die sie beide so offensichtlich noch ablehnte. Aber davon ließ sich ihr Liebster nicht beirren und das machte Alice unheimlich stolz. Während Jasper zu sprechen begann, liebkoste sie seine hand in der ihren, steichelte seine schlanken Finger, drückte sie wenn er zu einer sehr traurigen Stelle gelangte in seienr Erzählung. Sie litt mit ihm in Gedanken und versuchte ihm gleichzeitig den Mut und die Kraft zu schenken, weiterzusprechen. Es machte sie traurig, als sie wieder einmal hören musste, dass es in seinem leben nicht nur Freude gegeben hatte, denn sie wünschte sich nichts als das für ihren Geliebten. Er sollte nicht leiden müssen, er sollte nichts als Glück und Spaß empfinden, und darauf musste sie ab jetzt aufpassen. Und als jasper dann zu dem Teil kam, wo er von ihrer begegnung erzählte, strahlte Alice voller Glück zu ihm auf. Sie wusste ja, dass sie ihm viel bedeutete, aber es von seinen wundervollen Lippen zu hören war wie ein Segen, der sie dankbarer nicht hätte machen können. Ihr Jasper schaffte es immer wieder, sie in die fröhlichste Euphorie zu versetzen. Sie konnte nichts als pure, reine und innigste Liebe für ihn empfinden. Und als sie dann wohl beide geendet hatten, herrschte für einen Augenblick lang beinahe erfürchtiges Schweigen unter den Vampiren. Nur einen Bruchteil einer Sekunde, nicht viel, aber für Vampire lang genug…
Carlisle war es, der nun als erster die Stille brach, er war der unangefochtene Wortführer der Cullens, wie es deutlich wurde. Und Alice machte das absolut nichts aus, denn sie respektierte ihn, hatte es vom ersten Augenblick an getan und würde es auch weiterhin tun. Und trotzdem entschied er nicht einfach, sondern ließ die anderen mit ihm entscheiden, was ihn als Anführer wirklich auszeichnete. Als fairen Anführer. ..
Die anderen hatten nun die wahl, sich für oder gegen Jasper zu entscheiden. Und eigentlich schien es nur an einer zu hängen. Eine Stimme, um die sie wirklich bangen mussten: Die von Rosalie. Aber dieoptimistische kleine Elfe war sich sicher, dass man sie nicht abweisen würde. Und so lächelte sie selbstbewusst in die Runde, um jede Entscheidung für sie mit einem herzlichen „dankesehr“, zu komentieren. Ihrer perfekten Zukunft schien nichts mehr im Wege zu stehen…
Und trotzdem konnte sie es nicht klar und deutlich sehen, denn noch immer hatte Rosalie nicht ihre entscheidung gefällt. Das erste Mal seit so langer Zeit war die Zukunft für die kleine Hellseherin in dichte, dunkle Nebelschwaden gehüllt und sie wusste nicht, was sie tun sollte, denn sie konnte ihr Glück nicht mehr sehen, es schien ihr nicht mehr so greifbar wie eben noch. Sie blickte zu Edward, der ihr eine Frage stellte, aber sie fühlte sich gerade einfach nicht in der Lage, diese zu beantworten, was er sicher aus ihren Gedanken lesen konnte. Und dann blickte sie zu der blonden Schönheit, warf ihr einen bittenden, fast flehenden Blick zu. Sie wollte gene schreien und Rosalie anbetteln, sie nicht abzuweisen, aber sie blieb äußerlich ruhig, blieb elegant und gerade bei ihrem Liebsten sitzen. Nur ihr Griff um seine hand spannte sich an, wurde zu einem festen Druck. Es war kaum auszuhalten. Würde man ihr das, worauf sie so verdammt lange gehofft und gewartet hatte, in letzter Minute doch noch wegnehmen? Oder würde doch alles so kommen, wie sich Alice es wünschte? Ja oder nein? Bleiben, oder nicht bleiben, das war hier die Frage…
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Jason Smith
Modebewusste Schönheit mit egozentrischer Schale...aber sehr zartem Kern
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Fr 21 Aug 2009 - 11:07

Fassungslos! War fassungslos der richte Ausdruck? Rosalie wußte es selber nicht mehr. Sie sah in die Gesichter ihrer Familie, wie sie förmlich an den Lippen von Alice und Jasper klebten, dass konnte doch nicht möglich sein, dass sie die Gefahr nicht erkannten. Ein Vampirsoldat aus den Südstaaten, der nur existierte um zu töten. Jahrhunderte lang hatte er nichts weiter getan, als andere Zirkel zu bekämpfen und auszurotten, wer weiß wie viele Feinde er sich damals gemacht hatte, die nur auf eine Gelegenheit warteten um sich an ihm zu rechen. Wenn sie ihn finden ,würden sie alles zerstören nur um Ihn auszulöschen. Ihr Leben, ihre Familie, ihren Emmett. Alles stand für Rosalie auf dem Spiel. Für den Rest ihrer Familie schien bereits entschieden, die Neuen dürften bleiben. Alle schienen sie bereits in Herz geschlossen zu haben nur sie nicht. Aber es waren doch Fremde, wie konnte grade Charlisle so blauäugig sein. Er war doch immer der besonnene Anführer der Cullens. Weise und Gütig, aber er hatte immer die Richtigen Entscheidungen getroffen, was faszinierte ihn nur so, dass er die Gefahr für seine Familie nicht erkannte. Rose schaute für den Bruchteil einer Sekunde zu Alice und dann zu Jasper. Alice sah sie fast flehend mit ihren Augen aus fließemden Gold an und dann traf sie Jaspers Blick, seine Augen immer noch rot, die nächste Gefahr. Wenn er sich nicht beherrschen konnte und ganz so wie er es seid Jahrhunderten gewohnt war loszog um in der Stadt zu Jagen. Doch Ihre Familie stimmte einer nach dem anderen dafür, dass die beiden bleiben durften. Sie selbst hatte es nicht so einfach gehabt, Edward hatte sie abgelehnt. Doch heute schien er für die Gefahr und gegen die Sicherheit der Familie zu sein. Emmett, selbst Emmett schien ohne Vorbehalte für die beiden zu sein. Rosalie war innerlich hin und her gerissen. Würde sie ablehnen, würde sie gegen den Rest ihrer Familie stimmen, sie konnte den Gedanken gar nicht weiter denken. Würde sie nach geben und für die beiden Stimmen, wäre sie mitverantwortlich für alles was geschehen würde. Aber sie könnte wenigstens hinterher allen unter die Nase reiben, dass sie es ja hat kommen sehen. Falls es noch die Möglichkeit gab und jemand aus ihrer Familie überlebte. Es war still im Raum und Rose spürte die Blicke ihrer geliebten Familie, die auf ihr ruhten. Sie war an der Reihe ihr „ Urteil“ zu fällen. Sie atmete symbolisch einmal tief ein und setzte dann an, „bevor ich abstimme, möchte ich eine Bedingung festlegen, sagte sie ruhig, mit fester Stimme. „ Ich werde mich nicht gegen den Willen meiner Familie stellen, jedoch…“ , sie legte eine kleine Pause ein und fuhr dann fort, „solltet ihr auch nur einen von uns durch eure Anwesenheit auch nur in die geringste Gefahr bringen, werdet ihr unverzüglich unsere Familie verlassen!“ Sie schaute Alice und Jasper mit festem Blick an, „ akzeptiert ihr das, bekommt ihr auch meine Zustimmung.“ Auch wenn Rose diese Zusage schwer viel, dies war für sie im Moment die einzige Lösung, sie konnte nicht gegen die beiden Stimmen, also verlangte sie den beiden ein Versprechen ab.
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Chelsea
Melodramatischer Musiker dem deine Gedanken nicht verborgen bleiben
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Fr 28 Aug 2009 - 13:57

