Secret Stories

>the untold past of Jasper and Alice<
 
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 Deep down in the south...

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Maria
Gefühlskalte Anführerin ihrer treuen Armee mit einer Vorliebe für einen blonden Gentleman
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Sa 1 Aug 2009 - 0:01

Allein waren die beiden nun in Marias Zelt, der gesamte Rest der Truppe war auf dem Übungsplatz, abgesehen von Netty und Lucy, aber deren Zelt war auf der andern Seite des Lagers. Irgendwie gefiel Maria die Vorstellung, nun einfach so mit Jasper ganz alleine sein zu können. Er gefiel ihr immer besser. So ganz aus der Nähe, mit den durchdringlichen, rubinroten Augen und seinem halblangen, sandfarbenen Haar… Ein sanftes, zärtliches Lächeln lag auf Marias Lippen und diesmal hegte sie tatsächlich nur die Absicht, ihm die Schmerzen zu nehmen und ihm dabei zu helfen, sich ein wenig zu entspannen. Sie betrachtete ihn einen Moment lang, während er ihren Blick erwiderte, und strich ihm einmal kurz das Haar aus dem Gesicht, damit sie seine makellosen Züge besser sehen konnte. Ja, er war zweifellos ein wunderbarer Anblick, selbst für einen Vampir. Zu Schade nur, dass seine Haut mit Sicherheit nicht annähernd so makellos bleiben würde, wie sie jetzt war – oder besser gesagt auch schon nicht mehr war, denn auch seine neuen Bisse von Matthew würden ihre Zeichen auf ihm hinterlassen…
Als er sie schließlich zögerlich ansprach, ob er ihr eine Frage stellen durfte, musste sie schmunzeln. Seine Etikette war wirklich unvergleichlich und er war ein Gentleman mit jeder Faser seines Körpers, selbst noch nach der Verwandlung als Vampir, der bei den meisten dafür sorgte, dass sich der Charakter einmal grundlegend änderte. Fast alle waren sie impulsiv und aggressiv, aber er war so höflich und charmant wie eh und je. Sie beugte sich leicht zu ihm. „Sie dürfen mir jederzeit eine Frage stellen, Jasper. Und ich werde auch mein bestes tun, um sie zu ihrer Zufriedenheit zu beantworten.“ Sie war neugierig, was ihm auf der Seele lag. Natürlich, nach der Verwandlung war so vieles anders als vorher. Da warfen sich schnell viel mehr als nur eine einzige Frage auf. Aber es war sicher etwas schwerwiegenderes, wenn er deshalb extra auf sie zukam. Sie ließ sich ihre Neugier allerdings kaum anmerken und begann stattdessen, ihn behutsam seiner Uniformjacke und seines Hemdes zu entledigen. Nun, Nummer eins war damit wohl schon mal hin. Aber damit war am ersten Tag wohl zu rechnen gewesen. Glücklicher Weise hatten sie an Uniformen ja kein Limit und Lucy fertigte täglich neue an, damit alle stets ordentlich und gepflegt aussahen in ihren sauberen und neuen, schwarzen Uniformen. Jaspers neue Bisswunden waren an seinem Hals und seinem Oberschenkel. Maria beschloss, zuerst die Wunde am Hals zu versorgen, welche sowohl an einer weniger pikanten stelle, als auch weniger tief und schmerzhaft war. Jaspers Bein sah wirklich übel aus. Und den Genuss, ihn dort behandeln zu dürfen, wollte sie sich für den Schluss aufheben. Wieder betupfte sie die Stelle an seinem Hals vorsichtig mit dem Iod aus dem kleinen, braunen Fläschchen und verband alles sorgsam, während sie ihm trotzdem aufmerksam zuhörte, was er ihr zu berichten hatte. Sie fühlte sich irgendwo doch stolz, dass er mit dem Problem direkt zu ihr gekommen war und es nicht für sich behalten oder gar einen seiner Kameraden darauf angesprochen hatte. Immerhin war das ein Vertrauensbeweis an sie. Und selbstverständlich würde sie das auch würdigen, indem sie alles, was hier zur Sprache kam, vertraulich behandelte und nicht an die große Glocke hängte. Nicht einmal Netty und Lucy erfuhren auch nur ein Sterbenswörtchen, wenn Maria etwas für sich behalten wollte. Solange sie diejenige war, die alles unter Kontrolle hatte, fühlte sie sich wohl.
Schließlich war die Wunde am Hals verarztet, aber das Beste – laut Marias Meinung – stand ihr noch bevor. Leicht schmunzelnd trat sie einen Schritt zurück und machte eine Geste in Richtung der zweiten Bisswunde. „Ich muss sie leider bitten, sich ihrer Hose zu entledigen, Jasper…“, sagte sie mit einem leicht amüsierten Unterton in der Stimme und verschränkte dann die Arme vor der Brust, um abzuwarten, was er tun würde…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Sa 1 Aug 2009 - 13:35

Schon das zweite Mal saß Jasper nun auf dieser Liege und wartete bis Maria seine Wunden
versorgt hatte.Er überlegte ob das wohl nun bald zur Regel gehörte,denn er konnte sich schon
denken das es öfter vorkommen würde das er verletzt werden würde. Jasper wusste was auf
ihn zukommen würde und wunderte sich darum nicht das Maria anfing seine Jacke zu öffnen
um besser an die Verletzung heran zukommen.Er saß einfach dort und ließ sie gewähren. Als sie
auf seine Frage antworte und ihm sein Anliegen gern beantworten wollte,brauchte er einen
Moment bis er es in die Richtigen Worte fassen konnte.
„Ich bin mir nicht sicher wie ich eine Veränderung deuten soll.Natürlich ist mir aufgefallen das
vieles nun anders ist und grade die Sinne haben sich um ein vielfaches geschärft.Und trotz
allem habe ich mit dem einen ein Problem.Und ich frage mich ob es eine Möglichkeit des
Trainings gibt um dies zu unterbrechen.Da ich schon merke das es mich verwirrt.Grade in einer
so großen Gruppe von Personen wie vorhin“.Jasper versuchte zu umschreiben was genau ihn
beschäftigte auch wenn er noch nicht wusste. „Also mit den anderen Sinnen kann ich umgehen
und ihre Bedeutungen sind mir klar.Aber nun wird seit gestern auch etwas anderes stärker.Mir
fällt es schwer dies zu beschreiben ….aber es ist fast als wüsste ich was mein gegenüber
fühlt.Als würden seine Empfindungen auch mich betreffen. Wahrscheinlich ist dies ganz
gewöhnlich,aber trotz allem hat es mich verwirrt.Und mir ist der Umgang damit noch nicht
verständlich“. Jasper rechnete damit das Maria seine bedenken eher gewöhnlich finden
würde,denn sicher war er nicht der erste der sich über diese Dinge wunderte.Gespannt sah er
zu Maria ,die grade dabei war das Verbandsmaterial aus ihrer Truhe zu holen.Er wartete auf
eine Antwort und folgte mit den Blicken ihren geschickten Bewegungen mit denen sie die
Wunde an seinem Hals versorgte.Also sie dann aber auf seine zweite Verletzung zu sprechen
kam fiel ihm das erste mal auf...wo sie sich nun ja befand. Maria wirkte belustigt als sie auf
seine Hose deutete.Und Jasper selbst schaute mit einem grinsen im Gesicht auf seine Hose.
„ja...dann muss es wohl sein“,antworte er auf ihre kurze Geste zu seiner Hose.Für Jasper war
dies eine recht eigenartige Szene denn als wahrer Gentleman hatte er sich niemals vor einer im
Grunde fremden Dame entkleidet.Und es kostete ihn einiges an Überwindung dies nun zu
tun.Er half sich damit,das er Maria in diesem Moment einfach ansah wie die Schwestern im
Lazarett .Für sie war dies immer Alltag gewesen verwundete Soldaten zu versorgen.Und Jasper
war sich sicher das er auch für Maria bei weitem nicht der erste verwundete Mann ihrer Truppe
war.Mit einem kleinen Seufzer stand er auf und die Muskeln in seinem Bein rebellierten gegen
diese Belastung.Sie wollten das Gewicht seines Körpers nicht wieder tragen.Und er beeilte sich
den Kopf zu öffnen um seinem Bein die Last wieder nehmen zu können.Mit einer
geschmeidigen Bewegung rutschte die Hose zu Boden und Jasper ließ sich zurück auf die Liege
sinken.Ein Blick auf sein Bein verriet nichts gutes.Die Verletzung war recht tief und durch das
Training war einiges an Dreck hinein gekommen. Jasper wusste das die Versorgung sicher kein
Vergnügen werden würde.Er sah zu Maria und wartete auf die Antwort seiner Frage.