In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken seiner Familienmitglieder und die, der beiden Neuankömmlinge. Es war schwer aus dem Stimmengewirr, Rosalies innere Stimme ausfindig zu machen. Edward kannte ihre Gedanken seid Jahren, trotzdem war es bei der Aufregung die herrschte nicht leicht. Als er ihre Stimme endlich erfassen konnte, versuchte er die anderen Gedanken so weit wie Möglich auszublenden. Er wollte wissen, was Rosalie dachte, wollte wissen wie sie sich entscheiden würde, in der Hoffnung, vielleicht noch eingreifen zu können. Doch als Edward endlich Einblick ihr Innerstes hatte, war er etwas erstaunt. Er hatte damit gerechnet das Rosalies Gedanken angefüllt wären, mit Neid, Missgunst und Hass, doch viel mehr waren sie erfüllt von Angst! Angst um ihre Familie und das Leben welches sie sich zusammen aufgebaut hatten. Und da war noch etwas, Fassungslosigkeit!
Rosalie schien völlig Fassungslos darüber zu sein, dass ihre Familie die Gefahr die von Jasper ausging, gar nicht wahrzunehmen schien! Sie hörte aufmerksam zu als er seine Geschichte erzählte und dann trafen Edward plötzlich die Bilder die vor Rosalies innerem Auge abliefen! Sie hatte Angst, das Jaspers Vergangenheit ihn einholen würde und zwar genau hier! Hier wo sie und ihre Familie lebten. Edward war erstaunt über Rose´s Gedanken eigentlich hatte er andere Motive vermutet, er überlegte ob sie vielleicht Recht haben könne! Als ihn plötzlich die nächste Gedankenflut überrollte. Rose hatte Jaspers noch rote Augen erblickt und malte sich in ihren Gedanken aus, was passieren würde wenn Jaspers Jagttrieb erwachen würde, so wie er es seid Anbeginn seines Daseins gewohnt war! Er konnte es kaum fassen, doch Rosalie schien ernsthaft besorgt um das Wohl ihrer Familie zu sein. Während sie noch abwägte, wie sie entscheiden solle, dachte Edward noch einmal über die beiden Neuen Familienmitglieder nach! Er betrachtete Alice und Jasper stumm! Doch er konnte sich einfach nicht vorstellen, dass von einem so herzlichen Wesen wie Alice, die von Anbeginn allein und ihren Instinkten überlassen war und trotzdem alleine ein Gewissen entwickelt hatte, Gefahr ausging! Er versuchte noch einmal in den Gedanken der Beiden nach Anhaltspunkten zu Suchen, doch alles was er fand, war bei Jasper, die unendliche Liebe zu seiner Alice, für die er bereit war alles zu geben, selbst hier zu sitzen ,was ihm recht unangenehm schien, sogar Tierblut zu trinken wenn es sie glücklich machen würde! Und bei Alice, nur der sehnliche Wunsch endlich zu Hause zu sein, eine Familie zu haben und mit ihrem Jasper glücklich werden zu können! Sie schien sich sogar zügeln zu müssen Rosalie nicht anzuflehen ihnen eine Chance zu geben! Für Edward war es klar, die beiden würden sicher keine Schwierigkeiten machen.
Doch Rosalie schien immer noch mit sich selbst zu ringen, wie sie sich entscheiden sollte! Dann kam der Moment auf den alle zu warten schienen. Rosalie richtet sich an Alice und Jasper, sie würde zustimmen, doch nur unter einer Bedingung! Edward schaute zu Alice, hatte sie das kommen sehen? Er wußte es nicht, doch war er nun sehr gespannt darauf, ob die beiden Rosalies Ultimatum akzeptieren würden! Er hoffte sehr, dass die beiden sich einverstanden erklären würden und war erleichtert, dass Rosalie für ihre Verhältnisse so umgänglich war und lediglich ein kleines Versprechen verlangte um ihre Zustimmung zu geben! Schweigend wartete Edward auf Jaspers und Alice Reaktion.
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Carlisle Cullen
Liebevoller Anführer mit medizinischen Fachwissen
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Sa 12 Sep 2009 - 21:53

Er musste schon zugeben, dass er unheimlich glücklich und erleichtert war, letztendlich doch ein ‚ja‘ von Rosalie zu hören, selbst wenn dieses an gewisse Bedingungen geknüpft sein sollte. Sein Traum einer großen Familie schien immer näher zu rücken und Alice und Jasper waren perfekt, um diesen Traum zu erfüllen. Alles, was jetzt noch fehlte, um die Familie perfekt und glücklich zu machen, wäre eigentlich eine Partnerin für Edward. Er bereute noch immer, dass es damals zwischen ihm und Rosalie nicht funktioniert hatte. Andererseits hätte er dann niemals Emmett als seinen Sohn bekommen, und dafür war er wirklich äußerst dankbar. Und dennoch: Er war traurig, dass er Edward immer so sehen musste, ganz alleine, ohne jemanden an seiner Seite, dem er sich anvertrauen konnte oder den er liebte. Natürlich waren er und Esme immer für ihn da und hatten auch ein offenes Ohr für ihn, aber war es doch nicht das Gleiche, wie wenn er eine Partnerin hatte. Und dass sie nun ein weiteres Pärchen in ihrer Familie hatten, würde ihm da auch nicht weiter helfen. Aber dennoch: Irgendwie schien er sich schon jetzt prima mit Alice zu verstehen, und Freundschaft war ein Anfang. Carlisle konnte schon jetzt spüren, dass die Neuen so viel Gutes in ihre Familie bringen würden, er wollte sie bereits jetzt nicht mehr missen. Bevor irgendjemand, noch etwas einwenden oder meckern konnte, erhob sich Carlisle und lächelte in Runde.
„Ich bin unheimlich froh, dass ihr letztendlich alle so entschieden habt.“ Kurz traf sich sein Blick wohl mit dem von Rosalie und er lächelte sie sanft an. Er wusste ja, dass sie nur tat, was sie für am Besten hielt, daraus konnte man ihr beim besten Willen keinen Vorwurf machen. „Ich denke, wir werden das alles schon meistern und…“ Er wandte den Blick wieder auf Alice und Jasper… „ihr habt meine vollste Unterstützung. Wir werden sofort damit anfangen, euch auf das Leben in unserer Familie vorzubereiten. Vor allem für dich, Jasper, wird das sicher kein leichter Weg werden, aber ich verspreche dir, ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit du es schaffst. Und da du den festen Willen mitbringst, bin ich der Überzeugung, dass das auch auf keinen Fall unmöglich wird. Und du hast ja nun auch den besten Ansporn.“ Er zwinkerte leicht zu Alice und ließ sich dann wieder sinken.
„Jetzt sollten wir nur noch das Organisatorische klären, sprich: Wo wollt ihr schlafen? Und dann würde ich vorschlagen, dass ich die erste Jagt mit Jasper gemeinsam mache. Vielleicht möchte noch einer der Jungs mich begleiten. Die Mädels sollten beim ersten Mal wohl lieber zu Hause bleiben.“
Er ließ sich wieder auf das Sofa sinken und legte den Arm um Esme, sah glücklich in die runde und wartete dann erst Mal, was die anderen dazu so zu sagen hatten…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 13 Sep 2009 - 13:33

Noch immer machte die ganze Situation Jasper nervös.Er konnte seine Gewohnheiten nicht ablegen und die Sorge um seine Alice war groß.Sie kannten sich so kurz und trotzdem hatte er sie schon zwei mal fast verloren.Er hatte gesehen wie schnell es gehen konnte.Eine Unaufmerksamkeit von ihm und sie könnte ihm für immer entrissen werden.Ein Gedanke der unaufhörlich in Jaspers Kopf kreiste.Er machte sich für ihre Sicherheit verantwortlich.Sie war schon jetzt sein Lebensmittelpunkt und wenn er sie verlieren würde,wäre sein Leben nichts mehr wert.
Ihm blieben natürlich die Gefühle der Familie nicht verborgen als auch er von seiner Vergangenheit erzählte.Lange hatte er mich sich gerungen,hin und her überlegt was er ihnen von sich preisgeben wollte.Und war zu dem Schluss gekommen das es nur einen Neuanfang geben könnte wenn er mit offenen Karten spielte.Jeder von ihnen konnte die Narben sehen die ihn als Soldaten zeichneten.Und so wollte und konnte er sie nicht belügen.Sie sollten die Möglichkeit haben zu entscheiden ob sie die Gefahr eingehen wollten und ihn nicht unter falschen Voraussetzungen aufnehmen. Jasper war klar das grade Alice unbedingt zu dieser Familie gehören sollte.Und er würde es nicht wollen das sie nachdem sie sich eingewöhnt hatte,vor die Wahl zwischen ihnen und Jasper gestellt wurde,wenn sie seine wahre Geschichte erfahren würden.Und so würde er ihr Urteil auch annehmen und auch akzeptieren wenn sie ihn ablehnten.
Zu Jaspers Verwunderung nahm die Familie alles deutlich besser und leichter auf als er selbst es jemals getan hätte.Nicht nur Carlisle schien großzügig über die Vergangenheit hinweg zu sehen.Auch seine Frau und seine Söhne schienen wenig verängstigt oder gar ablehnend zu sein.Bei Emmett konnte er eine gewisse Vorfreude ausmachen,die ihn fast ein wenig verwunderte.Und auch Edward war wohl von der Vorstellung sie bei sich aufzunehmen,nicht abgeneigt.
Um die wunderschöne,blonde Dame machte Jasper sich allerdings etwas Sorgen.Sie war noch immer sehr aufgebracht und auch wenn seine Gabe bei ihr gewirkt hatte,so war sie noch immer recht besorgt. Jasper konnte es ihr nicht verübeln.Er hätte sich ebenso Sorgen gemacht wenn jemand mit einer solchen Bitte an ihn heran getreten wäre.Und er hätte die Gefahren auch sorgsam abgewägt. Und Rosalies Bedingung erschien ihm nur gerecht.Er konnte ihren Standpunkt gut verstehen und nickte ihr zu.Mit ruhiger Stimme gab er ihr sein Wort.“Ja ich kann ihre Befürchtungen meinerseits verstehen und werde ihrer Bedingung beugen.Sollten Sie eine Gefahr für ihre Familie sehen,werde ich diesen Ort verlassen,Ma´am“.
Im Grunde bewunderte er Carlisle für seine Ruhe und das Vertrauen das er ihm jetzt schon entgegen brachte.Er selbst konnte nicht so offen auf andere seiner Art zugehen und er hatte auch noch nie einen solchen Vampir getroffen.Wie Carlisle einer zu sein schien. Jasper hörte nicht auf seine Worte weil er respektvolle Angst vor dem hatte was sonst kommen könnte,so wie er es aus dem Kriegsgebiet kannte.Nein er vertraute auf seine Entscheidung weil er weise und gerecht wirkte.Sein Angebot der Hilfe wirkte nicht aufgesetzt oder als würde er nicht daran glauben.Natürlich würde es ein harter Weg werden,das bezweifelte Jasper nicht.Aber wenn Carlisle der Meinung war,das es zu schaffen wäre,würde er sein Möglichstes tun um seine Großzügigkeit und sein Vertrauen nicht zu missbrauchen.Und versuchen es zu schaffen. Jaspers Blick fiel kurz zu Alice.Ja sie war der Grund für seine Entscheidung.Und ihre Liebe war es wert,alles zu tun was in seiner Macht stand um dieses Leben für sich aufzunehmen.Sie gab ihm die Kraft mit einer solchen Bitte an eine für ihn völlig fremde Gruppe heran zutreten. Noch nie in seinem Dasein als Vampir hatte er sich eine,für ihn so ungewöhnliche Sache,so sehr gewünscht.Aber er hatte so viel Leid erfahren und auch selbst bereitet.Und das einzigste was er sich nun wünschte war ein ruhiges und friedliches Leben ….ein Leben mit Alice.