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Maria
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Sa 1 Aug 2009 - 16:35

Während Maria mit Jaspers Verarzten beschäftigt war, hörte sie ihm dennoch aufmerksam zu. Seine Ausdrucksweise war nur vage, zögerlich, nicht wirklich genau und sie wusste einen Moment lang überhaupt nicht, wovon er eigentlich sprach. Sie hatte eine Frage erwartet wegen der Ernährung oder wegen seinen Kameraden, oder vielleicht auch wegen der ungewohnten Intensität seiner Sinne, aber was Jasper beschäftigte, schien von ganz anderer Natur zu sein, auch wenn sie einen Augenblick lang überhaupt nicht sagen konnte, was er genau meinte. Und dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: Natürlich konnte sie überhaupt nicht wissen, wovon er sprach oder was genau er da fühlte, weil es bei ihr einfach nicht der Fall war. Weil es vermutlich bei keinem anderen Vampir der Fall war. Jasper hatte ganz offensichtlich das Glück, dass er eine Gabe mit in sein Vampir leben hatte nehmen dürfen. Maria hatte davon gehört, obwohl ihr noch nicht oft ein begabter Vampir untergekommen war. In ihrer Truppe hatten sich bis jetzt auch noch keine besonderen oder auffälligen Talente herausgebildet. Nun ja, bis jetzt eben.
Es war unter den älteren Vampiren bekannt, dass es ganz besondere Talente gab, die oft auch für Kampf und Verteidigung unersetzlich waren. Gaben, mit denen man ganze Vampirarmeen auslöschen oder verwirren konnte. Diese gaben fingen meist nur schwach an, konnten dann aber –wenn sie erkannt wurden – innerhalb der ersten Jahre ziemlich weit ausgebaut werden. Man konnte auch später noch mit ihnen arbeiten und die Fähigkeiten regelrecht trainieren. Maria persönlich hatte schon von den Gaben aus der Volturifamilie gehört. Besonders bekannt in ihren Kreisen war, dass Aro fähig war, durch eine Berührung die Gedanken eines anderen Vampirs bis ins kleinste Detail zu lesen. Es wurde sogar gemunkelt, er könnte jeden Gedanken, den dieser Vampir jemals gedacht hatte, auf Wunsch einfach abrufen. Aber was Maria noch viel mehr faszinierte waren die einmaligen Gaben, die das Zwillingspärchen aus der Garde zu bieten hatte. Das Mädchen verursachte angeblich nur durch ihren Blick unbeschreibliche Qualen, die selbst den stärksten Mann in die Knie zwangen – und im Umkehrschluss dazu nahm einem ihr Bruder jegliche Sinne oder Gefühle. Leider war Maria noch nie in der Lage gewesen, diese berüchtigten Vampire persönlich kennen zu lernen und sich von deren können zu überzeugen, aber nun schien es ihr auch möglich, einen ganz besonderen Vampir einfach so zu treffen. Und was das Beste an der Sache war: dieser Vampir war ihr treu ergeben und Teil ihrer Armee…
Ein verzücktes Lächeln trat auf ihre Lippen und Jasper würde nicht sagen können, ob es als Reaktion auf sein Anliegen oder doch eher deshalb war, weil er sich gerade wohl oder übel halb vor ihr entkleidet hatte. Maria würde ihm das auf jeden Fall seiner Fantasie überlassen und beschloss, auf keinen Fall zu euphorisch zu werden, damit er sich nicht zu viel darauf einbildete und am Ende noch aufmüpfig wurde. Sie ließ sich ein wenig zeit, bevor sie antwortete und betrachtete zuerst seine Wunde ganz genau.
„Also, was sie da beschreiben, Jasper, kann nur eines bedeuten… Es ist so, dass manche Vampire nach der Verwandlung eine Fähigkeit erhalten. Die Gabe, etwas Bestimmtes zu tun oder zu bewirken, als zusätzliche Waffe zu der Stärke und den feinen sinnen, die alle Neugeborenen erhalten. Vermutlich hatten sie das Glück, dass ihnen genau diese Ehre zu Teil wurde. Gut, dass sie damit zu mir gekommen sind, denn oft kann man hervorragend mit diesen Anlagen arbeiten und sie auch ausbauen. Bitte erzählen sie mir doch genau, was sie wann und wie sie es empfinden. Ob sie es beeinflussen können oder ähnliches…“
Ja, sie hatte sich wohl nicht getäuscht, als sie gesagt hatte, dass Jasper etwas ganz besonderes sein. Aber sie musste aufpassen, dass ihm das nicht zu Kopf stieg. Deshalb begann sie nun auch, den Biss an seinem Oberschenkel zuerst leicht mit Desinfektionsmittel abzutupfen. Sie war sehr vorsichtig, aber wusste, dass es trotzdem höllische Schmerzen bereiten würde…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   So 2 Aug 2009 - 3:09

Jasper hörte Maria aufmerksam zu und schien langsam zu begreifen das es wohl nicht so
gewöhnlich für einen jeden Vampir war dies zu spüren.Ihr Angebot das sie ihm helfen würde es
zu kontrollieren würde er gern annehmen.Er war sich sicher das sie ihm helfen könnte es zu
beherrschen und vielleicht auszuschalten.Als besonders nützlich konnte Jasper es im Moment
noch nicht empfinden. Obwohl ihm durch diese Gabe natürlich das Einschätzen seines
Gegenüber leichter fiel.So wie Matt zwar vor Maria so getan hatte,als wäre es ihm eine große
Freude ihm das Lager zu zeigen.Aber Ihm war völlig klar gewesen das er es nicht so gemeint hatte.
Jasper fragte sich ob es wohl einmal soweit gefestigt wäre das er die einzelnen Gefühle die ihn
umgaben deutlich deuten könne.Im Moment konnte er ja noch nicht viel darüber sagen.Aber er
versuchte es möglichst deutlich für Maria zu beschreiben damit sie ihm helfen konnte.
„Ich kann es leider nicht genau beschreiben.Es ist so als würde ich selbst fühlen was die Gefühle
anderer sind.Ich spüre dabei genau das es nicht meine eigenen sind,sondern ich weiß das sie
anderen gehören.Aber ich kann es bis jetzt wieder kontrollieren von wem oder wann ich das
spüren möchte.Es ist als wäre es allgegenwärtig und würde mir zeigen was um mich herum
geschieht“,versuchte er es zu umschreiben.Maria wirkte recht interessiert und scheinbar hatte
nicht jeder eine solche Fähigkeit.Es wirkte eher selten zu sein und Jasper überlegte warum es wohl
grade ihn getroffen hatte.Seine Gedanken würden unterbrochen als Maria mit einem Stück Stoff
seine Wunde am Bein abtupfte.Er war nicht auf den Schmerz gefasst gewesen und ein kurzes
schmerzerfülltes Stöhnen kam über seine Lippen.Er hatte sich vorgenommen sich den Schmerz
nicht anmerken zu lassen.Er wollte nicht als empfindlich vor ihr stehen.Aber es hatte ihn etwas
überrascht so das er es nicht verhindern konnte.Die Wunde war wirklich tief und jetzt wo er sie
sich selbst ansah wunderte er sich selbst das er das Training so gut durchgehalten hatte.Aber
vielleicht war das Schmerz empfinden eines Vampirs einfach ein anderes als er gewohnt war.Nun
da er ihrer Bewegungen verfolgte konnte er sich besser auf die Schmerzwellen die seinen Körper
durchzogen sobald sie sie Verletzung berührte vorbereiten.
Die Szene war noch immer etwas gewöhnungsbedürftig. Und Jasper bemerkte das amüsierte
Lächeln auf Marias Zügen als sie seine Wunde versorgte.Er versuchte sich von dem ganzen
abzulenken und dachte über seine Zukunft nach.Er konnte sich bis jetzt die Ausmaße schwer
vorstellen aber wollte Maria mit solchen Dingen nicht auch noch belästigen.Aber er konnte sich
denken das wenn das Training schon so hart war,die erste Schlacht sicher kein Spaß werden
würde.Zu gern hätte er gewusst wie häufig sie solche Kämpfe ausfechten oder auch worum es in
einem Krieg zwischen Vampiren überhaupt ging.Aber er hatte etwas Respekt sie dies alles zu
fragen.Vielleicht sah Maria es auch wie einer von Jaspers alten Kommandanten. Nach diesem
hatte es einen Soldaten nicht zu interessieren wofür er kämpfte,solang es ein Befehl war.Ob es
nun richtig oder falsch wäre,sollte man dem Vorgesetzten überlassen. Jasper beschloss diese
Fragen noch erst einmal für sich zu behalten.Vielleicht gäbe es später die Möglichkeit dies mit
einem der anderen Rekruten zu besprechen.Denn Jasper war sich sicher das sie nicht alle so wie
Matt reagieren würden.Und selbst wenn sie versuchten sich zu verstellen...so wusste Jasper schon
jetzt.Das er es merken würde!

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   So 2 Aug 2009 - 19:54

Aufmerksam und mit einem knappen Kopfnicken nahm Maria jedes Detail auf, welches Jasper ihr über seine Gabe liefern konnte. Es schien keine Gabe zu sein, die äußerlich viel bewirkte, was aber nichts heißen musste. Im Moment schien er zu spüren, was andere empfanden und fühlten, aber vielleicht würde sich noch mehr entwickeln. Vielleicht konnte man die Fähigkeit mit ein wenig Übung auch in eine ganz bestimmte Richtung lenken. Am Ende spürte er vielleicht nicht nur die Gefühle, sondern auch die Gedanken oder die Wünsche der anderen. Man konnte nie wissen, schließlich was Jasper gerade einmal vor einem Tag aus seiner Verwandlung erwacht. Dass sich die Gabe bereits jetzt so deutlich äußerte, war mit Sicherheit ein gutes Zeichen. Maria ärgerte sich irgendwo ein wenig, dass sie sich nicht früher intensiver mit diesen Sachen beschäftigt hatte. Aber genau genommen war das nie wirklich nötig gewesen, weil sie niemals einen Vampir in ihrer Armee gehabt hatte, dem ein solches Talent geschenkt worden war. Und irgendwo hatte sie auch nie wirklich damit gerechnet, dass es irgendwann einmal so weit würde kommen können. Jetzt war es wohl zu spät und es war an ihr, zu improvisieren. Immerhin war so ein Talent viel zu wertvoll, um es einfach zu ignorieren und verkümmern zu lassen…
Schließlich antwortete Maria: „Nun, Jasper, ich will ganz offen mit ihnen sprechen: So etwas ist sehr selten und ich habe kaum Erfahrungen damit, aber ich bin mir sicher, wir werden ein gezieltes Training für sie entwickeln können. Solche Fähigkeiten fangen oft nur schwach an und man muss sie trainieren und weiterentwickeln, ganz besonders innerhalb der ersten Jahre. Wir werden gleich morgen anfangen und uns zusammensetzen, um einige Dinge zu testen und auszuprobieren. Dann können wir immerhin schon einmal feststellen, in welchem Rahmen ihre Gabe wirkt und wohin wir sie am besten ausbauen können.“
Nun begann Maria, weiter Jaspers Wunde zu begutachten. Glücklicher Weise wuchs so etwas bei einem Vampir von alleine wieder zu, bei einem Menschen hätte man da sicher nähen müssen. Aber das war auch ganz gut so, weil garantiert keine Nadel durch die Vampirhaut gepasst hätte.
„Es ist besser, wenn sie sich hinlegen und das Bein ein wenig anwinkeln, Jasper. Dann komme ich besser an die Wunde und kann sie auch gleich viel einfacher verbinden.“ Maria wartete geduldig, bis er sich auf die Trage gelegt hatte. Dann nickte sie. „Vielen Dank, und jetzt könnte es etwas brennen.“ Sie tränkte ein frisches Tuch im Iod und legte dann ihre freie Hand auf seine, um sie leicht zu drücken. Das durfte jetzt höllisch weh tun und irgendwo tat es ihr nun doch leid, dass er das gleich an seinem ersten Tag hier mitmachen musste. Andererseits würde es im Kampf später auch nicht besser werden, eher noch härter, und vielleicht war es gut, wenn e r sich gleich darauf einstellte, dass hier Schmerzen an der Tagesordnung waren. Sie hatte das auch lernen müssen, immerhin war sie schon jahrelang Teil dieses Krieges und war hier nicht weniger ahnungslos herein gestolpert als Jasper. Aber das war jetzt schon eine gute zeit lang her. Vorsichtig, fast wie zufällig strich Maria sein Bein hinauf. Sie hatte ihn dieses Mal wenigstens auf den Schmerz vorbereitet. Dann presste sie das iodgetränkte Tuch auf die Wunde, tupfte sie rund herum ab und bedeckte sie mit der sterilisierend wirkenden Flüssigkeit. Sie ließ seine Hand nicht los, während sie das tat, und sie beeilte sich sogar. Schließlich ließ sie von ihm ab, um mit einem Verband wiederzukommen. „Bald werden sie keine Behandlung mehr brauchen. Morgen sind die Bisse vermutlich schon so gut wie vernarbt, und spätestens in zwei Tagen können sie den Verband abmachen. Wenn wir uns morgen sehen, schaue ich noch einmal nach den Verletzungen und wechsel die Verbände.“ Damit begann sie, die Wunde zu umwickeln, damit kein Dreck mehr hineinkam und in Ruhe abheilen konnte…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mo 3 Aug 2009 - 10:35