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Es ist keine Kunst Entscheidungen zu treffen, sondern es ist eine Kunst mit diesen Entscheidungen zu Leben!
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Emmett
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Mo 14 Sep 2009 - 18:58

Diese kleine Bedingung...fast musste sich Emmett beherrschen nicht ein erleichtertes Seufzen von sich zu geben. Natürlich war es nur diese eine,klitzekleine Bedingung, aber dennoch hatte sie ihre Schwere. Über mögliche,vor allem schlimme Folgen, die eventuell passieren konnten, da Jasper noch Jungvegetarier war, wollte Emmett gar nicht nachdenken. Nicht jetzt, wo er sich über das Einverständnis von Rose so sehr freute. Leicht strich er ihr über den Arm um ihr zu zeigen, dass auch er fand, dass sie das richtige getan hatte und lächelte sie kurz liebevoll an.
Noch bevor Jasper und Alice zugestimmt hatten, begann Carlisle schon, den weiteren Verbleib zu planen. Typisch, dachte Emmett innerlich lachend, bestimmt ist er am meisten von uns allen erleichter und zugleich erfreut...
Der Satz mit dem jagen hört sich interessant an...sehr interessant...Bevor auch nur ein anderer das Wort ergreifen konnte, rief Emmett schon mit vollder Lautstärke und breitem Grinsen in die "Menge":" Was?! Hab ich da grade was mit Jagen gehört?! Ich bin dabei!" Wenns ums Jagen ging, konnte man seiner Aufmerksamkeit sicher sein.
Am Liebsten wäre er sofort aus dem Sessel gesprungen und hätte sofort losgelegt, aber da Alice bis jetzt noch nichts gesagt hatte, blieb er lieber noch ungeduldig sitzen und zählte im Inneren grinsend die Sekunden.
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Alice
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Mo 12 Okt 2009 - 16:41

Leider funktionierte ihre Gabe ja nur, wenn jemand etwas genauer plante, etwas konkret vorhatte. Aber so war es bei Rosalie nun mal nicht. Sie überlegte ja selbst noch und rang mit der Entscheidung, ob sie zustimmen oder och ablehnen sollte. Das half Alice herzlich wenig und in ihrem Kopf wirbelten nur undeutbare Bilder, die zu schnell wieder verschwanden oder sich zu rasant veränderten, als dass sie etwas darauf erkennen, ja geschweige denn sie hätte deuten können. Auch Edward konnte in ihren Gedanken sehen, dass sie auf kein klares Ergebnis kommen konnte, bis Rosalie letztendlich doch ihre Entscheidung verkündete.
1000 Steine fielen Alice vom Herzen, was Jasper sicher am besten von allen spüren konnte und ihr unerschütterliches Lächeln schien noch eine Spur fröhlicher als zuvor. Einen Moment versank sie ganz in der Vorstellung ihrer Zukunft und der Raum um sie herum löste sich einfach auf. Nur sie und Jasper existierten noch, und vor ihnen lag so viel zeit und so viel Schönes, wie sie es nur sicher in einer Familie sein konnte. Sie war allen mehr als dankbar, dass sie einverstanden waren, sie und ihren Liebsten bereitwillig aufzunehmen. Jede Bedingung hätte sie akzeptiert.
So kam es wohl auch, dass alle schon wieder redeten, bevor sie endlich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte und die Kontrolle über all die Visionen hatte, welche auf sie einströmten. Sie wandte ihren Blick zu Rose und nickte nun selbst, um sich mit ihrem Ultimatum einverstanden zu erklären. Dann blickte sie zu Carlisle und musste schmunzeln. Er war genau so, wie sie sich stets einen Vater gewünscht hatte. Er freute sich offenbar unheimlich darüber, zwei neue Mitglieder in seiner Familie aufnehmen zu dürfen, und das sah man ihm auch an. Wie niedlich er schon plante, wie er jagen gehen wollte und wie er am besten alles arrangierte. Ja, kein Zweifel, hier würden sie es wirklich gut haben. Und auch wenn sie schon jetzt den Gedanken nicht mochte, Jasper alleine loszuschicken, musste sie eingestehen, dass es wohl Carlisle war, der hier die meiste Ahnung hatte und sich um die Jagt-Angelegenheiten kümmern sollte. Und mit Emmett konnte wohl nichts schief gehen. Sie mochte den großen, gemütlichen Teddy schon jetzt und grinste ihn leicht frech an.
„So sieht es wohl aus, Emmett. Du knuddelst am liebsten Grizzlybären tot, habe ich gehört!“, neckte sie gleich mal vergnügt ihren neuen Bruder, als würde sie ihn schon seit Ewigkeiten kennen. Aber so war Alice eben. Und genau genommen kannte sie die Familie Cullen ja auch schon um einiges länger als diese Alice kannte. Ihre Gabe war und blieb ihr großer Vorteil.
Noch einmal schmiegte sie sich enger an Jasper, kaum sichtbar für die anderen, aber umso wirkungsvoller für sie selbst. Diesen Abend würde sie für immer als einen der schönsten und wichtigsten in ihrer Existenz in Erinnerung behalten…
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Esme Cullen
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 25 Okt 2009 - 14:25

Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Rosalie sagte zu, auch wenn eine Bedingung damit verbunden war. Diese konnte man verstehen, doch Esme vertraute den beiden Neuankömmlingen, sowie Familienmitglieder sofort. Sie würden alles daran setzen, sich in hier einzuleben. Und Jasper würde sicher alles für seine kleine Elfe tun. Sie freute sich schon so lange auf diese Familie und war durchaus erleichtert, dass die hübsche Vampirin zu sagte.
Carlisle sprach gleich die Sache mit dem Jagen aus. Dies wäre die erste Hürde. Doch die würde sicher gemeistert werden. Auf das Thema Jagen sprang Emmett sofort drauf an und konnte kaum darauf warten. Es war sein Element. Und sie mussten es noch nachholen, denn wahrscheinlich hatten sie nicht in dieser kurzen Zeit irgendwas ‚erlegt’.
Das mit den Zimmern sah Esme nicht als Problem. „Wir haben sicher irgendein Raum noch frei, wo sich die beiden zurückziehen können. Wenn ihr jagen seid, könnte ich Alice das Haus zeigen“, ein leises Lachen entfuhr Esme, „Emmett kann sicher kaum noch warten loszulegen, wie es mir scheint.“
Mit einem ruhigen Lächeln fuhr ihr Blick durch die Gesichter der anderen und versuchte zu glauben, dass ihre Familie jetzt noch größer geworden ist. Früher hätte sie nicht mehr daran geglaubt, eine große Familie zu haben, doch das hat sich geändert. Jetzt waren sie schon zu siebt und sicher würde sich auch das achte Mitglied finden. Jemanden für Edward. Dann würde er auch nicht mehr nur für Esme etwas auf dem Klavier spielen. Nein, dann könnte er ihr etwas vorspielen. Um etwas Realität zu spüren, legte sie ihre Hand auf die ihres Mannes. Dass nun ihr Traum so nah war, konnte sie einfach nicht glauben. Wäre sie nun ein Mensch, würde eine kleine Träne vor Freude über die Wange kullern.
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Jason Smith
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 22 Nov 2009 - 11:25

Rosalie sah ihre Familienmitglieder mit einem fast ehrfürchtigen Blick an! „Ihr habt es alle gehört!“ sagte sie kühl, „sie haben eingewilligt und ich werde auf das Versprechen bestehen, wenn der Fall der Fälle eintritt!“ sagte Rosalie bestimmend! Danach lockerte sich ihre Mimik etwas auf und sie schmiegte sich wesentlich entspannter an Emmett um der weiteren Konversation zu folgen! Als Carlisle das Thema Jagt ansprach, versteinerte sich ihre Miene wieder etwas! Denn Carlisle schlug vor Emmett mit Jasper auf die Jagt zuschicken! Sie sah Emmett tief in die Augen und ohne das ihr geliebter auch nur einen Ton sagen musste, wusste Rose bereits, dass es Emmett viel Freude machen würde die Neuen Familienmitglieder auf die Jagt zu begleiten! Rosalies Herz wurde schlagartig wieder schwer! Schon wieder würde sie ihren geliebten Emmett ziehen lassen müssen! Sie versuchte diesen Gedanken weithinten in ihrem Kopf zu verbannen und suchte weiter Emmetts Nähe! Sie wollte die letzte gemeinsame Zeit soviel wie nur Möglich von ihm einsaugen, speichern, damit sie in der Zeit wo er fort ist, davon zähren konnte! Sie hasste es einfach von ihm getrennt zu sein! Halbherzig lauschte sie dem Gespräch, doch galt ihre eigentliche Aufmerksamkeit Einzig Emmett! Natürlich bemerkte Rose, wie glücklich vorallem Esme über den Verlauf der Geschichte war. Sie liebte und respektierte ihre Ziehmutter ebenso wie ihren Ziehvater Carlisle! Sie war den beiden sehr dankbar, für ihre Zuneigung und das Leben, welches sie ihnen ermöglichten! Doch wenn sie ehrlich war, zählte für sie an aller Erster Stelle ihr Emmett!
Sie kräuselte etwas gedankenverloren eine Ihrer blonden Locken, zwischen den Fingern und hoffte inständig, dass sie keine falsche Entscheidung getroffen hatte!
Nein! Sie würde dem Urteil ihrer Lieben vertrauen und beschloss, die Zeit zu nutzen in der ihr Emmett mit Carlisle und Jasper auf der Jagt sein würde um Alice etwas besser kennen zu lernen! Falls Edward seine neue kleine Lieblingsschwester einmal für sie frei geben würde! Sie lächelte leicht und hoffte nun darauf, vielleicht eine Gemeinsamkeit mit ihrer neuen Schwester finden zu können! Doch diese Gedanken hatten Zeit! Noch war Emmett an Ihrer Seite und solange sollten all ihre Gedanken ihm gehören! Sie strich sich die Haarsträhne hinters Ohr und lehnte sich wieder an ihren starken Geliebten!
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Chelsea
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Sa 28 Nov 2009 - 11:38

Edward war überaus erleichtert, dass Rosalie für ihre Verhältnisse doch recht friedlich geblieben war und war froh, das Emmett sie scheinbar mit seiner Anwesenheit doch beruhigen konnte! Doch im Moment wartete Edward einfach nur darauf, dass Carlisle mit Emmett und Jasper zur Jagt aufbrechen würde! „ Drei Stimmen weniger!“ dachte Edward als er kurz zu seinem Vater und seinem Bruder rüber sah! Auch wenn Rosalie´s Laune darunter Leiden würde, da war er sich sicher! Edward hatte eigentlich gelernt mit den Gedanken in seinem Kopf zu leben, doch diese ungewöhnliche und natürlich auch extrem emotionale Situation ließ das gewohnte Stimmengewirr in seinem Kopf zu einer monströsen Welle aus unterschiedlichsten Stimmen und Gedanken werden, die ständig wild tosend in seinem Kopf brach und sich urplötzlich wieder aufbaute!
Sein Blick viel wieder auf Alice und Edward freute sich sehr darauf, ein erstes ungestörtes Gespräch mit seiner neuen Schwester führen zu können! Er wollte unbedingt mehr erfahren, über sie, über ihre Gabe und er hoffte endlich einmal jemanden zu treffen der ihn vielleicht etwas besser verstehen würde! Er wußte natürlich das seine Familie, grade Esme und Carlisle sich die größte Mühe gaben ihn nicht mit unnötigen Gedanken zu belasten aber verstehen konnten sie ihn wohl trotzdem nicht! Sie wußten einfach nicht wie es sich für ihn anfühlte! Bei Alice schien das anders! Auch wenn ihre Gabe noch anders als die seine war, er fühlte sich mit Alice so verbunden, als würde er die kleine , freundliche Elfe schon immer kennen! Ein lächeln legte sich auf sein sonst so gequältes Gesicht und sein Blick strahlte eine Art Hoffnung aus! Die letzten Jahre war er in einer Art Melancholie Versunken und nun sah er seid langem mal wieder etwas Gutes! Er sah zu Carlisle rüber: „Vielleicht solltet ihr dann aufbrechen!“ sagte er ruhig „Emmett kann es kaum mehr erwarten!“ Ein ehrliches Lächeln huschte über sein Gesicht, als er zu seinem stämmigen Bruder rüber sah! „Und ich bin mir sicher, Esme würde Alice gern ihr Zimmer zeigen, nicht wahr?“ er linste zu Esme rüber um auch ihr ein warmes Lächeln zu schenken!
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 13 Dez 2009 - 0:13