Jasper hörte ihr Aufmerksam zu und bemerkte die Begeisterung in ihrer Stimme.Scheinbar war es
wirklich etwas besonderes das er diese Dinge fühlte und Jasper konnte es nicht verhindern das er
ein wenig stolz auf diese Besonderheit war.Er bildete sich nichts darauf ein,dafür war es auch
noch viel zu schwer zu beschreiben was genau er tat.Es war mehr ein kleiner Stolz das es grade
ihn getroffen hatte und Maria scheinbar sehr zufrieden damit war.Auch wenn Maria noch keine
Erfahrung mit dieser Art Training hatte,war Jasper sich sicher das sie ihm mit einigen Tipps zur
Seite stehen könnte.Er fragte sich in wie weit sich eine solche Gabe wohl entwickeln konnte.Und
was nun grade seine Fähigkeit mit sich bringen würde.Aber viel Zeit um sich darüber Gedanken
zu machen blieb Jasper nicht.Die Verletzung war tief und Maria schob ihn vorsichtig aber
bestimmt auf die Liege..Jasper winkelte sein Bein an und wartete auf das brennen das von dem Jod
verursacht werden würde.Aber statt dem erwarteten Schmerz spürte er ihre Hand die sich in die
seine legte und sie sanft drückte.Scheinbar wollte Maria ihn von dem Schmerz ablenken denn
kaum lag er so auf der Pritsche durchzog eine Welle des Schmerzes seinen Körper.Es war kaum
zu beschreiben was er in diesem Augenblick spürte denn die Berührung mit dem
Desinfektionsmittel schien fast noch schlimmer zu sein,als der Biss selbst.Mit ruhigen
Bewegungen reinigte Maria die Wunde und Jasper war seht bemüht keinen Ton von sich zu
geben.Der Schmerz war unbeschreiblich aber Jasper versuchte es sich nicht anmerken zu lassen
wir sehr es ihn belastete.
Beruhigend war nur ihre Aussage das die Verletzungen wohl bereits morgen sehr viel besser sein
würden.Scheinbar war auch die Heilung nach dieser Verwandlung deutlich schneller als von
zuvor.Dies wäre sicher von Vorteil denn Jasper vermutete noch immer das die nächsten Jahre
alles andere als einfach werden würden.Wenn selbst beim Training schon solche Wunden
möglich waren,wäre es in einem richtigen Kampf sicher noch ganz anders.Auch wenn er wusste
das seine Behandlung eben auf dem Übungfeld wohl auch recht hart für ein Training gewesen
war. Matthew hatte ihn ganz bewusst anders behandelt als es gewöhnlich gewesen wäre.Das
hatte Jasper schon gemerkt.Scheinbar missfiel ihm einigen an Jaspers Verhalten und das er nun
fast Kleidungslos vor Maria lag machte es sicher nicht besser.Auch die Aussage von ihr,das sie
bald mit einem speziellen Einzeltraining beginnen würden um Jaspers Fähigkeit zu fördern würde
bei Matt sicher alles andere als große Freude auslösen.Und der junge Major war sich bewusst das
er sich mit diesen Dingen sicher einen Feind in der eigenen Truppe schaffen würde.Aber im
Grunde war ihm dies egal.Schon jetzt traf der Hass den Matthew versprühte ganz klar auf
Gegenwind.Und Jasper war nicht der Typ der sich von so jemanden einschüchtern ließ.Die Art die
Matt an den Tag legte erinnerte Jasper ganz klar an einen Soldaten seiner alten Truppe.Und auch
wenn er älter oder schon länger dabei war,würde Jasper nicht vor ihm kuschen.......zumindest
nicht solang Maria es nicht verlangte.Denn auf ihren Befehl hin hätte er schon jetzt fast alles
getan.Aber Jasper war sich sicher das dies auch auf Matthew zu traf.Seine Gefühle ,soweit Jasper
sie schon jetzt deuten konnte,waren so eindeutig das er sich sehr sicher war,das Matt nichts tun
würde,was Maria nicht wollte.Und Jasper ertappte sich bei dem Gedanken das Maria sicher nicht
wollte,das er tödlich verletzt werden würde.Scheinbar war seine Gabe recht selten und man
würde erst sehen wohin es sich entwickeln würde.Und Maria wäre sicher erbost wenn sie keine
Möglichkeit haben würde,zu sehen wohin diese Gabe führen würde,weil Matt seinen
persönlichen Rachefeldzug gegen Jasper ausführte und ihn zu einem Puzzel verarbeitete.

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mo 3 Aug 2009 - 17:03

Dass er jetzt wegen einer Lappalie wie einem Streit noch einmal so verletzt wurde, würde Maria nicht zulassen. Jetzt hat es ihr irgendwo leid, dass sie erlaubt hatte, dass man ihn so zurichtete. Jetzt war er erst einmal fertig und würde wahrscheinlich den ganzen Tag noch Schmerzen haben, was bedeutete, dass sie nicht mehr viel mit ihm anfangen konnte. Dabei hätte sie am liebsten sofort angefangen, seine Fähigkeiten auszukundschaften und mit ihm ein wenig zu trainieren. Da hatte sie sich wohl zur Abwechslung mal ins eigene Fleisch geschnitten und musste wohl ocer übel abwarten. Ihre Neugier würde dann wohl erst morgen gestillt werden können. So viel Zeit musste sie ihm wohl lassen, um sich erst einmal zu erholen und auch ein wenig Zeit für sich zu haben. Sie würde nachher noch einmal zum Übungsplatz gehen, um die letzten übereifrigen Kandidaten vom Platz zu scheuchen, damit sie sich nicht überanstrengten und am Ende noch keine Kraft mehr für das morgige Training oder für einen spontanen, unerwarteten Angriff hatten. Bis jetzt waren sie in ihrem gut geschützten Lager ja unentdeckt geblieben, aber es stellte sich wohl die Frage, wie lange ihnen dieses Glück noch zu Teil werden würde. Man sagte nicht umsonst, die Welt ist klein. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis man auf sie stoßen würde. Bis dahin würde Maria bereit sein und dafür sorgen, dass ihre Rekruten es ebenfalls waren. Denn wenn es tatsächlich zu einem plötzlichen Überraschungsangriff kam, wollte sie sofort zeigen, dass sie hier nicht die Schwache war und sich mit einer Niederlage gewiss nicht zufrieden geben…
Sie hatte den Verband um Jaspers Oberschenkel nun gewickelt und steckte das Ende gekonnt fest, damit er sich nicht wieder auflöste. Sanft lächelte sie zu ihm hinunter. Er war schon kein schlechter Anblick, wie er hier nur mit Unterwäsche bekleidet vor ihr auf der Trage lag, das konnte sie nicht verleugnen. Ihre Augen glitten kurz die Konturen seines Körpers entlang, über seine makellose Brust, hinauf zu seinem schönen Gesicht. Ein leises Seufzen rann über Marias Lippen. Als Vorgesetzte waren manche Dinge einfach schwerer, als wenn man gleichgestellt war. Zärtlich strich sie noch einmal sein weiches Haar zurück und erhob sich dann, um zu der Truhe in der Ecke ihres Zeltes zu gehen und sogleich mit einer frischen, ordentlich gefalteten Uniform für Jasper zurückzukommen. Diese reichte sie ihm. „In Ordnung, dann können sie sich wohl wieder anziehen. Den Rest des Tages gibt es nicht mehr viel zu tun, ich schlage vor, dass sie die Zeit für sich nutzen und sich vielleicht einfach ein wenig entspannen, damit sie wieder zu Kräften kommen. Ich werde später eventuell nochmal vorbeisehen…“ Sie lächelte und wandte sich höflicher Weise ab, damit er sich wieder anziehen konnte. Soviel Respekt vor der Privatsphäre musste immerhin sein. Sie wollte ja nicht, dass Jasper sich unwohl fühlte in ihrer Gegenwart. Außerdem war ihr gerade eine schöne Idee gekommen, wie sie dafür sorgen konnte, dass er noch schneller wieder fit war. Und wenn sie damit erfolgreich war, würde er später noch einmal bei ihr vorbeischauen dürfen. Nach einigen Minuten wandte sie sich schließlich wieder zu ihm, als sie sicher war, dass er fertig war mit dem Umziehen. „In Ordnung, schätze ich. Also, haben sie noch ein Anliegen, Jasper? Ansonsten können sie jetzt die Zeit so nutzen, wie sie das gerne möchten. Sie haben ja einen Platz im Lager zugeteilt bekommen und können sich ein wenig hinlegen. Wenn noch etwas ist, scheuen sie nicht, mich aufzusuchen. Sie können sich auch immer an ihre Kameraden wenden.“ Abwartend blieb Maria auf ihrem Platz stehen, falls er noch etwas wollte, ansonsten würde sie sich jetzt erst einmal zum Übungsplatz begeben und dann sehen, ob sie ihre fixe Idee nicht in die Tat umsetzen konnte…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mo 3 Aug 2009 - 19:37

Jasper lag noch immer auf der Liege in Marias Zelt und wartete geduldig bis sie die Mullbinde um
seinen Oberschenkel fixiert hatte.Der Schmerz den die Desinfektionsflüssigkeit bereitet hatte
wurde zwar langsam besser aber der Druck des Verbandes lies es ihn nicht vergessen,was heute
passiert war.Jasper hoffte zwar darauf das es sich nicht so bald wiederholen würde,aber im
Grunde wusste er das es anders sein würde.Sein Trainingspartner vorhin auf dem Feld hatte ihm
schon einige Dinge beantwortet und scheinbar gehörten Verletzungen zum Training dazu.Selbst
schlimmeres passierte manchmal denn grade sehr junge Neugeborenen wie Jasper einer
war,vergaßen manchmal wer Freund und wer Feind waren und verletzten einander so schwer
oder töteten gelegentlich auch.Dies war wohl der Grund warum beim Training meist ein junger
mit einem erfahrenden Kämpfer übte.So war der Kampf ausgeglichen und die Gefahr das jemand
zu schaden kam war geringer.Und Maria legte keinen Wert darauf das die die verlorenen
Soldaten ersetzen musste.
Marias Hand hatte sich aus der seinen gelöst und sie war hinüber zu ihrer Truhe geschritten.
Jasper setze sich langsam auf und versuchte den Schmerz zu ignorieren.Ändern ließ es sich
schließlich eh nicht mehr und so wollte er nicht klagen.Maria kam zurück und warf eine neue
Uniform neben ihn auf die Liege.Seine erste war wohl nicht mehr zu gebrauchen.Das dies so
schnell gehen würde hatte er heute morgen noch nicht erwartet.Mit einem kurzen lächeln
bedankte er sich für die neuen Sachen.Als Maria sich auch schon umdrehte damit er sich
umziehen konnte.Dies war im Grunde überflüssig denn er saß hier eh in Unterwäsche und nun
ging es nur wieder darum sich neu zu bekleiden.Aber Jasper konnte es nicht leugnen das er es als
sehr höflich empfand.
Sein Bild von Maria hatten sich an diesem ersten Tag schon sehr gewandelt und er fing langsam
an sie einschätzen zu können.Auch wenn ihm noch viele ihrer Fassetten verborgen waren.Aber
Jasper war sich sicher das er noch genug Zeit haben würde um sie bestens kennenzulernen. Den
als ein Teil ihrer Truppe beendete man seinen Dienst sicher nicht einfach.Zumal Jasper sich schon
jetzt denken konnte das man ohne ihren Schutz selbst hier im Lager keine Chance haben würde
zu überstehen.Und wenn selbst wenn er das Lager verlassen würde,gäbe es draußen sicher
unzählige ihrer Art die ihn innerhalb von Sekunden töten würden. Jasper war von der Liege
gestiegen und begann sich erneut ihn die Uniform zu kleiden.Sie war ebenso schwarz wie die von
heute morgen und Jasper hoffte das die dieses Mal länger halten würde.Als er die Hose über sein
Bein streifte spürte er wieder wie der Verband über der Verletzung drückte die Matthew ihm
zugefügt hatte.Und wieder kam kein Laut über seine Lippen.Fertig angezogen in seiner neuen
Kleidung stand er in ihrem Zelt als Maria sich zu ihm umdrehte.Ein ruhiges Lächeln war auf
seine Züge zurückgekehrt und Jasper hörte Maria zu als sie ihn nach weiteren Anliegen fragte.Er
überlegte kurz aber im Moment wüsste er nichts was ihn noch beschäftigte.
„Nein Ma´am,vielen Dank aber im Moment wären wohl keine weiteren Fragen offen.Sollte sich
dieser Zustand ändern werde ich mich vertrauensvoll an sie wenden.Ich danke ihnen für die
erneute Versorgung...wobei ich trotz ihrer medizinischen Fähigkeit hoffe das ich diese nicht so
bald wider in Anspruch nehmen muss“,bei dem letzten Satz war ein fast schemenhaftes Grinsen
auf sein Gesicht getreten.Er hoffte es wirklich da er auf die Schmerzen sehr gut verzichten
konnte.Aber er konnte nicht leugnen das er die kleinen Berührungen ,welche Maria immer
wieder fast liebevoll verteilte genoss.Ob es nun das halten seiner Hand oder ein kurzes aus dem
Gesicht streichen seines Haares.Hoffnung das er ihr jemals mehr als einer der anderen
bedeuten konnte,machte Jasper sich bei weitem nicht.Aber auch so konnte er nicht anders und
erfreute sich über diese Kleinigkeiten .Auch wenn sie seine Vorgesetzte war und Jasper wusste das
er niemals eine ihr gleichgestellte Position haben würde.Denn so wie er Maria einschätzte würde
sie nie jemanden dulden der ihr gleich sein würde.Ob nun einen Soldaten ihrer Truppe oder
ihre beiden Freundinnen Nettie und Lucy. Sie bildeten zwar zusammen ein Team......Aber es gab
keinen Zweifel wer auch bei ihnen die Macht hatte zu entscheiden.
Jasper fand es nur korrekt sich standesgemäß von Maria zu verabschieden und nahm Haltung an
bevor er das Zelt verließ.Mit einer für Jasper sehr gewohnten Bewegung salutierte er vor Maria
und verließ dann langsam das Zelt um sich nun einmal in Ruhe umzusehen.Und vielleicht auch
einige der anderen kennen zu lernen.Eventuell würde er seinen Trainingspartner von vorhin
wiedertreffen.Er schien wirklich recht nett zu sein,wenn man das nach so kurzer Zeit sagen
konnte.Aber Jasper war immer gut darin Leute schnell einzuschätzen.Und dies würde sich nun
bald mit dem richtigen Training noch steigern.Langsam ging er über den Hauptplatz und schaute
sich um ob er Peter entdecken konnte....und auch nach Matthew hielt er ausschau. Ihm wollte er
lieber aus dem Weg gehen,aber er war nirgendwo zu sehen.Vielleicht trieben sich die meisten
noch auf dem Trainingsplatz herum und feilten an ihrer Kampftechnik. Jasper wusste schließlich
nicht wie lang dies sonst dauerte.Und Maria hatte schließlich vorhin nur sein Training
beendet.Und dem Rest befohlen weiter zu machen. Jasper beschloss erst einmal sein Lager
aufzusuchen und sich einen Moment ruhe zu gönnen.Für alles andere hätte er später genug
Zeit,da war er sich sicher!

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Maria
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Di 4 Aug 2009 - 2:02