Nun sollte es also zur Jagt gehen. Es wäre unverantwortlich, einen blutdurstigen Vampir hier im Haus zu halten. Sie sollten Jaspers Durst am besten gleich stillen gehen, und zwar mit Tierblut. Er glaubte schon jetzt fest an den Willen des Jungen. Er musste ihm nur in die Augen blicken, um zu erkennen, dass er einen eisernen Willen an den Tag legte. Und es war auch ganz klar, weshalb er das tat: Er tat es für Alice. Es war eindeutig wahre Liebe, die die beiden tief und innig verband und die Jasper den Weg zur Selbstbeherrschung führen würde. Auf Edwards Vorschlag hin nickte Carlisle schließlich und beschloss, die Sache einfach sofort in Angriff zu nehmen.
„Ja, das halte ich einfach für das Beste. Die Damen bleiben hier und zeigen erst einmal Alice das Haus. Und ich und Emmett begleiten Jasper zur jagt. Ich denke, ihm ist auch später noch eine Hausführung durchaus recht. Und ich wette darauf, Alice brennt darauf, hier alles zu begutachten… auch in Real, nicht nur in ihren Visionen.“ Er lächelte gut gelaunt und zwinkerte der kleinen Vampirfrau zu. Dann nickte er in Richtung der Haustür die nach draußen führte. „Dann beenden wir mal, was wir vorhin begonnen haben, was meinst du, Emmett? Oder müsst ihr noch etwas vorher erledigen?“
Er selbst war mit einigen schnellen Schritten bereits im Flur angelangt und überlegte schon, wo sie am besten auf die Jagt gehen sollten. Ihm viel ein Wald ein, der weitab von jeglichen Städten oder Dörfern lag. Natürlich konnte man niemals zu 100 Prozent sicher sein, dass sich kein Mensch in einem Gebiet aufhielt, aber dort gab es immerhin eine recht große Chance, dass sie dort völlig ungestört wären. Welcher normale Mensch wollte sich auch schon um diese Uhrzeit bei solcher Kälte draußen herumtreiben? Er spekulierte einfach mal darauf, dass dort alles glatt gehen würde. Man konnte ja nicht immer vom Schlimmsten ausgehen. Und trotzdem, manchmal waren es einfach Verkettungen unglücklicher Umstände, die zur großen Katastrophe führen sollten…
Schnell waren seine Schuhe angezogen und er lehnte im Türrahmen zum Wohnzimmer. „Also ich wäre bereit“, verkündete er, voller Optimismus und Tatendrang, wie Jasper sicher auch deutlich sehen konnte. Mit einigen Schritten war er bei seiner Frau und hauchte ihr einen flüchtigen Kuss auf. „Wir werden bald schon wieder zurück sein. Ich wünsche euch Mädels viel Spaß, ja? Zeigt Alice schön alles.“ Er hätte ja gerne die Reaktion von Alice gesehen, wenn sie alles zum ersten Mal ‚live‘ ansehen konnte. Andererseits wollte er nicht verantworten, dass Jasper lange warten musste. Am Anfang sollten sie die jagt wenn möglich alle zwei Tage oder allermindestens Wöchentlich festlegen. Sonst wäre es nur eine völlig unnötige Qual für den Neuling…
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Mo 14 Dez 2009 - 2:16