Und damit verließ Jasper wohl ihr Zelt und sie war alleine. Wogegen sie eigentlich auch nichts hatte. Es war das erste Mal seit Tagen, dass auch sie ein wenig Zeit für sich hatte. Sie beschloss, diese auch sofort zu nutzen. Das erste, was sie tat, war erst einmal ein ausführliches Bad zu nehmen und sich danach frisch einzukleiden. Hygiene musste immerhin sein, auch für einen Vampir. Sie hatte so viele Dinge, die sie in den letzten Tagen einfach sträflich vernachlässigt hatte. Schuld daran war wohl ein gewisser, blonder Gentleman, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte und bei dem sie ihre gesamte Freizeit verbracht hatte. Doch sie hatte es gerne getan, und auch jetzt, wo er ihr Zelt bereits längst verlassen hatte, wollte er einfach nicht aus ihren Gedanken weichen…
Nachdem Maria sich frisch und ordentlich fühlte, machte sie sich zuerst auf den Weg hinunter zum Trainingsplatz. Es waren nur noch vier Vampire übrig, die noch immer dabei waren, zu trainieren. Maria freute dieser Eifer natürlich, aber sie wollte wie gesagt auch nicht, dass sich jemand hier völlig auspowerte und am Ende noch zu erschöpft zum Kämpfen war. Also beendete sie die Trainingsrunde für heute, lobte die vier, die durchgehalten hatten aber noch einmal ausführlich. Zuckerbrot und Peitsche. Maria konnte unheimlich streng und hart sein, wenn man sich ihr widersetzte, aber sie erkannte auch, wenn man sich anstrengte und dann kassierte man auch des Öfteren mal ein Lob von ihr. Auch wenn manch einer vermuten würde, dass dies eher eine Seltenheit war. Das lag wohl auch daran, dass sie nicht einfach wahrlos jedem ihr Lob aussprach, sondern dies wirklich nur tat, wenn man es sich tatsächlich auch verdient hatte. Schließlich verabschiedete sie sich aber von ihren Schützlingen und machte sich erst einmal auf den Weg zu Nettie und Lucy…
Die Drei setzten sich erst einmal zusammen, um ziemlich ausführlich zu diskutieren. Maria berichtete von dem erfolgreichen Verlauf des Trainings und selbstverständlich auch von den allerneusten Entwicklungen im Fall Jasper. Die beiden konnten kaum glauben, dass sie tatsächlich einen begabten Vampir in ihrer Armee hatten und die Stimmung wurde bald ausgelassen. Lange redeten sie darüber, wie man am besten an die Sache herangehen sollte. Immerhin waren Nettie und Lucy in dieser Sache nicht wirklich mehr erfahren als Maria. Man hörte hier und da Gerüchte oder anderes Gerede, aber persönlich hatte noch nie jemand von ihnen mit einer solchen Gabe zu tun gehabt, geschweige denn ein solches Talent ausgebildet oder gefördert. Aber um es einfach verkümmern zu lassen war das eine viel zu wertvolle Schicksalsfügung, da waren sie sich einig. Maria versprach schließlich, sich erst einmal darum zu kümmern und ihnen dann Bericht zu erstatten und sie verblieben dabei. Damit hatte sie das auch erledigt und sie konnte zu dem Teil des Abends kommen, auf den sie sich schon gefreut hatte…
Maria verschwandt kurz darauf aus dem Lager, ohne sich abzumelden. Was auch nicht nötig war, denn es sollte kaum länger als eine halbe Stunde dauern, bis sie wieder zurückkam. Dass sie dabei nicht allein war, fiel keinem auf. Genau genommen war vermutlich ohnehin keinem aufgefallen, dass sie weg gewesen war. Ihr sollte das nur Recht sein, denn sie wollte gerade nicht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie verschwand einige Zeit lang in ihrem Zelt. Als sie endlich wieder hinaus trat, hatte sie ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen…
Sie lief durch die kalte Nachtluft hinüber zu dem Lager ihrer Schützlinge. In der Nacht kühlte die sonst so heiße Wüstenluft immer extrem aus, aber sie wollte sich daran nicht stören. Zielstrebig durchquerte sie das Lager und erntete dabei mehr als nur einen neugierigen Blick. Aber niemand wagte es, Maria einfach so anzusprechen. Sie schien ein ganz bestimmtes Ziel zu haben. Und das fand sie auch schnell, als sie im hinteren Ende des Lagers vor der Nische stehen blieb, die erst gerade heute ein ganz gewisser Rekrut bezogen hatte…
„Guten Abend, Jasper. Wie versprochen bin ich noch einmal vorbeigekommen. Ich hoffe, sie konnten sich ein wenig entspannen. Ich möchte sie bitten, mir jetzt noch einmal zu meinem Zelt zu folgen.“
Maria wartete nur, bis Jasper an ihrer Seite war, dann marschierte sie auch schon los und ließ ihn ihr folgen. Begleitet von Blicken traten sie nach draußen und machten sich auf den Weg zu Marias Zelt. Vor diesem hielt Maria an und lächelte. Ein süßer, durchdringender Duft lag in der Luft. „Ich habe eine ganz besondere Überraschung für sie, Jasper…“, kündigte sie an und wartete zuerst noch seine Reaktion ab…
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Di 4 Aug 2009 - 22:15

Jasper war nach der Versorgung durch Maria zu seinem Lager zurückgekehrt und beschloss den
weiteren Nachmittag ruhig ausklingen zu lassen.Es war genug geschehen und er war froh nun
einige Zeit für sich zu haben um über all das einmal in Ruhe nachdenken zu können.Die
Schmerzen würden langsam besser und auch das brennen der Wunden,die Matthews Zähne
hinterlassen hatten ließ langsam etwas nach.Ein leisen Seufzen später saß Jasper vor dem Zelt das
nun wohl sein Rückzugsquatier sein würde.Für wie lange konnte er sehr schlecht sagen.Er wusste
nichts über die Zeit die all die anderen schon hier kämpften.Oder wie lang dieser Krieg wohl
schon andauerte.Viele Fragen lagen dem jungen Major auf der Seele aber hatte Maria damit nicht
belästigen wolle. Jasper selbst war in seiner alten Truppe Ansprechpartner für die Neuen gewesen
und er wusste das es nach einem langen Arbeitstag auch einmal sehr störend sein konnte wenn
die selben Fragen immer und immer wieder gestellt wurden.Und sicher war Jasper nicht der erste
der diese Dinge gern gewusst hätte.Und so blieb er einfach dort sitzen und genoss die Ruhe wenn
man in einem solchen Ort überhaupt etwas wie Ruhe empfinden konnte.Immer wieder spürte
Jasper seine neu erworbene Gabe die langsam aber immer wieder an seine Gefühle pochte. Nach
einiger Zeit der ruhigen Gedanken beschloss Jasper sich einmal mehr auf die Dinge die er nun
spürte zu konzentrieren. Ein kleines Lächeln kam über sein Gesicht als er merkte das er nun wo er
sich nur auf diese konzentrierte die Gefühle viel deutlicher zu erkennen waren.Die
verschiedensten Empfindungen schossen auf ihn ein und er versuchte zu erahnen wer wohl ihr
Ursprung war. Jasper war so in dieses kleine Spiel vertieft das er den Vampir der sich ihm näherte
erst spät bemerkte.Eine plötzliche Welle einer fast offenen Freude traf Jasper und er konnte sich
erst nicht erklären woher es kam.Schließlich waren die anderen Gefühle eher anderer Natur
gewesen. Jasper änderte seine Blickrichtung und sah woher es gekommen war.Sein
Trainingspartner von heute Mittag kam auf ihn zu. Jasper fand ihn recht sympathisch und auch
Peter schien wie schon heute Mittag freundliche Absichten zu haben.Scheinbar wollte er sich
nach seinem Befinden erkundigen und Jasper wurde klar das wohl nicht alle aus der Truppe
ähnlich wie Matthew waren.Peter hatte wohl grade etwas Freizeit und nach einem kurzen
Gespräch nahm er sich die Zeit all die fragen zu beantworten die Jasper noch auf der Seele
lagen.Er war sehr dankbar das er dies tat und war froh Maria damit nicht belästigen zu
müssen.Erst als der Abend anbrach und es langsam dunkel wurde verabschiedete sich
Peter.Scheinbar hatte er Wachdienst in dieser Nacht und wollte zeitig seinen Kollegen ablösen.
Jasper blieb allein zurück...aber lang war er das nicht.Peter war erst eine kurze Zeit weg als Jasper
eine Veränderung der Stimmung wahrnahm .Jasper brauchte einen Moment bis er sich deuten
konnte,als er es auch schon sah,was die Unruhe verursacht hatte.Maria war zu ihren Lagern
gestoßen.Und marschierte nun schnellen Schrittes über den Platz.Zu seiner Überraschung steuerte
sie auf ihn zu und blieb schließlich vor Jasper stehen.Sofort erhob Jasper sich von seinem Sitzplatz
und ignorierte den Schmerz seines Beines,das sich über die plötzliche Belastung beschwerte .Er
nahm eine vorbildliche Haltung ein und salutierte Respekt voll.
Ihre Bitte noch einmal mit zu ihren Zelt zu kommen würde er natürlich folge leisten und so
begleitete er ihre schnellen Schritte und fragte sich was wohl ihr Anliegen sein würde.Die Blicke
der anderen Rekruten blieben ihm natürlich nicht verborgen und er hatte nun den ganzen
Nachmittag damit verbracht ihre Gefühle zu deuten...und so war ihm auch klar was sie
empfanden. Wobei es sicher auch nicht schwer gewesen wäre ohne eine Gabe zu erraten das viele
der anderen es nicht gut fanden das Jasper schon wieder mit Maria allein sein durfte.Eine Ehre die
nicht vielen zu teil wurde.Sie kamen dem Zelt näher und Jasper spürte eine Veränderung seinen
Körpers noch bevor er sagen konnte warum dies passierte.Beim laufen schon spannten sich seine
Muskeln an und das Gift schoss ein.Der Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig aber dafür
hatte Jasper jetzt keine Zeit. Anspannt blieb er neben dem Zelt stehen und konnte den süßlichen
Duft der alles hier umgab längst deuten.Maria hatte scheinbar jemanden zu „Besuch“.
Und über ihren Satz der Überraschung musste er kurz nachdenken.Meinte sie etwa eine erneute
Mahlzeit?Etwas fragend sah er zu Maria und wartete auf eine weitere Erklärung.

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mi 5 Aug 2009 - 15:43

Da standen sie nun also vor ihrem Zelt. Maria konnte sehen, dass Jasper bereits deutlich gemerkt hatte, dass da wohl … etwas in der Luft lag. Sie musste lächeln. Ihre Überraschung hatte hoffentlich genau den Effekt, den sie beabsichtigt hatte. Ein Neugeborener konnte niemals wirklich zu viel Blut trinken, und das frische, warme Blut würde ihm Kraft geben, seine Schmerzen zu überstehen und zu vergessen. Denn wenn er sich erst einmal seinen Instinkten hingab, würde er so berauscht sein, dass er gar nicht mehr daran denken konnte, was heute abgelaufen war. Sie zog die Zeltplane zur Seite, damit Jasper eintreten konnte und folgte ihm auf dem Fuß. „Ein ganz besonderes Geschenk für sie, Jasper. Ich bin mir sicher, das wird sie ablenken und… auf andere Gedanken bringen.“ Sie nickte in Richtung der Pritsche, wo eine Frau saß, jung und hübsch mit langem, blondem Haar. Auch, wenn sie sehr gepflegt und nett aussah, gab es wohl wenig Spielraum für Ideen, welchem eher zweifelhaften Beruf die junge Dame nachging. Das weiße, dünne Kleid, mit dem sie gerade einmal spärlich bekleidet war, ging ihr kaum bis zur Mitte der Oberschenkel. Sie hatte sich in der Zeit, in der sie wohl gewartet hatte, eine Zigarette angezündet, die sie nun hastig austrat, als sie die beiden eintreten sah. Ein schüchternes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Maria nickte nur leicht. Sie hatte dem Mädchen das Honorar ihres Lebens bezahlt, damit sie ihr gefolgt war. Nur schade, dass das kleine Ding damit absolut keine Freude mehr haben würde. „Sie gehört ihnen, Jasper. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen“, sagte Maria leicht amüsiert und verließ höflicher Weise das Zelt…