Jasper konnte die Erleichterung der Familie spüren nachdem Rosalies Urteil gefällt war.Scheinbar hatten sie damit gerechnet das Sie anders entscheiden könne.Und die Gefühle die von der unbeschreiblichen Schönheit ausgingen sprachen eine eigene Sprache. Jasper wollte nicht vorschnell urteilen denn er selbst wusste wie schnell es anderen bei ihm selbst passierte.Und er kannte die Blicke und Gefühle,auch wenn er ihre Gedanken nicht hören konnte,wusste er genau was sie dachten.Und sie hatten damit Recht.Seine Vergangenheit war ein Teil von ihm.Und jede Narbe die seine Haut für immer zeichnete war dort zu Recht.Er wusste nicht wie viele Vampire ihn gebissen hatten und er wollte sich lieber auch nicht ausmalen wie vielen er die ewige Ruhe geschenkt hatte.Er konnte Rosalie für ihre Sorge verstehen.Grade Ihre Empfindungen für ihren Mann waren ehrlich und liebend.Sie Sorgte sich um die Sicherheit ihrer Familie und das war etwas was Jasper gut verstehen konnte.Er selbst würde sein wertloses Leben sofort für Alice geben.Er hatte sie zu schützen und seine Gefühle in ihrer Nähe waren unbeschreiblich.Selbst für ihn ,dem so selten auch nur eine Regung eines anderen Verborgen blieb.Ohne sie war alles dunkel und grau.Erst an ihrer Seite hatte er angefangen zu leben.Und jede Sekunde ohne sie erschien ihn als würde ihm das letzte bisschen Leben aus dem Körper gerissen.Was würde werden wenn ihr etwas zustoße wenn er nicht an ihrer Seite war.
Carlisle Vorschlag der Jagd war eine verlockende Idee,auch wenn die Art von Blut seinen Geschmack nicht wirklich traf.Aber für Alice würde er sich auch daran gewöhnen.Und auch die Bewusstheit das die Gefühle der Menschen ihn dann nicht mehr treffen können,war verlockend für den blonden Major.Zu oft hatte es ihn fast zerrissen das er spüren musste was seine Opfer in ihren letzten Sekunden verspürten.Aber er hatte es nicht ändern können.Es hatte keine andere Möglichkeit gegeben,aber jetzt sollte auch er eine neue Art das Lebens kennen lernen. Und Jasper vertraute auf Carlisle Erfahrung.Wenn jemand einem Vampir wie ihm dies beibringen könne,dann würde es wohl der Anführer dieses Clanes sein.
Nur eine Sache bereitete ihm noch Kopfzerbrechen.Er solle seine Alice hier lassen.Allein und schutzlos,schoss es Jasper durch den Kopf.Er hatte noch genau in Erinnerung was passiert war als er sie nur einige Sekunden aus den Augen gelassen hatte.Es war so knapp gewesen und James hätte ihm alles genommen was seiner Existenz Wert gab.
Es war für Jasper einfach seine Lebensaufgabe Alice zu schützen und sie solle er dies schaffen,wenn er sie hier allein ließ.Seine tiefschwarzen Augen ruhten auf seiner Elfe und gedankenverloren strich er ihr liebevoll über ihren zarten Körper und legte seinen Arm schützend um sie.Was fiel ihm nur ein sich um seine Ernährung Gedanken zu machen und seine Aufgabe hier zu vernachlässigen?Sein Platz war an ihrer Seite und seiner Meinung nach könne nur er sie wirklich schützen.
Sein Blick fiel zu Carlisle,der sich wohl bereits fertig gemacht hatte. Erwartungsvoll sah er zu Jasper,der noch immer mit sich kämpfte.Sollte er Alice so weit Vertrauen das ihr hier keine Gefahr drohte?Sie schien sich völlig sicher zu sein,das es so war. Jasper selbst sah die Bedrohung auch weniger durch die Familie,aber man könne nie wissen wer sich in der Gegend herumtreibe.Was wäre wenn sie das Haus verlassen würde und ein Vampir sie Angriff?Jasper wusste das er es sich wieder einmal zu schwarz ausmalte,aber die Erfahrung hatte ihn gelehrt lieber mit dem schlimmsten zu rechnen,als sich von dem Grauen überraschen zu lassen.Er neigte schon immer dazu sich jeden Schritt genau zu überlegen.Ihm passierten selten Fehler,denn jedes Handeln wurde geplant.Nur so war er sich sicher auf jede Eventualität verbereitet zu sein.Aber vielleicht war es an der Zeit auch dieses Verhalten zu überdenken.Er war kein Soldat mehr,auch wenn es für ihn schwer war dieses Verhalten einfach abzulegen.Die Zeit würde ihm sicher helfen,die Vergangenheit zu verarbeiten.Auch wenn ein Vergessen niemals möglich sein könnte.Jasper hatte geurteilt...er wolle Alice vertrauen und sie zeigte ganz klar was sie dachte.Er würde sie für eine kurze Zeit verlassen um zu jagen......Aber seine Gedanken und Gefühle würden jede Sekunde bei ihr sein,das wusste er schon jetzt...

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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   So 27 Dez 2009 - 15:39

Der Entschluss, dass die Frauen des Hauses da bleiben würden, dagegen die Männer jedoch jagen gehen würden, war schnell gefasst und Emmett steckte wie immer wenn es ums Jagen ging voller Energie. ALLE MÄNNER!, dachte er kichernd. wohlwissend, dass Edward ihn nur zu gut in Gedanken hörte. "Edward, willst du die Damen mit deinem wundervollem Klavierspiel erquicken?“ , neckte Emmett ihn grinsend. Die Vorfreude auf das Jagen konnte ihm niemand nehmen, aber trotzdem konnte er Roses‘ Anspannung spüren. Natürlich wusste Emmett, dass ihr nichts passieren würde, solange er mit den anderen auf der Jagd war, dennoch schaute er sie kurz ‚liebevoll-forschend‘ an. Wahrscheinlich war sie gerade ein bisschen aufgewühlt, wegen Alice und Jasper. Schnell stand er auf, gab Rose einen zärtlichen Kuss auf die Stirn, flüsterte ein „Wir sind doch bald wieder da, ich liebe dich“ und ging hinter Carlisle und Jasper her. Sofort war Carlisle schon in seine Schuhe geschlüpft und wartet an der Tür. „Wohow, ich glaube, du bist hungriger als ich“, warf Emmett ihm entgegen und grinste, hatte aber auch im Bruchteil einer Sekunde seine Schuhe an. Auf zum zweiten Versuch! Schnell schaute er zu Jasper, der anscheinend völlig in Gedanken war und räusperte sich schmunzelnd lauthals. „Nicht trödeln und in Zweierreihen, bitte!!!“ Er imitierte die Stimme von Mr. Haver, den auch Carlisle kennen müsste. An der Haustür angekommen, riss er sie förmlich auf und wurde direkt von der hell scheinenden Sonne begrüßt. Perfektes Wetter!...zumindest geeignet, auf besonders ‚gute‘ Tier zu stoßen.
Gepackt von seiner ohnehin schon euphorischen Stimmung lief er hinaus, immer in Richtung Wald. Emmett ging einfach mal davon aus, dass die beiden anderen ihm folgen würden. Seinen Durst konnte er jetzt immer mehr spüren, auch wenn es noch ein monotones, leichtes Stechen in der Kehle war, konnte er ganz genau spüren, dass es mehr wurde. Mit jeder Minute. Doch gleich konnte er seinen Durst ja stillen. Freudig grinsend 'marschierte' er immer weiter, stoppte dann aber doch kurz, um zu schauen, ob Carlisle oder Jasper noch etwas zur 'Planung' sagen wollten.
(Carlisle, Jasper, Emmett -> Wald)
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Di 12 Jan 2010 - 14:27