[i]Zuerst hatte sie nicht mit der unheimlichen Fremden mitgehen wollen, aber das liebe Geld hatte sie schließlich überzeugt. Sie wartete in dem Zelt auf die Rückkehr der Frau und zündete sich eine Zigarette an. Sie hatte gerade drei mal daran gezogen, als sie wieder zurückkam. Und sie war nicht mehr alleine. Das ging sehr schnell. Hastig trat sie die Zigarette aus und lächelte schüchtern zu ihrem Kunden herüber. Nun war sie doch irgendwo beruhigt. Sie hatte schon etwas wirklich widerliches erwartet, aber der Mann, der nun das Zelt betrat, war alles andere als abstoßend. Er war wirklich wunderschön. Genau wie die seltsame Frau. Nur hatte diese etwas an sich gehabt, das ihr das Blut in den Adern gefreien ließ. Sie richtete sich von der Pritsche auf, auf der sie gesessen hatte und nickte nur kurz, als die Frau das Zelt verließ. Dann wandte sie sich zum dem schönen Fremden. „Guten Abend, Sir“, sagte sie höflich und leicht schüchtern, weil das die Masche war, die bei den meisten ihrer Kunden am beliebtesten war. Lächelnd machte sie einen Schritt auf ihn zu und begann, mit dem Träger ihres Kleides zu spielen. „Darf ich ihnen heute Nacht zu Diensten sein?“[/i ]


Natürlich hatte das Mädchen keine Ahnung, in was sie da hineingeraten war und sie würde es vermutlich auch niemals mehr begreifen können. Heute war wohl das letzte Mal, dass sie diese Masche bei jemandem durchzog. Gier war manchmal eben einfach tödlich…
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mi 5 Aug 2009 - 22:24

Jasper konnte noch nicht ahnen was genau da auf ihn zu kam aber sein Körper reagierte stark auf
den Geruch und den Zustand das ein Mensch so nah war.Er war im Grunde nicht durstig denn er
hatte ja erst heute Nacht seinen Drang gestillt.Aber sein Körper war anderer Meinung.Er würde
auch dieses Blut dankbar aufnehmen wenn er die Möglichkeit dazuhaben würde.Vergessen
waren die Schmerzen oder vielleicht auch so was wie Mitleid.Solche Gedanken waren bei einem
Neugeborenen nicht vorhanden.Schon gar nicht wenn ein Mensch in so direkter Nähe war.Seine
Instinkte übernahmen das Handeln und nur Maria Stimme und ihr Respekt gegenüber ihrem
Befehl hielten ihn noch zurück.Maria zog die Plane zur Seite und Jaspers blutrote Augen waren
starr auf die junge Frau gerichtet.Er hörte die Worte von Maria und musste sie in seinem Kopf
einen Moment wirken lassen.Er brauchte einfach einige Sekunden bis sein Verstand soweit
zuhörte das er nicht direkt auf die Frau losging. Seine Muskeln zitterten leicht unter der
Anspannung und nur schwer konnte er sich halten.Nur langsam begriff er das Maria sie nur für
ihn hierher gebracht hatte und ein leises Knurren kam aus deiner Kehle.Sie junge Frau hatte keine
Chance mehr.Und obwohl Jasper ein v lliger Gentleman war und niemals ö einer Dame ein Haar
gekrümmt hätte,würde sie es heute nicht überleben.Sein Instinkt war einfach zu stark als das er
einen unterschied zwischen dieser Frau und dem Mann von heute morgen machen würde.Er
hatte schon jetzt begriffen das nur der stärkere überleben konnte.Und die früher so Mitfühlende
Art war verschwunden.Für so was blieb ihm in so einem Fall keine Möglichkeit.Es ging um sein
Überleben und seinen Drang nach Blut.Und nur das zählte für seine Kehle die schon wieder
brannte als hätte er heiße Kohlen geschluckt.Maria hatte das Zelt verlassen und Jasper nahm zwar
war das die Frau die grade auf ihn zu kam etwas sagte,aber er verstand die Wort nicht mehr.Sie
wurden von einem lauten Knurren übertönt und Jasper machte einen geschmeidigen Schritt auf
sie zu und stand genau vor ihr.Der süße Duft der von ihr ausströmte wurde von einem billigen
Parfüm überdeckt.Aber Jasper könnte es riechen.Er konnte das Blut das durch ihre Adern strömte ,unter der Makeup Schicht die ihr Gesicht bedeckte,zwar nicht sehen aber er wusste was zu tun war um
dies zu ändern.Seine Augen waren noch immer starr auf die Frau gerichtet und er hob eine Hand
um ihre Haare am Hals zu heben.Sicher würde sie denken das er sie küssen wollte.Aber dies war
nicht sein Verlangen.Er legte seinen Kopf schief und seine Lippen berührten ihren Hals.Einen
kleinen Moment ließ er seine kalten Lippen dort verweilen bis er mit einem kräftigen Stoß seine
Zähne in ihrem Hals versenkte.Das warme ,süße Blut schoss fast aus der Wunde und Jasper nahm
jeden Tropfen davon in sich auf.Seine Hände hatte er um ihren Körper gelegt und ihr blieb keine
Möglichkeit der Flucht.Ein Griff war hart und unnachgiebig und er hatte das Gefühl als würde
ein Knochen ihres Armes unter seinem Druck brechen.Aber es war ihm egal.Der Drang nach dem
Blut war einfach zu stark und Jaspers Instinkte gaben erst ruhe als der Körper leblos wurde und
schließlich bluteleer zu Boden glitt. Jasper sah sie noch immer mit fixierenden Blick an und hörte
nicht ob Maria wieder hinter ihm in das Zelt getreten was,oder noch immer draußen wartete.

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mo 10 Aug 2009 - 12:24

Niemals in ihrem Leben hatte sie jemand so schönes und perfektes gesehen wie diesen Mann. Sie war sprachlos und unsicher und wusste gar nicht, was sie tun sollte. Meistens wurden ihre Dienste von wirklich widerlichen Kerlen missbraucht und es war am besten wenn sie sich vorstellte, einfach ganz wo anders zu sein. Oder sie dachte ans Geld. Aber das musste sie heute auf garkeinen Fall tun. Er war das schönste und makelloseste Wesen, das sie jemals erblickt hatte. Seine weiße haut war rein und perfekt, seine Züge ebenmäßig, seine Bewegungen so fließend und schwerelos. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Und sie hatte ja keine Ahnung, wie viel Pech sie hatte, dass sie genau heute an dieser Straßenecke gestanden hatte, um auf Kundschaft zu warten, und dass Maria sie mitgenommen hatte.
Nur zu gerne ließ sie sich in seine starken Arme gleiten, als er auf sie zutrat. Sie legte den Kopf bereitwillig für ihn in den Nacken, als er sie umarmte und sich langsam mit seinen Lippen ihrem hals näherte. Er war steinhart, und eiskalt. Sanft legten sich seine Lippen auf ihre Haut und ließen sie erschaudern. Und dann, urplötzlich, bohrten sich seine messerschafen Zähne in ihr Fleisch. Ein erstickter Schrei entrann ihr und sie wollte sich losreißen, aber sein Griff war so hart und unnachgiebig, als wäre er aus Stahl. Sie wollte schreien, sich losreißen, aber sie hatte keine Chance. Sein Griff war wie ein Schraubstock, de ihr die Luft wegpresste. Sie konnte kaum atmen, röchelte, spürte ein schreckliches brennen dort, wo er sie gebissen hatte und gierig nach ihrem Blut saugte. Es gab ein lautes knacken als mehrere ihrer Rippen unter seinem ungeheuren Druck nachgaben. Ihre Augenlieder flatterten und der Schmerz war überwältigend.
In diesem Moment hatte sie solch eine Todesangst. Und sie wusste, dass sie sterben würde. Sie wollte nicht sterben, sie war noch jung, sie hatte noch so viel vor sich gehabt, aber es war vorbei. Und das letzte, was sie sah, war sein honigblondes Haar, bevor sie endlich der gnädige, ewige Schlaf von ihren Qualen erlöste….

Maria hatte aus Höflichkeit das Zelt verlassen, um Jasper ganz in Ruhe seine Belohnung genießen zu lassen. Ihrer Meinung nach hatte er sich das redlich verdient. Aber sie musste nicht wirklich lange warten, bis sie hören konnte, dass im Zelt das Herz des Mädchens zum letzten Mal schlug und dann für immer verstummte. Sie ließ ihm noch einige Augenblicke, um seinen Durst fertig zu stillen, bevor sie die Zeltplane wieder zur Seite zog, um zurück ins Innere zu schlüpfen. Der Duft nach frischem, heißem Blut war überwältigend und ihre Augen waren so dunkel, dass man kaum noch erkennen konnte, dass sie rot waren. Glücklicher weise hatte sie sich ja bestens unter Kontrolle und mehr als ein leichtes Zucken ihrer Muskeln löste der intensive Geruch dann doch nicht bei ihr aus. Zufrieden glitt ihr Blick über die Szene, das tote Mädchen und Jasper. Dass er jetzt seinen Durst noch einmal gestillt hatte, war nur positiv für ihn und sie war froh darüber. Morgen würde er wieder ganz bei Kräften sein und die Verletzungen, die er sich heute zugezogen hatte, vermutlich so gut wie vergessen…
„Ich hoffe, ich konnte ihnen eine kleine Freude machen, Jasper“, sagte Maria sanft, gleichzeitig mit dem Ziel, den nun erregten Neugeborenen ein wenig ruhiger werden zu lassen und sein Temperament abzukühlen. „Das Blut wird ihnen zu neuen Kräften verhelfen und ich bin mir sicher, dass sie sich morgen bereits wieder bestens fühlen werden.“ Sie schmunzelte leicht und trat nun zu der Leiche, um sie mit einem leichten Tritt auf den Rücken zu befördern. Das würde sie gleich noch entsorgen müssen, aber das dauerte mit Sicherheit nicht lange. Dann sah sie auf zu Jasper und wartete ab…
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Di 11 Aug 2009 - 8:27

Jasper bemerkte Maria erst als sie ihn ansprach und er löste den Blick von dem leblosen Körper
der jungen Frau.Noch vor einigen Tagen hätte er sich nicht vorstellen können auch nur unhöflich
zu einer Dame zu sein.Auch wenn sie einem schändlichen Beruf nachging wie diese.Sie war fast
noch ein Mädchen und Jasper hätte es sich nicht heraus genommen sie für das was sie tat zu
beurteilen. Es gab schließlich viele Gründe die sie in dieses Leben getrieben haben könnte.Aber
nun hatte er getötet.Und dies nur um seinen neuen Durst nach Blut zu stillen.Das Verlangen das
nun seinen Körper beherrschte und erst Ruhe gab als all der warme Lebenssaft in sich
aufgenommen war.Und Jasper fühlte keine Schuld.Er hatte das getan was er musste und er fühlte
sich gut dabei.Er spürte wie gut es seinem Körper tat und wie eine Kraft sich in ihm ausbreitete.
Jaspers Atem ging wieder ruhiger und regelmäßiger.Auch wenn er den Sauerstoff nicht mehr
brauchte.Er schaute Maria fast dankbar in die Augen und war für dieses zweifelhafte Geschenk
dankbar.Er konnte nicht wissen wie selten ein solches sonst vor Maria war.Und grade einem
Neugeborenen der noch nicht viel in ihrer Truppe geleistet hatte,gleich zwei mal an einem Tag
die Möglichkeit zu geben seinen Durst zu stillen,war sicher nicht alltäglich.
Ein kleines Lächeln trat auf sein Gesicht.Es wirkte grotesker weises fast wie ein Schuljunge der ein
neues Spielzeug bekommen hatte. „Ja Ma´am, das haben sie.Ich danke für diese
Möglichkeit“,sprach er mit seiner samtweichen Stimme.Marias Geschenk hatte seinen Zweck
erfüllt. Jasper war völlig ruhig und Maria sehr dankbar für diese Möglichkeit.Sie hatte ihren
Wunsch erreicht ,denn Jasper war ihr jetzt bereits völlig gehorsam.Er würde alles in seiner Macht
stehenden tun um ihr auch das nächste Mal alles Recht zu machen.Denn er wollte das sie
zufrieden und stolz auf ihn war.Und natürlich hoffte er dann auch wieder auf eine solche
Belohnung von ihr.Denn ihm war klar das er selbst sich dies nicht erfüllen konnte,das es viel zu
gefährlich war das Lager allein zu verlassen um jagen zu gehen.Zudem hätte er sich niemals von
der Truppe entfernt wenn es kein Befehl dafür gegeben hatte.Er war auf Maria angewiesen. Und er
war schon als Mensch gut darin gewesen andere Einzuschätzen.Und zu spüren was genau er
ihnen Recht machen musste.Es hatte ihm bei seiner alten Truppe sehr geholfen und auch hier
würde es nur von Vorteil sein.Da war Jasper sich sicher.Maria verlangte einen absolut
gehorsamen Soldaten.Und den hatte sie in ihm sicher gefunden.Auch wenn er niemals blind
folgen würde.Er würde die Befehle befolgen weil er es wollte.Und dies war sicher ein noch
besserer Weg um ein wertvoller Teil der Truppe zu werden,als einen nicht mehr selbstständig
denkenden Soldaten.
Jasper nahm einmal wieder Haltung an und wartet geduldig ab,ob von Maria noch ein Befehl
kommen würde.

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Di 11 Aug 2009 - 20:14

Dankbarkeit, Pflichtgefühl und vollendete Höflichkeit, was mehr hätte sie sich von einem ihrer Rekruten erträumen sollen? Jasper was schon in dieser kurzen Zeit für sie das Beispiel an Tugendhaftigkeit geworden und sie bewunderte sein Benehmen und seine Manieren immer wieder. Denn er hielt sie auch dann aufrecht, wenn sich jeder andere Neugeborene schon längst vergessen hätte. Natürlich konnte er nicht anders, als den Menschen umzubringen, und daran hatte auch nicht ändern können, dass es sich um eine Frau handelte und er eigentlich einer Frau niemals auch nur ein Haar gekrümmt hätte. Doch die Zeiten änderten sich und sie war froh darüber, dass er so schnell begriff, dass es sich jetzt bei Männern und Frauen, egal wie alt oder jung, einfach nur um ihre Nahrung handelte. So hart es klang, aber er war nun ein Raubtier, und die Menschen standen zweifelsohne unter ihm in der Nahrungskette. Der Stärkere fraß den Schwächeren. So war es immer gewesen in der Natur und so würde es bleiben. Was Maria noch mehr faszinierte, was, dass Jasper sich nach dem Blutrausch gleich wieder so schnell im Griff hatte und sich bereits wieder in vollendeter Gentlemanmanier bei ihr bedankte…
Sie trat an ihn heran. Ihre Gefühle in diesem Moment würde er sicher eindeutig als Zuneigung identifizieren können. Ja, Maria mochte Jasper tatsächlich wirklich. Er war hübsch, freundlich, jung… Und sie war eben eine Frau, da war es sicher klar, dass sie an einigen der Männer hier Gefallen finden konnte. Und dazu war er noch etwas ganz besonderes…durch seine Gabe, sein Talent. Sie rief sich zur Ordnung, weil ihr einfiel, dass er sicher spüren konnte, wie sie gerade für ihn fühlte. Daran würde sie sich zuerst noch gewöhnen müssen. Und dann würden sie gleich Morgen noch damit anfangen, seine Gabe zu testen und auch zu trainieren, insofern ihr etwas Gutes einfiel. Aber um sich darüber den Kopf zu zerbrechen, hatte sie auch noch später Zeit. Jetzt wollte sie ihre Gedanken nicht darauf verschwenden, sondern sich viel lieber auf Jasper konzentrieren…
Lächelnd stand sie nun vor ihm, er sah zu ihr, in ordentlicher Haltung, einen Befehl abwartend. Sie ob ihre Hand und strich sanft mit einem Finge rüber seine Mundwinkel, wo noch immer etwas Blut von dem Mädchen klebte. Zärtlich strich sie es weg, um es abzulecken und leise, genüsslich zu seufzen. Ja – auch für sie wurde es bald mal wieder Zeit, zu jagen. Aber sie würde noch ein oder zwei Tage waren… denn dann würde es sicher an der Zeit für einen ganz gewissen Neugeborenen sein, erneut zu trinken, und sie hatte das perfekte Alibi, um ihn noch einmal zu begleiten. Irgendwann würde es vielleicht auffällig werden, aber genau genommen war ihr das ziemlich egal. Sie machte so viel für diese Armee, da musste auch mal etwas für sie bei herausspringen. Maria zwinkerte Jasper leicht zu und ließ dann von ihm ab…
„In Ordnung, Jasper. Wir sehen uns Morgen beim Morgenappell und dann werden wir mit dem Training ihrer Fähigkeit beginnen. Der Rest der Nacht steht ihnen zur freien Verfügung. Genießen sie die freie Zeit. Ich hoffe, sie können sich mit ein paar ihrer Kameraden anfreunden. Und wenn möglich keine Streitereien…“ Sie lächelte, als sie an Matthew denken musste und nickte dann noch einmal. „in Ordnung, wegtreten…“
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Jasper
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Do 13 Aug 2009 - 17:48

Jasper konzentrierte sich auf Maria als diese ihm wieder näher gekommen war und sein Gesicht
berührte.Er konnte ihre Gefühle spüren und versuchte es zu deuten.Ein kleines Lächeln deutete
sich auf seinem Gesicht ab und er konnte es nicht leugnen das er die kurze Berührung genoss.Und
froh über den kurzen Moment war.Schon nach der kurzen Zeit die seit seiner Verwandlung
verstrichen war,fühlte er sich vollends wohl in dem neuen Leben das Maria ihm geschenkt
hatte.Niemals hätte er gedacht das er zu solchen Dingen fähig wäre.Aber nun erschien es ihm
völlig normal für sein Überleben auch den tot von Menschen hinzunehmen.Er war immer
mitfühlend und sensibel gewesen.Und das er nun so handeln könnte erschien ihm fremd.Und
zugleich machte er sich keine negativen Gedanken.Sein Instinkt hatte das Handeln übernommen
und ihm gezeigt was zu tun war.Sein Kopf hätte sicher anders entschieden aber sein Instinkt
wusste was zu tun war.Und so ließ er ihm freien lauf und machte sich keine Gedanken um das
passierte.Maria stand noch immer vor ihm und er war sich sicher das die sogar etwa wie
Zuneigung verspürte. Jasper kannte sie noch zu wenig um zu wissen wie sie sonst mit
Neugeborenen umging oder was sie für sie fühlte.Die meisten neuen ihrer Truppe waren nicht
mehr als gesichtslose Soldaten die ihr wenig bedeuteten.Erwiesen sie sich nicht als brauchbar
wurden sie ausgewechselt.Und starb einer beim Training oder dem doch auch sehr harten Alltag
in einem Kampf mit den Kameraden wurde er ersetzt.Kämpfe zwischen den Rekruten waren an
der Tagesordnung.Und wenn es nur Verletzungen gab war es vertretbar.Aber auch der tot war
häufig erst das Ende eines Kampfes.Wie Jasper selbst bald auch sehen sollte.
Marias Anmerkung das sie sich morgen zu seinem speziellen Training treffen würden erfreute ihn.Er war sehr gespannt wie sich diese Besonderheit noch entwickeln würde.Und er musste sich auch eingestehen das er ein wenig Stolz darauf war ein solches Einzeltraining zu bekommen.Da scheinbar nur er eine Gabe mit in dieses Leben genommen hatte.
Noch immer stand Jasper in perfekter Haltung vor Maria.Die Verletzungen die Matthew ihm
zugefügt hatte waren fast vergessen und nur ein brennen erinnerte an diesen Morgen.Der Befehl
zum abtreten wurde von ihm mit einem vorbildlichen Salut kommentiert und Jasper verließ mit
einem zarten Lächeln auf dem Lippen das Zelt.Keinen Streit bitte,hatte sie gesagt. Jasper musste
darüber schmunzeln.Er war niemand der Streit suchen würde.Und er hatte auch vor Matthew aus
dem Weg zu gehen.Er war sich sicher das er keine Chance gegen ihn haben würde.Noch
nicht....Aber sobald sich dies änderte und er eine Chance sah.Würde er sie nutzen. Jasper war nie
nachtragend gewesen.Aber das was Matt heute mit ihm angezogen hatte,brannte stärker als jede
Wunde die er zugefügt bekommen hatte.Und er wusste das er eine Möglichkeit bekommen
würden sich zu rächen.Und die würde er nutzen.
Er verließ das Zelt und durchquerte das Lager zielstrebig.Großen Wert auf Kontakte lege er an diesem Abend nicht mehr.Er freute sich nun etwas zeit für sich zu haben um die neuen Eindrücke die er heute gesammelt hatte einmal in seinem Kopf sortieren zu können.An seinem Zelt angekommen legte er sich auf das Bett und starrte mit offenen Augen an die Decke.Er ließ seinen Gedanken freien Lauf und merkte nicht wie schnell die Zeit verstrich.