Damit war es also beschlossen. Alice und Jasper würden ein Teil ihrer kleinen Familie werden. Carlisle und Emmett brachen sofort auf um mit Jasper auf die Jagt zu gehen. Edward war sich sicher, dass Carlisle die richtige Entscheidung getroffen hatte. Das tat er doch immer. Edwards Meinung von Carlisle war hoch und durch nichts zu erschüttern. Sein Vater hatte diese unendliche Selbstbeherrschung, mit seiner gütigen und verständnisvollen Art würde er Jasper schon an die vegetarische Lebensweise ran führen. Und dann war da ja noch Alice, Jasper würde alles für sie tun. Soviel wusste Edward jetzt schon. Seine Gedanken, kreisten nur um seine kleine Elfe. So nannte er sie in seinen Gedanken und der Vergleich, war wirklich passend. Emmett konnte es sich natürlich mal wieder nicht verkneifen, Edward noch einen spöttischen Gedanken zu schicken, bevor er das Haus verließ. Edward konnte nur schmunzeln, er würde Emmett nicht böse sein können. So war sein Bruder und er meinte es ja auch nicht böse. Im Prinzip war Emmett das genaue Gegenteil von Rosalie. Ehrlich, offen, niemals böswillig und immer einen kleinen Spaß auf Lager. Edward schmunzelte immer noch, er würde sich etwas einfallen lassen um es Emmett heimzuzahlen, aber darüber würde er sich später Gedanken machen. Diese kleinen Näckerein zwischen den beiden waren nie böse gemeint…es war fast so, als wären sie wirklich Brüder. Ein Wettstreit, ein Zeitvertreib und es schien als wären die Karten jetzt neu gemischt worden. Sie hatten jetzt einen weiteren Bruder. Jasper würde sich sicher erst einmal dran gewöhnen müssen, einen brüderlichen Streich gespielt zu bekommen, aber wenn er sich eingewöhnt hatte, war sich Edward sicher, dass Jasper so manche Idee haben würde, seine Brüder auszustechen. Edward sah den dreien noch kurz nach, dann legte sich ein sanftmütiges Lächeln auf seine Lippen, diese Art Lächeln, die man bei ihm nur selten sah. Eigentlich schenkte er es selbst Esme zu selten. Sie und Carlisle hatten mit ihm viel durch gemacht, als er seine rebellische Phase hatte und er würde ihnen die Geduld und Liebe die sie für ihn aufgebracht hatten niemals zurück geben können. Trotzdem, Edward liebte seine sanfte Mutter , er zeigte es ihr auch und wenn es nur diese kleinen Gesten waren, er war sich sicher, sie wußte wie dankbar er war. Edward sah zu Esme hinüber und stand langsam auf um ihr galant seinen Arm zu reichen. „Was meinst du Esme, wollen wir Alice mal das Haus zeigen?“ fragte er seine Mutter sanft. „ Ich denke Alice ist gespannt auf ihr Zimmer!“ natürlich konnte Edward sich denken, dass Alice das Haus, als auch das Zimmer welches sie und Jasper bekommen würden, schon längst aus ihren Visionen kannte, aber er wusste auch, dass es Esme unendlich viel Freude bereiten würde, ihrer neuen Tochter alles zu zeigen. Er zwinkerte Alice kurz und sah dann zu Rosalie, „ Du begleitest uns doch Rose, oder?“ Er hoffte wirklich, dass Rose sich jetzt beruhigt hatte und sich einen Ruck geben würde. Er war sich sicher, dass selbst Rosalie, die beiden ins Herz schließen könnte. Und auch wenn Rose oft hart und selbstsüchtig wirkte, wusste niemand besser als Edward, wie sehr Rosalie ihre Familie liebte. Aber Edward hoffte, dass Rosalie, Alice Charme nicht lange standhalten könnte. Sie wird sicher bald froh sein, eine Schwester zu haben, der sie vertrauen und mit der sie sich austauchen konnte. Edward hoffte vor allem für Alice, dass Rose sich nicht zu lange zieren würde. Er wollte, dass sich die beiden hier so schnell wie möglich wohl und vor allem auch zu Hause fühlten.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer der Cullens   Do 14 Jan 2010 - 21:33

Und schon verabschiedeteten sie sich wieder, um auf die Jagd zu gehen. Dabei waren die beiden neuen Familienmitglieder vor kurzer Zeit erst hier angekommen. Natürlich war Esme bewusst, dass es besser wäre, wenn die beiden sich so schnell wie möglich mit Jasper aufmachen würden. Man darf ja keine Zeit verlieren.., dachte sie scherzhaft. Als würde die Zeit ihnen davon laufen! Wohl eher plagte ihnen der Durst.
Die beiden Männer, Esmes wundervoller Mann und Emmett, waren schon bereit, während Jasper noch auf seinen Platz verharrte. Zögerte er? Emmett konnte jedenfalls nicht mehr abwarten und verließ das Haus, Carlisle wartete jedoch noch auf den neuen Schützling. Er würde einige Zeit brauchen, um sich der 'Lebens'gewohnheit der Cullens anzupassen, doch die Vampirfrau war sich sicher, dass Jasper dies schaffen würde. Er schien disziplieniert, mit Willensstärke.
"Ja, ich wünsche euch viel Erfolg, meine Lieben. Spaß werden wir sicher haben ..", antwortete Esme ihren Mann und fuhr mit einem liebevollen Lächeln durch die Gesichter der Verbliebenden; als sie das Gesicht der kleinen Elfe, die nun mit zu dieser Familie gehörte, erblickte, wurde ihr Lächeln noch wärmer. Gefüllt von Wärme, Liebe und Glücklichkeit. Esme wusste schon ungefähr, welchen Raum sie den beiden anbieten würde. "Ja, du hast Recht Edward. Spannen wir sie nicht so lange auf die Folter", lachte die Dame und stand vom Sofa auf. Esme würde ihr das ganze Haus zeigen, vielleicht mit ein bisschen Stolz. Mit einem galanten Gang ging sie zur Tür, die in den Flur führte. Hoffentlich würde Jasper seinen Schatz freigeben, den er beschützend umgriff. Esme gäbe gern als Argument, dass Edward doch da blieb, um sich um sie(und die Damen) zu kümmern, und sie zu beschützen, wenn es wirklich dazu kommen müsste. Doch sicher reichte dies nicht aus. Dazu brauchte man jedoch Vertrauen. "Was möchte denn das Fräulein zu erst sehen?", fragte sie an Alice gewandt, "Zu erst euer Zimmer, oder nacheinander, Alice?"
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