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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Sa 15 Aug 2009 - 2:25

Auch für Maria barg dieser Abend nicht mehr wirklich viele Überraschungen oder Ähnliches. Sie war nur irgendwo etwas traurig darüber, dass Jasper sie letztendlich nun doch alleine ließ, auch wenn sie sich nicht erklären konnte, was sie sich sonst erhofft hatte. Immerhin hatte sie ihm den ausdrücklichen Befehl zum Wegtreten gegeben. Und er brauchte ja auch mal seine Ruhe. Und trotzdem, kaum hatte der hübsche Rekrut mit dem halblangen, blonden Haar ihr Zelt verlassen, fühlte sie sich schon einsam. Aber es gab Pflichten, die man nicht vernachlässigen konnte. Und eine davon lag noch immer tot und mit leerem Blick auf den Boden ihrer Unterkunft und musste wohl oder übel entsorgt werden…

Also ging Maria für den Rest des Abends noch ihren Pflichten nach. Und genauso sollte es auch am nächsten Morgen laufen. Sie gab Training, besprach sich mit Nettie und Lucy und plante alles Mögliche. Und trotzdem wollten ihre Gedanken sich nicht wirklich auf eine Sache konzentrieren. Der Grund war, dass eine bestimmte Person immer und immer wieder durch ihren Kopf spukte und sie sich ständig über etwas anderes den Kopf zerbrach, das ihn betraf. Sie konnte sich schlicht und ergreifend auf nichts anderes Konzentrieren als Jasper. Und wenn sie dann endlich aufhörte, sich zum tausendsten Mal zu fragen, woher diese Zuneigung zu ihm ihrerseits genau herrührte, fiel ihr wieder das Problem mit seiner Gabe ein und dass sie genau genommen keinen blassen Schimmer hatte, wie sie damit umgehen sollte. Und nach und nach schien sich Jasper in ihren Gedanken einzunisten und sie nicht mehr in Ruhe lassen zu wollen. Und wollte sie denn überhaupt von ihm in Ruhe gelassen werden?...
Schließlich hatte sie fast einen ganzen Tag nicht in seiner Nähe verbracht, außer vielleicht beim Training, wo sie sich sehr viel Mühe gegeben hatte, ihn nicht mehr zu beachten als den Rest. Sie wollte keine Gerüchte, kein Getuschel. Das würde es schon früh genug noch geben, wenn herumging, dass Jasper eine Gabe hatte. Aber genau genommen hoffte sie, dass das bald geschehen würde, denn es gab ihr eine Entschuldigung, ihn zu sich zu beordern, so oft sie wollte. Oder zumindest des Öfteren, ohne sich noch groß rechtfertigen zu müssen. Und so war es auch jetzt. Da sie nicht schon wieder alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte, indem sie Jasper persönlich aus dem Lager holte, schickte sie einen anderen Rekruten, um ihn zu holen. Der junge Mann namens John war schon seit längerem in ihrer Armee, aber eher ein unauffälliger Bursche, der sich die meiste Zeit im Hintergrund hielt. Er hatte kein hohes Aggressionspotential, was Maria bei einem Kämpfer immer für etwas unpraktisch hielt, aber für einen Botengang war er allemal gut genug. Und so schickte sie John los, um ihren blonden Lieblingsrekruten zu ihr zu bringen…
Ungeduld und freudige Erwartung lag in der Luft, als sich die beiden wohl dem Zelt näherten, und Maria konnte diese Gefühle einfach nicht abstellen. Auch, wenn sie ganz genau wusste, dass ihr Gefühlsleben mittlerweile nicht mehr ihr alleine gehörte. Sie erhob sich, als die beiden männer das Zelt betraten und war froh, als sie John wieder weggeschickt hatte. Dann konnte sie sich endlich voll und ganz Jasper widmen. Lächelnd wandte sie sich zu ihm.
„Nun ist es wohl so weit. Ich hoffe, es geht ihnen gut und sie sind wieder voll auf den Beinen, Jasper. Immerhin wollen wir heute ein wenig trainieren, auch wenn es wohl eher psychisch anstrengend werden wird als physisch.“ Sie lachte leise und deutete auf zwei Stühle, die sie gegenüber aufgebaut hatte. „Bitte, nehmen sie doch Platz. Dann können wir sofort mit dem Spaß beginnen.“ Und für sie schien das wirklich ein Spaß zu sein, denn sie wirkte sehr fröhlich und voller Tatendrang. Ganz anders zu dem strengen Auftreten, welches sie an den Tag legte, sobald sie ihr Zelt verließ. Sie ließ sich ihrerseits auf den anderen Stuhl sinken und überschlug ihre schlanken Beine. Jetzt war es wohl endlich so weit…
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Jasper
Vom erfahrender Kämpfer zum gefühlvollen Beschützer
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BeitragThema: Re: Deep down in the south...   Mo 7 Sep 2009 - 21:27

Jasper war tief in seinen Gedanken und hatte nicht gemerkt das der Tag bereits angebrochen war.Die ganze restliche Nacht hatte er in seinem Zelt verbracht und versucht seine Gedanken zu sortieren.Das neue und vor allem völlig fremde Leben zu verstehen.Doch er würde aus seinen Gedanken gerissen.Unruhe breitete sich in dem Teil des Lagers aus in dem er seinen Platz hatte.Langsam erhob er sich von seinem Feldbett um zu sehen was da draußen los war.Von einem Rekruten der neben ihm seinen Platz hatte,erfuhr er kurz das Maria wohl ein Training angesetzt hatte. Jasper beeilte sich um Zeitig mit den anderen den Platz zu erreichen.Er wollte nicht unangenehm auffallen.Denn er konnte sich vorstellen das Maria Unpünktlichkeit nicht duldete.Und was passieren konnte wenn ein Befehl von ihr nicht ausgeführt wurde und man nicht zu ihrer Zufriedenheit agierte hatte Jasper nun gestern am eigenen Leib gespürt.Die Verletzungen den gestrigen Tagen brannten noch etwas ,aber waren deutlich weniger schmerzhaft als Jasper erwartet hatte.Marias Plan ihn mit der kleinen Überraschung gestern zu stärken war vollends aufgegangen und Jasper fühlte sich heute morgen gestärkt und völlig bereit für einen Kampf.Er wollte endlich seine neuen Kräfte testen und einmal sehen wie weit er gehen konnte,wenn ihn keine Verletzung behinderte.Von Matthew wollte er sich aber weiterhin lieber fernhalten .Er wusste das er keine Chance gegen ihn haben würde....noch nicht.Und Jasper wollte es nicht darauf anlegen heute schon wieder vor Maria zu sitzen und seine Wunden versorgen zu lassen.Auch wenn er die kleinen Momente wohl genossen hatte,wollte er ihr nicht dadurch auffallen das er bei jedem Training verletzt wurde.Er wollte lieber durch seine Leistungen auf sich aufmerksam machen und seiner Vorgesetzten durch sein Können auffallen.Und nicht dadurch das er zu dumm war sich zu verteidigen und ständig verarztet werden musste.
Das Training verlief ohne große Zwischenfälle und Jasper konnte von seinen verschiedenen Trainingspartnern eine Menge lernen.Wieder übte er mit einigen der älteren Rekruten die schon mehr Erfahrung hatten und so seine höhere Kraft gut ausgleichen konnten.Und Jasper konnte sich in einigen Übungen austesten und seine Grenzen spüren.Sein Blick wanderte des öfteren zu Maria ,aber sie schien ihn nicht einmal zu beachten.Er war schließlich nur einer von vielen.Und dann auch noch einer der jüngsten.Er sollte sich nicht einbilden das sie sich besonders um ihn kümmern würde.Zumindest waren das seine Gedanken und er konzentrierte sich weiter auf das Training.Es war eine kraftraubende Übung die seine ganze Aufmerksamkeit benötigte.Das merkte Jasper schnell.Denn nur so konnte er verhindern verletzt zu werden.Das Training endete erst am späten Nachmittag und Jasper machte sich gemeinsam mit einigen der anderen Rekruten die er bereits kennen gelernt hatte,zurück auf zum Lagerplatz und den Feierabend einkehren zu lassen.Und er wunderte sich sehr als ein ihm noch fremder Soldat entgegen trat und ihm berichtete das Maria ihn sehen wollte.Aber er wusste das es Maria keine Verspätungen dulden würden,was immer sie auch von ihm wollte und so folge er John zu Marias Zelt.
Er grüßte Maria vorbildlich und nahm Haltung vor ihr an.Dies änderte sich auch nicht,als sie John fortschickte. Er blieb aufmerksam stehen und wartet auf weiter Befehle von Maria.Seiner neuen Vorgesetzten.
Sie wollte scheinbar mit seinem speziellen Training beginnen und forderte ihn auf „Platz“ zu nehmen.Mit einem kurzen „Danke ,Ma´am“,setzt er sich auf den zugewiesen Stuhl und war sehr gespannt was genau sie wohl von ihm verlangen würde.Er hoffte sehr das es ihm möglich sein würde ihren Anforderungen gerecht zu werden.Denn Maria Stolz und zufrieden zu machen war schon jetzt sein höchstes Ziel.

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